ſeitig ge. eudigſt gſten berſonen ¹ etwag te Will n Grig ſclagen ngte,— 1 gab lſen hie eferiren. — var rſticken, scner⸗ iſe de⸗
ſichtiger Rauetn em um⸗ ißmäig bingburg ſine Bi⸗ keit, ſo⸗ lpt, auf lit den weniger erkennt, daß ſie lichſten Clau⸗ gelegen⸗ —n ſchon igedeckt er zum
äng der ing, die ppen zu anlaßte welches denten
dieſes g des aaten, varen,
loſters gefun⸗ h her⸗
weint,
ltenreie
Vierte Holge.
hier von den frommen geiſtlichen Brüdern verſteckt gehalten wurden. Zwanzig bis dreißig Waiſenknaben, theilweiſe aus ſehr entfernten Provinzen des Landes, deren man ſich unter der Maske der Wohlthätigkeit und chriſtlichen Liebe angenommen hatte, befanden ſich in einem ſchaudererregenden Zuſtande geiſtiger und körperlicher Verkommenheit. In einer Niſche hatte man einen Unglücklichen eingemauert gefunden; er war etwa ſechszig Jahre alt, ſeine Kleider die elendeſten Lumpen, Haar und Bart lang und verwildert. Die Mauer, welche ihn von den Lebenden abſonderte und in einen Kerker ſchloß, in welchem er weder ſitzen noch
liegen konnte, hatte nur zwei kleine Oeffnungen, die
eine oben, die andere unten, der Ernährung und Reinigung wegen. Wie lange er in dieſer ſchrecklichen Gefangenſchaft zugebracht hatte, konnte der Unglück⸗ liche nicht mehr angeben, behauptete aber, von ſeinen Confratres eingemauert worden zu ſein, weil er ver⸗ ſchiedene Mordthaten ihnen vorgeworfen habe, wogegen die Moͤnche bei ihrer Vernehmung ihn ſelbſt des Mordes bezichtigten und ausſagten, alſo nach ge⸗ meinſchaftlicher Berathung gehandelt zu haben, um öffentliches Aergerniß zu vermeiden und keine Blut— ſchuld auf ſich zu laden.
Der General, deſſen Bruder und ich beſuchten zuerſt die Bibliothek des Kloſters, eine der reichhal⸗ tigſten der Hauptſtadt, nun aber der Verſchleuderung und dem Diebſtahl preisgegeben. Nachdem wir die ungeheuern Räume des Kloſters beſichtigt hatten, wünſchten wir noch einen Blick in die Zelle des Pater Magnegracia zu thun, welche der Schauplatz des geſtrigen Auftritts geweſen war. Die von ascetiſcher Strenge ſehr ferne Einrichtung, welche wir hier fanden, und die Spuren eines Gelags waren nicht geeignet, uns von der Enthaltſamkeit der Mönche einen großen Begriff zu geben.
Unſere fernere Wanderung führte uns in die Kloſterkirche und bot uns Gelegenheit, die Geiſtes— gegenwart, Umſicht und Rührigkeit dieſer Apoſtel der Armuth zu bewundern, die trotz der Eile des Abzugs nicht verſäumt hatten, die Edelſteine aus dem Taber⸗ nakel des Hauptaltars auszubrechen und an ſich zu nehmen. Der hohle Ton meiner Tritte auf einer vor dem Altar befindlichen großen Platte fiel mir auf und erregte die Vermuthung eines geheimen Schlupfwinkels. Ich äußerte meinen Verdacht, und noch waren wir mit der Viſitation beſchäftigt, als der Gouverneur der Stadt, Seüor Paz, herzukam und ſich für die Sache lebhaft intereſſirte. Mehrere Arbeiter, die bereits zum Zweck der Eröffnung der neuen Straße mit den Arbeiten des Niederreißens begonnen hatten, wurden auf ſeinen Befehl mit Brech⸗
ſtangen und Hebeln herbeigerufen. Der mächtige Stein hob ſich, wich und eine tiefe Gruft gähnte zu uns auf. Schmal und ſteil führte eine Treppe in dieſelbe nieder, aber keiner der anweſenden Mexikaner wagte ſich hinein; da ergriffen Gadſten und ich zwei Lichter auf dem Altar, zündeten ſie an und ſtiegen die fünfundzwanzig Stufen, welche die Stiege zählte, hinab. Wir befanden uns in einer dumpfen Keller⸗ gruft, inmitten einer großen Zahl den Wänden entlang aufgeſchichteter kleiner Särge. Einige hatte der Zahn der Zeit bereits geöffnet, aber wie dieſe enthielten auch alle übrigen die Leichen kleiner Kinder, von denen die ſpätere Vernehmung behauptete, ſie ſeien alle heimlich im Kloſter geboren und kurz nach der Geburt geſtorben! Es ſpielt dieſe Geſchichte nicht etwa in einem Kloſter der Apenninen, nicht im 14. Jahr⸗ hundert, ſondern in einer volkreichen Hauptſtadt des aufgeklärten 19. Säculums. Wenn aber trotz alledem und alledem der Einfluß der clerikalen Partei hinreichte, dieſe Thatſachen der Preſſe und der Oeffentlichkeit fern zu halten, ſo liefert das einen neuen Beleg zu dem unerſchütterlichen Anſehen des Clerus, der ſich in Mexiko mit einem Nimbus zu umgeben gewußt hat, deſſen die ſchlagendſten Beweiſe ihn nicht entkleiden konnten. Aber eben dieſes Anſehen der ſo tiefgeſun⸗ kenen Prieſterſchaft lehrt uns andererſeits auf's Neue, daß gute Thaten Früchte tragen, die den Stamm, der ſie zeugte, überdauern; denn wir dürfen nicht vergeſſen, daß während der erſten 150 Jahre, welche der Eroberung folgten, in den ſpaniſchen Colonien der Geiſtliche allein der Beſchützer und Förderer aller Künſte und Gewerbe war, daß ſeiner Intelligenz der Staat noch heute einen großen Theil ſeiner öffent— lichen Bauten, Straßen und Canäle verdankt, und dann vor Allem, daß es Geiſtliche waren, die mit ächter Humanität den hülfloſen Indianer gegen der Conquiſtadores und ihrer Nachfolger Geiz, Goldgier und unmenſchliche Grauſamkeit in Schutz nahmen und von der Krone den Erlaß humaner Geſetze erwirkten, um der gänzlichen Ausrottung jener harmloſen, dul— denden Autochthonen vorzubeugen.
Nach Tiſche beſuchten wir die Alameda, den Lieblingsſpaziergang des eleganten Mexiko.
Dieſer ſo berühmte und ſo reizende Garten, auf den der Mexikaner ein Recht hat ſtolz zu ſein, und der alle Genüſſe der Champs-Elyſées, des Regent⸗ Park und Praters gewährt, wurde unter dem Vice⸗ könig Velasquez I. zu Anfang des 17. Jahrhunderts begonnen und iſt ſeitdem fort und fort, namentlich aber durch den zu Mexiko in dankbarem Andenken fortleben⸗ den Vicekönig Grafen von Revillagigedo, verſchönert worden, und ſeit der Unabhängigkeit hat beinahe 3 7


