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als dieſer ſich bei dem Officier, der den Trupp be⸗ fehligte, beſchwerte, erhielt er zur Antwort, er ſolle Gott danken, daß überhaupt die Huſaren ihm hülf⸗ reiche Hand leiſteten. Das Wenige, was er von ſeinen Koſtbarkeiten rettete, iſt gewiß raſch zuſammengeſchmol— zen, und der reiche, an Pracht und Ueberfluß gewöhnte Edelmann mußte dem Himmel danken, daß die Kaiſerin Maria Thereſia ihm ein jährliches Almoſen von drei⸗ hundert Gulden bewilligte.“ „Und Schmidt?“ fragte Anton.
„Man hat von ihm nie mehr etwas gehört,“ nahm Halbach das Wort;„war er zu ſtolz, am öſter⸗ reichiſchen Hofe zu betteln, oder ſah er voraus, daß dieſer Schritt ihm keine Früchte bringen werde—“
„Keins von Beiden,“ fiel Winkler ihm in's Wort; „ein Mann wie er verſchmäht es, zu betteln, ſo lange er durch Liſt und Betrug ſeinen Unterhalt zu er⸗ werben weiß, er wird auf der betretenen Bahn weiter geſchritten ſein. Was nun Kappel betrifft,“ fuhr er ſich zu Anton wendend fort,„ſo hat dieſer bald nach jenem Tage, an welchem er ſeinen Herrn verrieth, auf Befehl des Königs eine einträgliche Hegemeiſterſtelle im königlichen Amte Oranienburg erhalten.“
Der Pfarrer Gerlach war inzwiſchen eingetreten. Er hieß den jungen Mann in ſeiner Heimath will⸗ kommen und theilte darauf mit freudeſtrahlendem Ge⸗ ſichte ſeinen alten Freunden mit, daß der König ſich ſeiner freundlichſt erinnert und ihm die Pfarre in Brieg zugewieſen habe, die er ſich nicht nur der beſſeren Einkünfte wegen, ſondern auch aus dem Grunde, weil Brieg ſeine Vaterſtadt ſei, im Stillen längſt gewünſcht habe.
„Ihr ſeid ein braver Herr,“ ſagte Winkler mit herzlicher Theilnahme, während er dem Pfarrer die Hand bot;„ſo ungern ich Euch auch von hier ſcheiden ſehe, ſo freut es mich doch von Herzen, daß der König Eure treuen Dienſte anerkannt hat. Aber
verſprechen müßt Ihr mir, im nächſten Herbſt herüber
zu kommen, um das junge Brautpaar dort einzu⸗ ſegnen.“.
„„Von Herzen gern,“ erwiderte der Pfarrer; „laßt mich nur wiſſen, wenn der Tag kommt, ſo werde ich nicht verſäumen, hier zu erſcheinen.“
„Habt Ihr meinem Freunde das verſprochen, müßt Ihr auch mir die Erfüllung einer Bitte geloben,“ nahm Halbach das Wort.
„Sprecht ſie aus,“ ſagte der Parrer lächelnd.
„Daß Ihr meinen erſten Enkel tauft,“ fuhr der ſchlichte Landmann fort, indem er einen verſtohlenen Blick auf das erröthende Mädchen warf.
„Topp!“ entgegnete der Pfarrer.„So Gott mich geſund läßt, werde ich mich einfinden, aber der
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Junge, wenn Ihr nichts dagegen habt, muß Friedrich heißen!“
„So ſei es!“ ſagte Anton mit leuchtendem Blick. „Und er ſoll treu an ſeinem König und dem Vater⸗ land hangen, wie wir es gethan haben!“—
An den Rhein. Von Max Dalſtein.
Ewig wirſt du vor mir leben, Vielgeliebtes Vaterland,
Wie im Kranze deiner Reben Dich mein ſchlagend Herz gekannt!
Von den fluthend weichen Wogen Schwingen, rings von dunklem Flor Stolz das kühne Haupt umzogen, Reiche Berge ſich empor.
Blätter flüſtern, Wipfel rauſchen
Zitternd in dem Abendglühn; Goldenfarbne Früchte lauſchen— Aus der Zweige ſanftem Grün.
Und den Berg hinauf, hernieder, Und das weite Thal entlang Hör' ich ſchallen frohe Lieder Zu der Saiten hellem Klang.
Schöne Jungfrau'n ſeh' ich ſchreiten, Anmuthvoll verſchränkt den Arm, Jubelnd hin an ihren Seiten
Zieht der Knaben lauter Schwarm.
Unter ſchatt'gen Rebenlauben
Steigen ſachte ſie empor; Golden nicken her die Trauben,
Lächelnd grüßt hinauf der Chor.
Und wo hoch der Burg Ruine Von der Höhe niederſchaut, Ruhen ſie, von dunklem Grüne Kühl und duftig überbaut;
Und das längſt verſtummte Leben Wird noch einmal droben wach, Ritter, holde Damen ſchweben Durch das prunkende Gemach.
Lieder tönen, Gläſer klingen, Höher ſchlägt das Herz erregt,
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