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welcher man den Dampf durch Reibung erzeugt, verbrauchen mehr als ſie geben, und in Betreff der ſogenannten com⸗ binirten Dampfmaſchinen liegen nur negative Ergebniſſe vor.
Bei dem gegenwärtigen Stand unſerer Kenntniſſe haben wir an die Stelle der Dampfmaſchine nichts zu ſetzen, das einfacher und vollſtändiger wäre, als dieſe. Wenn nun die Steinkohle ausgeht, oder wenn ſie ſo theuer geworden iſt, daß man ſie zu gewerblichen Zwecken nicht mehr verwenden kann,— woher ſoll dann die mechaniſche Kraft genommen werden? Dieſe Frage iſt heute noch gar nicht zu beantworten, falls man nicht dahin gelangt, die ungeheure Menge von Sonnenhitze, welche jetzt verloren geht, zu verdichten und nutzbar zu machen, d. h. die Sonne auf Flaſchen zu ziehen. So lautet der Ausſpruch eines ausgezeichneten Phyſikers. „Die Kohle iſt ohnehin weiter nichts, als Sonne im Keller, meinetwegen im Flaſchenfutter.“ Man könnte vielleicht auf die archimediſchen Spiegel verfallen und die erſtaunlichen Verbrennungsverſuche wiederholen, welche Buffon und ſeine Schüler nach den Anweiſungen des griechiſchen Mathematikers anſtellten. Aber auch hier fragt ſich, in wie weit die An⸗ wendung einen praktiſchen Werth haben würde. Wenn man die Sonne vermittelſt der concentrirten und dann zurück⸗ geworfenen Sonnenſtrahlen in der Induſtrie verwenden zu können meint, ſo ſetzt das voraus, die Sonne werde täglich ſcheinen, wo möglich ohne Unterbrechung, und das iſt bekannt⸗ lich nur in einigen wenigen regenloſen Strichen der Fall; dieſe ſind aber zumeiſt Wüſteneien. Man kann alſo an die archimediſchen Spiegel ebenſowenig denken, wie an die Waſ⸗ ſerfälle des Niagara.
Es wird ſich aber, ſo meint Simonin weiter, am Ende doch wohl herausſtellen, daß der Brennſtoff der Zukunft in der Sonne liegt. Die neueſten phyſikaliſchen Entdeckungen über die Wärme berechtigen zu dieſer Annahme. Ich bin überzeugt, daß nach Erſchöpfung der Kohlengruben das Ende der Welt noch lange nicht gekommen iſt. Es giebt in dieſer Beziehung, wie für das Eiſen auch, überhaupt für alle Metalle, welche für die Civiliſation unentbehrlich ſind, eine Art von präſtabilirter Harmonie, welche alle Dinge beſſer geregelt hat, als jene, die einſt der deutſche Philoſoph(Leibnitz) erſann. Wenn Eiſen und Kohlen, welche doch ſeit ſo urlanger Zeit vorhanden ſind, eigentlich erſt in unſeren Tagen umfaſ⸗ ſend und ausgiebig ausgebeutet werden, und zwar in ſo koloſſalen Verhältniſſen, daß man ſchon berechnen kann, wie lange die Kohle noch vorhalten werde,— dann kann man ſich auch verſichert halten, daß die ewige Weisheit, welche die Welt regiert, uns einen Erſatz für die Kohle geben wird, etwa in der Sonne.
Künftige Forſcher müſſen ſich alſo dieſem Himmelsge⸗ ſtirn zuwenden. Solcher Forſcher werden wir bald Hunderte haben, wir können aber jetzt noch nicht ſagen, in welcher Art und Weiſe die Forſchungen veranſtaltet werden müſſen. Der Keim jeder großen Erfindung hat oft Jahrhunderte lang ver⸗ borgen gelegen, bis er dann rechtzeitig zum Vorſchein kommt. Was iſt einfacher, als die Kraft und Wirkung des Dampfes, und wie lange hat es gewährt, bis man lernte, ſie zu ver⸗ wenden!
Wird nun die Sonne der Brennſtoff ſein, deſſen ſich unſere Ururenkel bedienen? Werden die Länder der heißen Zone, welche jetzt zum großen Theil verödet daliegen, ein
Zielpunct für die Auswanderung civiliſirter Völker werden?
Dieſe Fragen können parodox erſcheinen; mir aber ſcheint!
Polge. 683 ausgemacht, daß die Welt nicht zu Grunde gehen wird, wenn einmal die Kohlen ausgehen.——
Man ſieht, es handelt ſich um Zweierlei: einmal um die gewiß unbeſtreitbare Thatſache, daß die Kohlenlager über kurz oder lang erſchöpft ſein werden;— ſodann um eine Phantaſie, welche keinen Anſpruch auf Logik machen kann. Aber ſie iſt nicht unintereſſant, die Kohle iſt ein Hauptitem in der Welt geworden und deshalb haben wir dieſe Betrach⸗ tungen Simonin's unſeren Leſern nicht vorenthalten wollen. — Wir glaubten, daß dieſes Reſumé, welches die Chronik der Reiſen anſtellt, auch unſeren Leſern zur Mittheilung will⸗ kommen ſein werde, da es einen Gegenſtand behandelt, der durchaus kein lediglich induſtrieller iſt, indem er der geſamm⸗ ten Weltcultur die ernſte Frage über ihre künftige Art des Beſtehens entgegenhält und ſomit alle Claſſen der Geſellſchaft intereſſiren muß.— 9.
Zur Geſchichte der Uhren.
Die Eintheilung des Sonnen⸗Tages außer der ſelbſt⸗ verſtändlichen in Tag und Nacht iſt während des Tageslichtes oder des Tages im engeren Sinne zuerſt durch die Stellungen der Sonne geſchehen, und zwar war das erſte und einfachſte Mittel zur Abmeſſung dieſer Stellungs⸗Veränderungen der Sonne zum Horizont die Meſſung der Veränderung der Schattenlängen eines beſtimmten, ſenkrecht aufgeſtellten Längenmaßes.
Anziehende Andeutungen darüber haben wir aus dem griechiſchen Alterthum. Danach ſcheint es, als ſei ein be⸗ liebtes Verfahren folgendes geweſen.
Man ſtellte ſich in die Sonne, markirte die Stellung ſeiner Abſätze auf der Erde und merkte ſich in aufrechter Stellung den Punct, wo der Schatten des Kopfes abſchnitt. Darauf ſchritt man bis zu dieſem Puncte, Fuß an Fuß ſetzend, vor und maß ſo die Anzahl der Füße, die auf die Schattenlänge gingen. Da die Länge des Fußes im Allge⸗ meinen ein feſtes Verhältniß zur Körperlänge hat, ſo war dies ein recht elegantes Verfahren.
Es ſetzte aber noch andere Hülfsmittel voraus, un⸗ ter andern, daß man wüßte, wie groß die menſchliche Schattenlänge in Füßen zu jeder Tageszeit und zu jeder Jahreszeit war..
Man muß alſo annehmen, daß ſich überall gewiſſe Leute damit beſchäftigt haben, ſolche einfache Ausmeſſungen ſyſte⸗ matiſch zu betreiben und damit vielleicht öffentlich ange⸗ ſchlagene Tafeln(wie ſie auch ſonſt für chronologiſche Zwecke üblich waren) zu conſtruiren, aus denen für jede eigene Be⸗ obachtung der Schattenlänge in Füßen zu jeder Zeit die genäherte Tagesſtunde entnommen werden konnte.
In einem Luſtſpiele des Ariſtophanes wird Jemand auf eine zehnfüßige Schattenlänge zum Eſſen eingeladen.
Sollte ſich dies auf die Länge einer Schattenſäule be⸗ ziehen, welche dem menſchlichen Schatten entſpricht, ſo gälte es für das Klima von Athen ganz roh, ohne Unterſchied der Jahreszeiten, etwa für 172 Stunden vor Sonnenuntergang.
Sowie man alſo jetzt Jemanden die Uhr herausziehen ſieht, ſo ſah man dort einen zum Mittagseſſen Eingeladenen vielleicht ungeduldig ſeinen Schatten ausſchreiten.
Genauer wurde das Verfahren, als man auf den öffent⸗ lichen Plätzen Schattenſäulen aufſtellte und als man anfing, weniger die Schattenlängen als die Drehung des Schattens auf ſorgfältig eingetheilten Gradbogen zu meſſen oder, mi


