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Der alte und Fuß, —, wie eine „und kaum und drückte aus lauter um ſch, daß tegenbogens mußte de er ſich gaui
nahte ſich der Miſſionarius.—
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Haferſchleim war eben von ihm befreit und ſchon
Golo's Vater hatte ſich nie ſo einſam, hülflos und verlaſſen gefühlt;„es iſt ſchmählich,“ keuchte er, „meine Einwilligung geben— ich habe die Perſon noch nicht einmal geſehen!“
Sie trat in die Thüre mit Golo— das war ja das Capuchongeſicht vom Wagenſchlage— ein ſchönes, weinendes Antlitz— des alten Haferſchleims Bruſt wogte— es kämpfte darin gar Vielerlei— der ſchreckliche Miſſionarius öffnete jetzt die Arme— Haferſchleim that erſchrocken einen Schritt vorwärts.
Die Giganten füllten im ſelben Augenblicke den Platz, auf dem er eben noch geſtanden hatte, ſo daß er den Schritt nicht wieder zurückthun konnte.
„Deinen Segen, Vater,“ ſagte Golo.
„Machen Sie gute Miene,“ flüſterte noch einmal Bauer, dem der Athlet die wuchtige Hand auf die Schulter gelegt hatte.
Haferſchleim that wieder einen Schritt vor, die Giganten füllten wieder den Raum— jetzt faßte Erlkönig⸗-Miſſionarius ihn an— um Haferſchleims letzte Widerſtandsfähigkeit war es gethan!
„Da habt ihr Euch,“ ſagte er zu Sohn und Tochter vortretend und ſchwer nach Luft aufſeufzend,
ich kann ja doch nichts—“ 4
da der Actuarius,„und abermals— hoch und zum dritten Male— hoch!“ Die Fenſterſcheiben klirrten.—
„Aber,“ ſagte der alte Haferſchleim, als ſich der Lärm etwas gelegt hatte,„wie biſt Du nur auf dieſe Art einer Trauung ohne alle Legitimationspapiere verfallen?“
„Siehe Manzoni'’s Verlobte, 1. Band, Seite 160.“
Und nun leugne einmal Jemand den verderblichen Einfluß der Romanlectüre!
Ich könnte Dir, lieber Leſer, noch Mancherlei mittheilen von dem glücklichen Leben, das Golo und Laura miteinander führten, von der Verwirkli⸗ chung des mitgetheilten intereſſanten Traumes bezüglich der luſtigen Enkelchen, denen Großpapa Addewajus (ſoll wohl heißen Actuarius) nicht genug kleine Waddi's ſchnitzen konnte, die er, das heißt die Enkelchen, ganz ſeiner Theorie vom einzig Reellen gemäß erzog und mit denen in engſtem Bunde zuſammen er die „Kleinkinderbewahranſtaltsſchule“ höchſt fleißig beſuchte, ſo daß er am Ende des Semeſters eines der beſten Zeugniſſe davontrug; ferner von dem Blühen und Gedeihen des Gigantenclubs, trotz aller unchriſtlichen Verwünſchungen ſeines Ehrenpräſidenten, und endlich von der glücklichen Augenoperation, die den Maler der fatalen Nothwendigkeit überhob, ſich die Rich⸗
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tung ſeiner Hauthätigkeit immer erſt von Anderen angeben laſſen zu müſſen,— aber das Alles würde kein Intereſſe mehr für Dich beſitzen, da„ſie ſich gekriegt haben“. Nur Eins halte ich noch für der Mühe werth, Dir vorzutragen, und ſo theile ich Dir denn„ſtatt weiterer Meldung“ mit, daß Braun Sohn wohl auf Golo's Leimruthe geflogen ſein und die Glasſcheibe ſeiner Selbſtſtändigkeit eingeſtoßen haben muß, wenn die folgende Annonce, die man zwei Jahre ſpäter im M. Merkur las, ſo wahr iſt, wie dieſe Geſchichte, die Annonce:
„Heute wurden durch die glückliche Geburt eines geſunden Zwillingspaares(zwei kräftige Knaben) höchlich erfreut
Braun Sohn. Ph. Braun, geb. Bauer.“
Gedichte von(. Walter.
Wiederſehn.
Wiederſehn, du holdes Wort! Als im erſten Thau des Märzen
Ich mich riß von deinem Herzen, „Unſer Ehrenpräſident lebe— hoch!“ poſaunte
Und ſich Lieb' und Hoffen einten, Uns zu tröſten, die wir weinten, Wiederſehn, du holdes Wort!
Wiederſehn, du furchtbar Wort! Da die Treu', die du verſprochen
Und mein Glück von dir zerbrochen. Was wir ſonſt ſo heiß erflehten,
Heute ſoll ich vor dich treten, Wiederſehn, du furchtbar Wort!
Sehnſucht.
Ich fuhr vorbei auf ſchwankem Kahn Mit frohem, ſtolzem Jugendmuth Der Stelle, wo im Ocean
Das Eiland der Sirenen ruht.
Ich hielt nicht an, ich fuhr vorbei Und mied das trügeriſche Riff,
Bald trug mich in die Fkuthen frei Im Sonnenſchein mein treues Schiff.
So ſtrebt' ich fürder Jahre lang
Bis in die Nacht vom Morgenroth; Wohl häufte Schatz zu Schätzen ich, Das Herze nur, das Herz litt Noth.


