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tiſch angebrachten Spiegel trat und einen Blick hin⸗ ein warf, ſchien ein neuer Gedanke in ihm aufzuſteigen und ihn für einige Secunden zu feſſeln.
Dichter und Diplomaten haben von jeher die Eigenſchaft des Lautdenkens gehabt und ſich nur da⸗ durch unterſchieden, daß die Poeten ſich oft ſo weit vergeſſen, dieſe Eigenſchaft auch dann aufzulegen, wenn ſie nicht allein ſind, während die Anderen mehr Selbſtbeobachtung und ⸗Beherrſchung entwickeln.
„Wo keine Leidenſchaft iſt, beſſer und richtiger wo ſie ſchlummert,“ wurde des Franzoſen Geiſtes— thaͤtigkeit ſchuell zu Worten,„muß hier geſchaffen, geweckt werden, und es wäͤre ſo übel nicht, wenn die franzöſiſche Geſandtſchaft, welche ſoeben Zeit hat, die Bemerkung zu machen, daß ſie keine ſo gar ent⸗ ſetzliche Erſcheinung iſt, der kleinen Baroneſſe eine Paſſion einzuflößen vermöchte.“
Chetardie hatte Recht. Er war eine hohe, elaſtiſche Geſtalt und die Belege ſeiner hohen Geiſtesfähigkeit und reichen Thätigkeit waren nicht etwa in tiefen Zeilen auf ſeine Stirne gravirt, ſondern lagen in dem großen, hellen Auge, deſſen dunkles Air zu den ſcharf geſchnittenen, aber dennoch gefälligen Zügen ein höchſt intereſſantes Enſemble ausmachte.
„Die ſchöne Frau dürfte indeß möglicher Weiſe,“ fuhr er fort,„dadurch noch mehr gefeſſelt werden und noch eher das ⸗Jetzt!» in ihres Gemahls Depeſchen in ein»Noch nicht!“ zu verwandeln ſich veranlaßt ſehen. Doch— vielleicht könnte es uns gelingen, ſie durch dieſe Leidenſchaft zu compromittiren— weuigſtens bei ſich ſelbſt, da die Welt heutzutage in einer Liaiſon durchaus kein Compromiß zu erblicken geſonnen iſt.— Nun— machen wir doch den Ver⸗ ſuch; ſchaden kann er eben nicht.“
Er hatte ein Schönpfläſterchen auf die linke Seite des Kinnes gelegt und griff jetzt nach dem Schminkpinſel, um die kleine Falte am Munde ver⸗ ſchwinden zu laſſen.
„Ein etwas ſchmachtender Blick,“ ſagte er,„würde bei unſerem Plan nicht ſo überflüſſig ſein und ſo wollen wir ein wenig Dunkles unter das Auge thun — ſo— ſo— hm!— es macht ſich— ſo was Uebernächtiges, Leidendes iſt nicht ohne ſein Anziehen⸗ des.— He!— Jean!“ rief er ſeinem Diener zu,„hilf mir beim Ankleiden!“—
Eine halbe Stunde ſpäter machte der Marquis in dem Geſellſchaftsſalon des Hötels Trubetzkoi einer jungen Dame ſeine unnachahmlichen Complimente, in denen der gewandte Cavalier und geiſtreiche Manu gleich ſehr zu Tage trat. Es war eine mit üppigen, vollen Formen und wenn auch nicht mit junoniſch hoher Geſtalt, ſo doch mit einem regelmäßigen, von
Folge.
kaſtanienbrauuem Haar umrahmten Antlitz ausgeſtar- Erſcheinung, deren Schönheit durch die trotz allem Reichthum des Stoffes ziemlich einfache Kleidung ein um ſo größeres Jutereſſe verlieh, als, der All⸗ gemeinheit zuwider, nicht nur der Silberſtaub in den Locken der Sitte des Puders zu genügen ſtrebte, ſondern auch die ſonſt ſo gern offerirten Reize von Arm, Buſen und Nacken durch eine Wolke von Seiden⸗ gaze verhüllt waren. Sie lehnte nachläſſig in einer Cauſeuſe und unterbrach eine Unterhaltung mit dem neben ihr ſtehenden Cavalier, um Chetardie's Gruß durch ein freundliches Neigen des Kopfes zu erwidern, worauf ſie ſich lächelnd mit den Worten an Letzteren wandte:
„Sie kommen eben recht, Herr Marquis, um mich mit Ihrer gewichtigen Unterſtützung gegen der Prinzen in Schutz zu nehmen, der meiner Behauptuüg, dieſer Sommer ſei die Krone von allen, die ich in Peterhof zugebracht, durchaus nicht Recht laſſen witl.“:
„Das heißt, gnädige Frau,“ ergänzte ſie der Erbprinz von Heſſen⸗Homburg, der Schwiegerſohn des Hauſes Trubetzkoi,„das heißt, ich ſprach von dem Intereſſe, welches er mir gewähre.“
„Und ich, Frau Baronin,“ fiel Chetardie ein, „muß Ihnen ſagen, daß ich Ihre für mich ſo ſchmeichel⸗ hafte Hoffnung nicht zu realiſiren vermag;— ich bin nicht Ihrer Anſicht.“
„Aber denken Sie doch, lieber Marquis, wie laugweilig es nur noch im vergangenen Jahre um dieſe Zeit war—“
„Ich kam damals eben hier an!“
„Und fanden das Leben ſo eintönig—“
„Wie es mir wohl auch erſchienen ſein mag, da ich aus dem göttlichen Verſailles geſchieden war. Die Gegenwart aber iſt für mich eine ſo trübe, daß mir der letzte Sommer eine wenige Zeit im Vergleich zu dieſen Tagen zu ſein ſcheint.“
„Und in der That, Excellenz,“ nahm der Prinz wieder das Wort,„bin ich erſtaunt, Sie ſeit einiger Zeit ſo ewig ernſt zu ſehen, Sie heute gar für leidend halten zu müſſen—“
Chetardie lächelte trübe und ließ das Auge, als wolle er vermeiden, die„Widerſpiegelungen deſſelben ſeinem Gegenüber preiszugeben, über die Geſell⸗ ſchaft ſtreifen, ohne eine Theilnahme an ihr zu ver⸗ rathen.
„Pardieu, Excellenz!“ rief die Baroneſſe erſtaunt, „Sie haben Gewiſſensbiſſe?“.
„Nein, gnädige Frau,“ ſagte Homburg,„dazu iſt Herr von Chetardie ein zu feiner Diplomat,— und ich wette, daß ich die Wahrheit in den Kern
treffe— Sie ſind krank, Excellenz, krauk am Herzen!“


