Jahrgang 
28-52 (1866)
Seite
627
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en Freund Teutobod⸗ tſammlung aufdem Privat⸗ Knetſchke, DienſteN. tordentlich erer wurde zt, wenn⸗ itte, weil n ſich die Meinungs⸗ eingelafſen ein würde. als unge⸗ lich unter

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Vierte

So, dann kennen Sie gewiß den Peter Baas! Das iſt ein rieſig ſtarker Kerl! Wie geht's ihm?

Golo hatte zwar nicht die Ehre, ſich näherer Bekanntſchaft mit Herrn Peter Baas zu erfreuen, meinte aber lächelnd, es müſſe ihm gut gehen, ſo lange man nicht davon gehört habe, daß es ihm ſchlecht gehe.

Das iſt mir zu hoch, ſagte der Athletaber laſſen Sie mich einmal ihren Biceps fühlen, bat er, das Geſpräch weiter fortführend. Golo reichte ihm ſeinen Oberarm.

Kann noch gut werden, ſprach Herr Pannkok, auf dem Zettel Diaboli⸗Caſareggio, mit Kennermiene. Aulage vorhanden.

Was ſprechen Sie da von Anlage? miſchte ſich hier Herr Sarrau, Mnemoniker ins Geſpräch Haben Sie auch ſchon von Starklofs Witz gehört?

Nein, was iſt denn das? entgegnete der Athlet.

Schade, daß er eben herausgegangen iſt, ſagte Herr Sarrau,ſonſt könnte er es Ihnen ſelbſt mit⸗ theilen. Der Privatgelebrte hatte ſich nämlich neulich, ſo erzählte er mir heute Morgen, den ganzen Abend hindurch im Intereſſe der Wiſſenſchaft mit der bren⸗ nenden Frage, auf deren Löſung die Tübinger Uni⸗ verſität einen Preis geſetzt hat, ob das Kind, welches der bekannte Milo ſpazieren trug, von dem großen Büffelſchlage aus Campanien oder der Schorthorn⸗ raſſe aus Paphlagonien geweſen ſei, beſchäftigt, als er unerklärlicherweiſe plötzlich einen heftigen Durſt zu verſpüren begann. Hurtig eilte er durch die neue Anlage zum nächſten Wirthshauſe, da ſieht er plötzlich eine Dröſchke vor ſich herfahren. Halt! deukt er, jetzt iſt es Zeit, einen guten Witz zu machen. Er faßt alſo die Dröſchke hinten an einer Querſtange, wirft ſich in die nöthige Stellung ein Ruck die Dröſchke

Droſchke heißt's, warf der Athlet ein.

Die Dröſchke es iſt ja der Conjunctiv die Dröſchke hält plötzlich. Willſt du wohl weiter! ruft der Kutſcher ſein wackeres arabiſches Roß an

War es denn ein Schimmel? unterbrach ihn wieder der Athlet.

Nein, es war ein Walach und ermuntert es durch einige derbe Peitſchenhiebe vergebens der Ber⸗ berhengſt zieht ſich ſeine ſterbliche Seele aus dem Leibe, aber nicht die Dröſchke aus den Händen des Privatgelehrten, bis endlich der Lenker des Gefährs, meinend, man habe ſich, wie ihm das öfter zu be gegnen pflegte, den Sommerſcherz erlaubt, ſeine Equipage während des langſamen Fortbewegens ſchnell

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barten Baum zu binden, fluchend abſteigt und eben noch den Privatgelehrten ſich in die Büſche ſchlagen ſieht! Famoſer Witz!

Famos! ſcholl es und die Fäuſte ſauſten zur Bekräftigung auf die Eichenpohlen des Tiſches nieder. Der Privatgelehrte, der unterdeß wieder hereinge⸗ kommen war, verbeugte ſich geſchmeichelt nach allen Seiten.

Hol' mich der Teufel, rief Herr Knetſchke, Ren⸗ tier,aber die nächſte Droſchke, die bei meinem Hauſe vorüber fährt, wird ohne Unterſchied des Alters und Geſchlechts von mir angefallen! Hol' mich

Nun, nun, ſagte hier Herr Loibel, Maler,reden Sie nicht ſo vermeſſentlich, Knetſchke! Wer war neulich, als wir zuſammen den Ausflug nach dem Iſarwäldchen machten, um uns auch im Baumaus⸗ reißen einige Uebung zu verſchaffen, der Erſte, der ausriß?

Famoſer Witz! Die Humpen tanzten.

Ja, und wer war, ſagte Herr Brink, Miſſionar a. D., ein ſonnverbrannter bärtigex Mann,derjenige, der zuerſt von den ſtatutariſchen Fechtübungen mit dem Waddiwaddiwaddi abließ? Wie geht es übrigens dem Ihrigen? fuhr er zu dem Actuar gewendet fort, Ihres iſt das ſchönſte. Der Actuar antwortete lachend:Ich danke, es befindet ſich wohl. Golo, der vermuthete, daß unter dem Waddiwaddiwaddi vielleicht die Tochter Meinholds gemeint ſein könne, obwohl er ſich darüber nicht klar war, wie man mit dieſer ſtatutariſche Fechtübungen anſtellen känne, fragte er⸗ ſtaunt:

Wen nennen die Herren denn Waddiwaddi⸗ waddi?

Wiſſen Sie das nicht, mein Herr? gegenfragte der Miſſionar mit Gönnermiene.Nein? dann be⸗ dauere ich Ihnen mittheilen zu müſſen, daß Ihrer ſonſt vielleicht ausgezeichneten Bildung ein nicht un⸗ weſentliches Element fehlt!

Darf ich um Aufklärung bitten? ſagte Golo ironiſch.

So hören Sie denn. Haben Sie die Ueber⸗ fahrtspreisliſte von Auguſt Bolten(Welliam Millers Nachfolger) in Hamburg durchgeleſen, ſo*

Zur Sache, zur Sache! dröhnten die Uebrigen, welche die Geſchichte zu oft gehört hatten, um ſie nicht genau zu kennen.

Der Miſſionar ſah ſich genöthigt, eine ganze Gedankenreihe zu überſpringen und fuhr fort:

So kommen Sie nach Neuſeeland. Es iſt das eine merkwürdige Gegend. Beſitzen Sie, wie ich bei Ihnen vorausſetze, einige Kenntniſſe in der Zoologie,

vermittelſt eines längeren Stricks an einen benach⸗

Mineralogie, Botanik, Anthropologie?