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Vierte Solge. 677
„Und wenn eine Dame, die das Geſchick auf Ihre Höhe geſtellt, keinen Geſchmack an der Politik findet— nun, Hoheit, ſo iſt das eben kein Vorzug in meinen Augen.“
„Das iſt Ihre Anſicht—“
„Und ich möchte Sie bitten, einmal über die⸗ ſelbe zunachdenken und mir das Reſultat Ihres Sinnens vorzuführen.“
„Vorzuführen?“
„Gewiß. Denn, Hoheit, wenn ein Weib mit Ihrem Geiſte auf dergleichen Unterſuchungen ſich ein⸗ laſſen wollte, ſo würde bald genug die Luſt an Unter⸗ nehmungen und ihr auf dem Fuße ein Ergebniß folgen, welches die Welt ſtaunen machen müßte.“
Die Prinzeſſin hatte bei des Marquis Worten mehr und mehr die Verwunderung auf ihrem Antlitze hervortreten laſſen. Sie wollte jetzt Etwas ſagen; Chetardie verhinderte dies, indem er fortfuhr:
„Die Großfürſtin-Regentin zwar dürfte mit einer derartigen Geiſtesthätigkeit ihrer Tante nicht eben einverſtanden ſein, und ich fürchte, Prinzeſſin, die hohe Frau Nichte werde eines Tages voll Bangen an Möglichkeiten denken, ihnen vorzubeugen ſuchen — ja— man reedet ſogar jetzt ſchon davon, und wenn ich auch überzeugt bin, daß die Kaiſerin⸗Mutter heute noch nichts von dem Geflüſter hört, allmälig wird es doch bis zu ihr dringen.“
„Ihre Ueberzeugung, Excellenz, iſt für mich zu ſchätzbar, als daß ich an Ihrem Worte zweifeln könnte. Allein was wollte man von mir, die ſich der Loyalität bewußt iſt, für Schlimmes erwarten?“
„Schlimmes! Wie ſeltſam Sie meine unſchuldigen Worte auszulegen belieben! Fürchtet man denn nur das Schlimme? Das Gute gerade iſt es, was mir Sorge macht, da ich es von Ihnen eines Tages durch⸗ geſetzt ſehen. werde.“
„Mein Gott, Excellenz—“
„Und Sie würden wohl daran thun, Prinzeſſin, wenn Sie, ehe es in's Werk geht, eine praktiſche Baſis ſchaffen wollten. Dürfte ich ſo vorlaut ſein— ich würde mich und meine Kräfte Ihnen ganz zu Gebote ſtellen, da ich auch das Gute will— ſo freilich muß ich warten, bis man mich ruft.“
„Sie ſagen das ſo beſtimmt, Excellenz, daß ich—4
„Sie erſchrecken, Prinzeſſin?“
„Was meinen Sie, wann ſollte ich Sie um Ihre Unterſtützung anrufen?“
„Wann Sie Gutes thun wollen, Hoheit.“
„Will ich denn das?“
„Ich zweifle nicht.“
„Allein—“
„Allein Sie wollen es nicht hören; Sie heißen mich ſchweigen— eh bien— ich gehe!“
„Verzeihen Sie, Excellenz— Herr Marquis— ich bitte, ſprechen Sie!“
„Ich ſprach von Nothwendigkeiten, Hoheit. Sie werden dadurch, daß Sie meinen Vorſchlägen folgen, der Politik dieſes Landes zugleich viel zu denken geben und man wird Sie darüber aus dem Kreiſe der Beobachtung verlieren.“
„Ich verſtehe doch nichts davon.“
„Gleichviel, Hoheit. Sie hatten vorhin die Gnade, mir ein vortheilhaftes Zeugniß auszuſtellen. Ich weiß nicht, ob Ihre Anſicht ſich geändert, ſeit Sie ſich von der Clio umſchlungen ſehen.“
Eliſabeth erröthete leicht.
„Mein Herr Marquis, aber dennoch bitte ich Sie um Erklärung, ehe ich meine Hand biete, Ihr Unternehmen fördern zu helfen.“
„Das doch lediglich Ihrem Intereſſe gewidmet iſt.“
„Dennoch—“
„Und wenn ich Sie nun noch, ehe wir irgend weiter gehen, um einen Dank bäte, dafür, daß ich, vielleicht im eigenen Nachtheil, hier verrathen, wie ſehr mich Ihre Abſicht gewonnen?“
„So dürfen Sie mit Sicherheit auf meine warme Anerkennung zählen.“
„Nun gut denn, Prinzeſſin, ſo bitte ich, die Erklärung des erſten Schritts auf gelegenere Zeit verſchieben zu därfen.“
„Wenn ich aber ſo nicht danken möchte?“
„Ich bin Franzoſe, Hoheit.“
„Ja, Herr Marquis!“
„Als ſolcher eitel.“
„Ah!“
„Und ich glaube nicht, daß es überhaupt rathſann iſt, einen eiteln Mann eine Fehlbitte thun zu laſſen.“
„Sie beſtehen darauf?“
„Ja Hoheit.“ 1
„So muß ich wohl—“
„Sie ſollen es nicht bereuen!“
„Jetzt aber, wenn ich bitten darf— wem ſoll ich mich nähern?“
„Einem jungen Manne, der heute das Schooß⸗ kind unſerer Damen iſt, einem hübſchen, gefälligen Jünglinge, einem ächten Sohne dieſer Zone, einem friſchen, roſenwangigen, goldlockigen—“
„Aber, Excellenz!l’“
„Mit einem Worte, dem Attaché des Herrn von Nolken, dem Baron von Melartin.“
Die Prinzeſſin ſchien die Sache ſehr ernſt zu nehmen. Sie legte nachdenklich einen Finger auf die Lippen.
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