Buccg nd vohl Ueber eecht les⸗ gen und ehälfte den, als daß da kleiner, nit einer dweigen
den erkauft
ceremonia⸗ von neun Unteriich, irtte ſo die H Hanikl's
iim Jahre
in Freund
reitaumont, Jſis einen ſen erregte. von Klei⸗
„und ſo
wie ſolgt:
ſer verxeh, die richtige n,, begrüßt üh„Guten ngt Fulter, lie ruft er min Gunſt ſich haben, und pfeift, ziigt er ſich c, und ſeine en Man don
ko ſpricht, Mergen!“ ſt a Man⸗ haſt was⸗ „ Frau Spitzub, weiter, gehſt Du Karll 1„Braver berl, gar n tomnſt ſchoa laſſn! Hert Thüre kleyſt,
Vierte
ſo ruft er ſehr laut, ſehr deutlich und ungemein täuſchend, wie ein Mann:„Herein, herein! Befehl mich, Herr Bräu, gehorſamer Diener! Freut mich, daß ich die Ehre hab, freut
mich, daß ich die Ehre hab.“ Er klopft auch ſelbſt an ſein
Haus und ruft Obiges.— Er ahmt den Kukuk ſehr gut nach.—„Gieb mir a Buſſerl, a ſchön's Buſſerl; kriegſt a Mandel.“„Schau her da!“„Komm heraus!“„Komm herauf, komm her da!“„Mein liebes Paperl!“„Bravo, braviſſimo!“„Beten, gehen wir zum Beten!“„Gehen wir zum Eſſen!“„Gehen wir zum Fenſter!“„Hieronymus, ſteh auf!“„Ich geh, bfiet Gott!“(behüt dich Gott!)„Es lebe unſer Kaiſer! Er lebe recht lange!“„Wo kommſt Du her? Verzeihen Ihr Gnaden, ich hab glaubt, Sie ſein a Vogel.“ — Wenn er Etwas zerbeißt oder in ſeinem Hauſe etwas ruinirt, ſo ſagt er:„Nicht beißen, gieb Ruh! Was haſt 'than?“„Was haſt Du gethan? Wart, Du Spitzbub Dul Du Kerl Du! Wart, ich hau Dich!“„Paperl, wie geht's Dir denn, Paperl?“„Haſt'was z'eſſen?“„Guten Appe⸗ tit!“„Bſt! Bſt! Gute Nacht!“„Der Paperl darf heraus⸗ gehen, komm, allo komm!“„Paperl, ſchieß, ſchieß, Paperl!“ Dann ſchießt er, indem er laut ruft:„Puh!“„Gugu! Gugu!“(da da da da da.)„Geh nach Haus! Gehſt nach Haus? Allo marſch!“„Gleich geh nach Haus! Wart, ich hau Dich!“ Er läutet an einer Glocke, die in ſeinem Hauſe angebracht iſt und ruft laut:„Wer läut? Wer läut? Der Paperl.“„Kakadu, Kakadu!“„Gagagaga! Wart mit Dein
Ga, Du—— Du!“„'s Hunderl iſt da, a ſchön's Hunderl
Folge. 699
Der Eigenthümer des Jako hatte eine Wachtel. Als ſie im Frühjahre das erſte Mal ihr Pickerwick ſchlug, keyrte ſich der Papagei gegen ſie und rief:„Bravo! Paperl! Bravo!“— Um zu ſehen, ob es möglich wäre, ihm auch Etwas ſingen zu lehren, wählte man anfangs ſolche Worte, die er ohnehin ausſprechen konnte, z. B. wie folgt:„Iſt der ſchöne Paperl da? iſt der brave Paperl da? iſt der liebe Paperl da? iſt der Paperl da? Ja, ja!“— Später lernte er das Liedchen ſingen:„O Pitzigi, o Pitzigi, blas anſtatt meiner Fagot, blas anſtatt meiner Fagot, blas, blas, blas, blas anſtatt meiner Fagot, blas anſtatt meiner Fagot!“— Er ſtimmt auch Accorde an und pfeift eine Scala hinauf und herunter ſehr geläufig und ſehr rein, pfeift auch andere Stück⸗ chen und Triller, doch pfeift und ſingt er dieſes Alles nicht jederzeit im nämlichen Tone, ſondern bisweilen um einen halben oder ganzen Ton tiefer oder höher, ohne daß er falſche Töne hervorbringt.— In Wien lernte er auch eine Arie aus der Oper Martha pfeifen, und da ihm dabei von ſeinem Lehrmeiſter auch nach dem Tacte vorgetanzt wurde, ſo ahmte er den Tanz wenigſtens dadurch nach, daß er einen Fuß nach dem andern hob und dabei den Körper poſſierlich hin und her bewegte.
Kleimayrn ſtarb im Jahre 1853. Jako begann, und wie es ſchien aus Sehnſucht nach ſeinem geliebten Herrn, zu kränkeln, wurde im Jahre 1854 ganz matt in ein kleines
Bettchen gelegt, forgfältig verpflegt, ſchwatzte da noch fleißig, ſagte oft mit trauriger Stimme:„Der Paperl iſt krank,
iſt da, gar a ſchön's Hunderl!“ Dann pfeift er dem Hunde. armer Paperl iſt krank,“ und ſtarb.
— Er fragt:„Wie ſpricht's Hunderl?“ Dann bellt er.
Von einem anderen Jako berichtet mir eine junge Dame
Darauf ſpricht er:„Pfeif'n Hunderl!“ Dann pfeift er dem Folgendes:
Hund.— Wenn man ihm beſiehlt:„Schieß!“ ſo ſchreit er: „Puh!“ Dann macht er ein ordentliches Commando:„Halt! richt't Euch! Halt, richt't! Macht Euch fertig! Schlagt an, hoch! Feuer! Puh! Bravo, braviſſimo!“ Bisweilen läßt er das
V
Der Papagei, von dem ich Einiges mittheilen will, wurde uns von einem Manne, welcher lange in Oſtindien gelebt hatte, zum Geſchenk gemacht. Er ſprach ſchon viel, aber nur Holländiſch. Bald jedoch lernte er Deutſch und
„Feuer“ aus und ruft nach dem„Schlagt an, hoch!“ gleich Franzöſiſch. In dieſen drei Sprachen ſchwatzte er ſo deutlich, „Puh!“, worauf er aber nicht„bravo, braviſſimo“ ruft, wie ein Menſch. Dabei war er ſo aufmerkſam, daß er oft
gleichſam im Bewußtſein ſeines Fehlers.—„Bfiet Gott, a Dio! Bfiet Ihnen Gott!“ So ſagt er zu den Leuten, wenn ſie fortgehen.„Was? mich beuteln? was? mich beuteln?“(Beuteln heißt Jemand vor Aerger ſchütteln.) Er macht ein Zetergeſchrei, als wenn er gebeutelt würde, dann ruft er wieder:„Was? mich beuteln? mich beuteln? Wart Du Kerl! Mich beuteln?“„Ja, ja, ja, ſo gehts auf der Welt! A ſo, a ſo!“ Dann lacht er mit der größten Deut⸗ lichkeit.—„Der Paperl iſt krank, der arme Paperl iſt krank.“ „Hörſt den Hanſel?“„Gugu, Gugu! Da iſt der Paperl!“ „Wart, ich will Dich beuteln, Dich!“ Wenn er den Tiſch
decken ſieht, oder von dem zweiten oder dritten Zimmer aus
hört, ſo ruft er gleich:„Gehen wir zum Eſſen! Allo! komm zum Eſſen!“— Wenn ſein Herr im zweiten oder dritten Zimmer frühſtückt, ſo ruft er:„Kakau!(Kakao) bekommſt an Kakau, bekommſt ſchon'was!“
Wenn er zur Chorzeit das Glöcklein von der Domkirche läuten hört, ſo ruft er:„Ich geh, bfiet Gott! ich geh!“—
Wenn ſein Herr außer der Chorzeit ausgeht, ſo ruft der Pa⸗ pagei, iſt er auch die ganze Zeit ſtill geweſen, beim Oeffnen
der Thüre faſt jederzeit ſo recht gutherzig:„Bfiet Gott!“— Waren aber fremde Perſonen da, ſo ruft er bei ihrem Fort⸗ gehen:„Bfiet Ihnen Gott!“ Wenn er bei Nacht im Zimmer ſeines Herrn iſt, ſo bleibt er ſo lange ruhig, als ſein Herr ſchläft. Iſt er aber bei Nacht in einem andern Zimmer, ſo fängt er mit Tagesanbruch zu ſprechen, zu ſingen und zu pfeifen an.—
Redewendungen auffaßte, welche ihm niemals vorgeſagt worden waren; ſie wandte er dann zu Aller Erſtaunen gele⸗ gentlich paſſend an.
Er ſprach einzelne Worte und zuſammenhängende Sätze in holländiſcher Sprache, brachte aber auch holländiſche Worte ſinnig zwiſchen deutſchen an, wenn ihm in dieſer Sprache das paſſende Wort mangelte oder nicht einfiel. Er fragte und antwortete, forderte und bedankte ſich; er wandte die Worte mit Verſtändniß der Zeit, des Ortes, der Perſo⸗ nen an.
„Papchen will ⸗Klukkluk⸗ machen(trinken).“
„Papchen will'was zu freſſen haben.“ Erhielt er das Verlangte nicht ſogleich, ſo rief er:„Papchen will und muß aber'was zu freſſen haben.“ Geſchah es noch nicht, ſo warf er Alles durcheinander, um ſeinen Zorn auszulaſſen.
(Schluß folgt.)
Der Graf Baciocchi.
Am 23. Sept. Abends ſtarb in Paris in den Tuilerien der Graf Felix Baciocchi, der im Jahr 1803 in Ajaccio auf der Inſel Corſica das Lebenslicht erblickt hatte. Er war der Sohn des Grafen Frangois Baciocchi, Obriſt der Nobel⸗ garde der Großherzogin von Toscana, Eliſa Buonaparte, die mit dem Prinzen Baciocchi, ſeinem Verwandten, ver⸗ mählt war. In dieſer Art war der jetzt Verſtorbene mit
der franzöſiſchen kaiſerlichen Familie verwandt. Der Prinz


