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bereits früher gebohrten zu bewirken. Nach der Ueber⸗ treibungsſucht unſerer Tage hat man ſogar die Hoff— nung ausgeſprochen, auf dieſe Weiſe die Wüſte einſt in einen anmuthigen Garten verwandelt zu ſehen.—
Der Waſſerreichthum einer Quelle kann mitunter Verlegenheiten bereiten. Vor einer Reihe von Jahren ließ ein Landbeſitzer in Italien ſich einen arteſiſchen Brunnen anlegen, aber die gebohrte Quelle war ſo mächtig, daß ſie ſein Grundſtück und das ſeines Nachbarn überſchwemmte. Alle Bemühungen, die Quelle wieder zu verſtopfen, waren vergeblich. Durch die deswegen gegen ihn eingeleiteten Proceſſe verlor er ſein ganzes Vermögen; die Geſchichte des Goethe'⸗ ſchen Zauberlehrlings hatte ſich zu ſeinem Unheile bei ihm verwirklicht. Manchmal zieht ſich die waſſer— dichte Schicht auf der Höhe der Berge über die Köpfe der poröſen, dieſe können ſich dann nicht mit Waſſer füllen. So war es bei Marſeille, wo das fruchtbare Erdreich der Weinberge oft bei den Gewitterregen vollkommen fortgeſpült wurde. Die Weinbauer kamen auf den Gedanken, oben durch tiefe Löcher die deckende Thonſchicht zu durchbrechen und Fluthgräben anzulegen, welche das Regenwaſſer hineinleiteten. Seit der Zeit haben ſich am Hafen von Marſeille armesdicke Quellen gebildet, welche man früher dort nicht kannte. Im Jahre 1831 brachte die Springquelle auf dem Platze der Kathedrale in Tours aus einer Tiefe von 335 Fuß Zweige und Muſcheln herauf.
Zu den Unterſuchungen über den Kreislauf des Waſſers gehört auch die Darſtellung über Ebbe und Fluth, welche viel weniger monoton iſt, als die meiſten Behandlungen dieſes Themas. Endlich ſpricht Dowe auch über die Kalkſinter bildenden Waſſer und Quellen. Der kohlenſaure Kalk ſetzt ſich in feſter Form bei der Verdunſtung des Waſſers ab. Dieſe Verdunſtung
—— giebt in den Höhlen der Kalkgebirge die Veranlaſſung
zu der merkwürdigen Tropfſteinbildung. Wie bei dem Thauwetter ſich Eiszapfen bilden, ſo entſtehen an den Decken dieſer Höhlen durch den Kalkabſatz der ver⸗ dunſtenden Tropfen Kalkzapfen, denen vom Boden aus durch die herabfallenden Tropfen ein zweiter ent⸗ gegenwächſt, bis beide ſich in Form einer Sanduhr vereinigen und nun bei weiterem Herabfließen der
Tropfen mächtige ſchlanke Säulen werden. Von dem
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das Baumwollenſchloß, ſo benannt nach den pittoresken Formen ſeiner Kalkabſonderung, das Hierapolis der Alten, von welchem Strabo berichtet, daß ſeine Waſſer ſo ſchnell feſt würden, daß gegrabene Canäle ſich in Mauern aus einem einzigen Stück verwan⸗ delten. Dieſe Quellen entſpringen in großer Anzahl auf einem Plateau, welches ſie, immer neue Hin— derniſſe ſich aufbauend, in ſtets ſich ändernden Rinn⸗ ſalen durchſtrömen. Das Zauberhafte bald blendend⸗ weißer, bald gelblich die Wände überziehender Stalak⸗ titen bietet jeder Beſchreibung Trotz.
Es iſt keine Fabel, wenn die Griechen von Brücken bauenden Quellen ſprechen. Tchichaſchef hat eine ſchöne Zeichnung von der in Pambuk Kaleſſi gegeben, die, über den ausgetrockneten Fluß geſpannt, durch die Verdunſtung des herabfallenden Waſſers den unter ihr gelagerten Reiſenden angenehme Kühlung gewährt.
Auf dem Wege von Algier nach Conſtantine treten Quellen hervor, deren kochendes Rauſchen und aufwirbelnde Dampfwolken man ſchon aus weiter Ferne bemerkt. Hier bildet eine zahlloſe Menge blendendweißer Kalkpyramiden die bizarrſten Felſen⸗ figuren. Bei den Arabern geht die Sage, ein mächtiger Häuptling habe eine durch den Koran ver⸗ botene Ehe geſchloſſen und Allah, erzürnt, den Mara⸗ but, der ſie eingeſegnet, das Brautpaar und ſämmtliche Hochzeitgäſte in Stein verwandelt. Der gottloſe Keſſel, welcher das Mahl bereiten ſollte, ſei verdammt, ewig zu kochen.
Solcher intereſſanter Incruſtirungen erwähnt der Autor noch mehrere, berührt dann den Keſſelſtein und kommt ſchließlich auf das Weltmeer, die mächtigſte Mineralquelle der Erde, worüber er eine fernere Betrachtung verſpricht.
Bis jetzt liegen uns von dieſem intereſſanten Unternehmen, das die beiden tüchtigen Capacitäten der Wiſſenſchaft: Virchow, ein Mann von unbegreiflicher Thätigkeit, und der treffliche Holtzendorf herausgegeben, ſieben Vorträge in ſieben Heften vor; ich erwähne unter ihnen noch die Sinnestäuſchungen von Hermann
Meyer; die Wohnungsfrage von Lette; die Bedeutung und die Fortſchritte des modernen Völkerrechts von
Kalkſinter heißer Quellen iſt der Karlsbader Sprudel Bluntſchli und behalte mir vor, bei Fortſetzung der
ein Jedermann bekanntes Beiſpiel. Eine ſchöne Erſcheinung iſt ferner Pambuk Kaleſſi,
ſchönen Sammlung auf den einen oder andern Gegen⸗ ſtand näher einzugehen.


