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„Halt!“ rief der Monarch.„Wenn Er ſeine
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terofficier, auch ſoll es mich freuen, wenn Er mir ge⸗ legentlich Seine Liebſte vorſtellen will!“
Fünfzehn Monate waren ſeit dem denkwürdigen
Tage verſtrichen. Der Frieden von Hubertsburg hatte Friedrich dem Großen den Beſitz Schleſiens geſichert und der König fand jetzt Zeit, an die Heilung der Wunden zu denken, unter denen ſein Land ſeufzte.
Er entließ ſofort nach der Unterzeichnung des Friedensvertrags einen Theil jener Potsdamer Wacht⸗ parade, welche im Kampfe gegen Frankreich, Oeſter⸗ reich und Rußland ſiegreich das Feld behauptet hatte, um dem Lande die Arbeitskräfte zu verſchaffen, an denen es vor Allem mangelte, und richtete alsdann ſeine ganze Aufmerkſamkeit auf die inneren Gebrechen, vorzugsweiſe auf die mangelhafte Juſtizpflege.*
Jahre vergingen, ehe Deutſchland ſich erholte; Preußen aber hatte keine Urſache, die Opfer, welche der ſiebenjährige Krieg koſtete, zu beklagen,— war es doch mit Ruhm und Ehre bedeckt und um eine Pro⸗ vinz reicher aus dieſem Kriege hervorgegangen, durfte es ſich doch jetzt den Großmächten Europa's bei⸗ zählen!
Auch Anton kehrte in ſein heimathliches Dorf zurück, er trug die Uniform eines Huſaren⸗Wacht⸗ meiſters.
Schon an den erſten Häuſern Schönbrunns ſah er ſich von alten Bekannten umringt, jeder wünſchte ihm Glück zur Heimkehr, und als er die alten Eltern und die Braut umarmte, als er alle die Lieben, die er vor länger denn einem Jahre verlaſſen hatte, friſch und munter, wie damals, wiederſah, da drohte die Laſt der Freude ihn zu erdrücken. Die Mutter, die ſich nicht ſatt ſehen konnte an dem ſchmucken Wachtmeiſter, trug zum Imbiß das Beſte auf, was Küche und Keller auf— zuweiſen hatten. Wie gern wäre Anton jetzt mit der Geliebten hinausgewandert in das friſche, duftende Grün des Frühlings, um ſeinem von Glück und Freude überſtrömenden Herzen Luft zu machen, wie gern hätte er jetzt noch einmal von ihren Lippen das Geſtändniß vernommen, daß ſie innig und treu ihn liebte, aber die Eltern und Nachbarn verſagten ihm die Erfüllung dieſes Wunſches.
Er mußte bei ihnen ausharren und ſeine Erleb⸗ niſſe während des letzten Feldzugs berichten, und glaubte er ihre Neugierde befriedigt zu haben, ſo hatte der Eine das, der Andere Jenes noch zu fragen, und nicht genug konnte er ihnen erzählen von dem großen König, den ſein Volk vergötterte.
Vierte Folge.
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Erſt in der Abenddämmerung durfte Anton daran denken, mit ſeiner Geliebten hinauszuwandern.
Das junge Paar ſchlug den Weg zum Schön⸗ brunner Schloſſe ein, welches als Eigenthum der Krone durch einen königlichen Beamten verwaltet wurde.
Als ſie den Park erreicht hatten, ſetzten ſie ſich, von der Wanderung ermüdet, auf den Raſen.
Da bemerkte Anton plötzlich in geringer Entfer⸗ nung einen Mann, der, hinter einem Baume ſtehend, den Blick unverwandt auf das Schloß gerichtet hielt. Er glaubte das Geſicht dieſes Mannes zu kennen. Ueberzeugt, daß derſelbe keine guten Abſichten hege, näherte er ſich ihm vorſichtig und verſtohlen, um ihn ſchärfer beobachten zu können.
Trotz dem dichten ſtruppigen Bart, den der Fremde trug, erkannte Anton in ihm den ehemaligen Curatus von Siebenhuben, Schmidt, den Hochverräther, über den das Gericht das Todesurtheil gefällt hatte.
Schon wollte er über den Geächteten herfallen, um ſich der Perſon deſſelben zu bemächtigen, als ſeit⸗ wärts aus dem Gebüſch der Baron von Warkotſch trat.
Das ergraute Haar, die gefurchten Züge, wie die ganze äußere Erſcheinung des Barons, die den Stempel der Noth und des Elends trug, flößten dem jungen Manne unwillkürlich Mitleid ein, er bedachte, daß dieſer Mann zwar ein Hochverräther, aber auch Maria's Vater war..
„Wißt Ihr auch gewiß, daß man durch die Luke in das Gewölbe gelangen kann?“ hörte er den Baron fragen.
„Ich zweifle nicht daran,“ entgegnete Schmidt, „aber ob es uns gelingen wird, den Schatz zu heben, das iſt eine andere Frage.“
„Laßt mich nur erſt unten ſein,“ fuhr der Baron fort,„eine Hacke und ein Spaten werden ſich in dem Gewölbe noch vorfinden und das Käſtchen mit den Ju⸗ welen liegt nicht tief. Hätte ich nur alle meine Schätze dort unten verborgen, den öſterreichiſchen Hallunken wären die Hände und Taſchen rein ge⸗ blieben!“
„Weshalb auch nahmt Ihr den Troß mit, als Ihr damals hieher zurückkehrtet, um Eure Schätze zu holen?“ warf Schmidt lakoniſch ein.„Aber jetzt macht voran und ſorgt, daß Ihr das Käſtchen findet, während ich hier Wache ſtehe; ich hoffe, die Juwelen werden uns in Etwas entſchädigen für das, was wir verloren haben.“
„Uns?“ höhnte der Baron.„Denkt Ihr, ich werde mit Euch theilen?„Seid froh, wenn ich Euch ein Almoſen gebe.“—
„Almoſen?“ fuhr der ehemalige Curatus zornig


