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Vierte
Geſchichte des Sokrates in's Auge, ſo kann man zu keinem anderen Schluſſe gelangen, als daß ihn die Athenienſer als ein unwürdiges, vielleicht auch als ein Unruhe ſtiftendes Glied der Geſellſchaft betrach— teten.
Es leidet keinen Zweifel, daß ſeine Unterſuchung und Verurtheilung mit politiſchen Maßregeln zuſam⸗ menhingen. Er ſelbſt ſagte, daß er ſchon früher den Tod in der Angelegenheit des Leon von Salamis er— litten haben würde, wenn die damalige Regierung nicht aufgelöſt worden wäre. Sein Widerſtand war gegen die Ariſtokratie, nicht gegen die Demokratie gerichtet. Gemeinſam mit ſeiner Partei war er in Unternehmungen verwickelt geweſen, welche tödtliche Feindſeligkeiten nach ſich ziehen mußten; auch iſt nicht zu überſehen, daß die Anklage gegen ihn von Anytus erhoben wurde, welcher ſich in Wiederherſtellung der alten Ordnung der, Dinge hervorthat. Der Mißgriff der Athenienſer beſtand darin, eine über das wirkliche Vergehen weit hinausgehende Strafe anzuwenden und obenein Diejenigen, welche die Lehren des Sokrates angenommen hatten, zu verfolgen, indem ſie ſie in die Verbannung trieben. Nicht nur Bewunderung für das Andenken ihres Meiſters, ſondern auch die Erin⸗ nerung an ſelbſterlittenes Unrecht machte dieſe Männer zu begeiſterten Lobrednern. Wäre Sokrates den Athenienſern erſchienen, wie er uns erſcheint, ſo würde es ſich mit menſchlichem Verfahren nicht zuſammen reimen laſſen, daß ſie in ſo barbariſcher und durchaus nicht zu rechtfertigender Weiſe zu Werke gegangen wären.
Wenn unter dem Dämon, deſſen Eingebungen Sokrates gelauſcht haben ſoll, etwas mehr als das Gewiſſen zu verſtehen iſt, ſo muß man ſchließen, daß er an jener geiſtigen Krankheit litt, für welche Die empfänglich ſind, welche, ſei es Dürftigkeit oder Vorſatz, äußerſt enthaltſam leben, wodurch das Ge⸗ hirn berührt und die Sinne abgeſtumpft werden. Dergleichen Fälle kommen keineswegs ſelten vor. In dieſer Weiſe war auch Mohammed afficirt.
Nicht minder lebendig intereſſant, aber auch an das Paradoxe und Abſprechende ſtreifend, ſind Drapers Aeußerungen über den bei allen Laien wegen ſeiner philoſophiſchen Pikanterieen berühmten und beliebten Diogenes. Draper ſagt:
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wiſſer Weiſe bei dem Schimpf betheiligt war, in ganz geeigneter Gemüthsverfaſſung, um ſich Lehren anzuſchließen, welche die Verachtung der Güter dieſer Welt und der Meinung der Menſchen in ſich ſchloſſen. Er kann als das Vorbild der Einſiedler einer ſpätern Zeit in ſeinen Verſuchen zur Unterwerfung der natürlichen Begierden durch Hungerleiden betrachtet werden. Den Körper nur als eine Bürde für die Seele betrachtend, kaſteiete er ihn auf jede mögliche Weiſe, nährte ſich von rohem Fleiſch und Blättern und wohnte in einer Tonne. Er bekannte, daß der Menſch, je mehr er ſich dem Selbſtmorde nähert, deſto näher der Tugend komme. Er trug keine Kleider, als einen ſchäbigen Rock; ein Schnappſack, Stock und Trinkbecher vervollſtändigten ſeine Aus⸗ ſtattung; den Becher warf er als nutzlos weg, als er einen Knaben mit der hohlen Hand Waſſer ſchöpfen ſah. Er fand eine wahre Luſt daran, alle Begriffe von geſellſchaftlichem Anſtand zu verletzen, indem er jede Handlung im Leben auf offener Straße verrichtete, behauptend, daß man, was an ſich nicht unſchicklich iſt, öffentlich thun ſolle. Man ſagt, daß er ſich den Tod, welcher in ſeinem neunzigſten Jahre erfolgte, an einer Ochſenklaue holte, welche er roh verſchlang. Indem er Sokrates' Anſichten bis in's Extrem durch⸗ führte, verdient er die ihm verliehene Bezeichnung„des tollen Sokrates“.—
Wie in dieſen, ſo iſt auch in ſo manchen andern Betrachtungen Drapers gar Vieles treffend, was bei der eingeriſſenen Nachbeterei der hiſtoriſchen Anſichten nur ſelten zu ſagen möglich war. Am leichteſten— wurde es, Originalität und den Gegenſtand ſelbſt leicht nehmende Polemik vorausgeſetzt, einem Aus⸗ länder, das heißt einem Nichteuropäer, zu ſagen, mit einem Wort einem wohlunterrichteten intelligenten Kopf, der nicht im Bann claſſiſcher Bildung ſteht.
Draper iſt Naturkundiger und zugleich praktiſcher Amerikaner. Er hat ſich nicht, wie der berühmte Buele, dadurch beſchränkt, daß er auf den Racen⸗ unterſchied bei der Entwickelung der Civiliſation zu wenig Gewicht legt. Er geſteht dieſes Gewicht zu und geht auf die Conſequenzen deſſelben ein, wozu ihm ſein Vaterland vielſeitige Details bietet. Ueber⸗ haupt iſt ſein Werk an Einzelheiten, die von Be⸗ obachtung und Wiſſen zeigen, reich; auch werden
Die elenden Lehren des Cynismus wurden zu ihren letzten Conſequenzen von Diogenes von Sinope ausgeführt. In früher Jugend war er an Luxus und Bequemlichkeit gewöhnt geweſen; aber als ſein Vater, ein reicher Geldmakler, ſich Fälſchungen hatte zu Schulden kommen laſſen und derſelben überführt worden war, befand ſich Diogenes, welcher in ge⸗
dieſe Materialien oft in ſehr bunter Reihenfolge, häufig mit viel Naivetät ausgekramt und es kommen tauſend Dinge zum Vorſchein, die vorausgeſetzt werden dürften und weder in ihrer Faſſung noch in den dar⸗ aus gezogenen Schlußfolgerungen eine Bereicherung bieten. Bei dieſer muſiniſchen Betrachtung und ſehr realiſtiſchen, oft feuilletoniſtiſchen, oft höchſt elemen⸗


