niß zurück und Ihr werdet dann ein gutes Wort für mich einlegen.“
Ohne die Antwort des alten Mannes abzuwarten, eilte der Huſar nach dieſen Worten hinaus. In ſeiner Seele waltete darüber, ob der Baron ſchuldig ſei oder nicht, kein Zweifel; abgeſehen von ſeinem per⸗ ſönlichen Haß gegen Warkotſch und dem glühenden Rachedurſt, der ihn beſeelte, hatte er auch ſchon früher, bevor ihm die Braut entriſſen wurde, ſtets eine un⸗ überwindliche Abneigung gegen den Baron gehegt, und ihn jeder Tücke und Bosheit fähig gehalten.
(Fortſetzung folgt.)
Gedichte.
Aus dem Böhmiſchen überſetzt von Alfred Waldau.
Die Verlaſſene. Von Franz Alexander Rokos.
Der Frühling kam, das Grüngras ſproßte So reich auf Berg und Haide; b Zum Walde trieb die Schäferstochter Die Lämmer auf die Weide. V
Auf weichem Moos im kühlen Schatten Sie ſaß beim Ahornbaume,
Am Eichenaſte ſchrie der Kukuk— Da war's ihr wie im Traume.
Sie harrte eines holden Knaben In heimlich ſüßem Bangen; 4 Ihr nahm die Lieb' auf Engelſchwingen Den klaren Sinn gefangen.
Er that ſo ſüß, er that ſo zärtlich Beim Klang der Heerdeglocken; Er nannt' ſie Braut und ſie, die Aermſte, Ließ ſich das Herz entlocken.
Dann kam er ſelt'ner, immer ſelt'ner Zur trauten Maid im Walde;
Die ſchönen, ſüßen Liebesworte
. Vergaß er bald, ach balde!
Und als die grünen Weizenhalme Am Anger Blüthen trieben: In Lenka's rothgeweinten Augen Die Trauer ſtand geſchrieben.
Und als in Reih'n die ſchweren Garben Am Stoppelfelde ſtanden:
In fernen, fremden Landen!
520 Novellen⸗Jeitung.
O weh, ſchon weilt der Ungetreue V
Der Kukuk hörte auf zu rufen Im falben Eichenhaine;
Da hört' auch Lenka auf zu weinen— Sie lag im Todtenſchreine!
Der Todtenwächter. Ballade von Vitezslav Hälek.
Es war ſchon ſpät zur Abendzeit, Da trugen ſie den Knaben
Zum Dorf hinaus auf's Gottesfeld, Da wurde er begraben.—
Um Mitternacht mit dumpfem Hall Sich alle Gräber leeren,
Denn lärmend ſteh'n die Todten auf, Den neuen Gaſt zu ehren.
„So lang' man keinen Zweiten bringt, Du mußt am Poſten ſtehen!“
Er aber hat im Dorf ein Lieb,
Das mocht' er gerne ſehen.
Wie ſchleicht die Zeit ſo träg' dahin, Und rings nur wüſter Schauer!
„O hielt' mein Lieb doch treu ſein Wort, Vorüber wär' die Trauer!“
Die Jungfrau ſteht am Fenſter ſtill:
Den dunklen Schleier breitet
Die Nacht rings aus, der Mond erblaßt— Ein Geiſt vorüber ſchreitet.
Und vor ihm zieht's wie Froſt einher— Es iſt der todte Knabe.
„Mein ſüßes Lieb, o denk' daran,
Was ich verſprochen habe.
Du haſt es auch fein angelobt
Zur gold'nen Zeit der Maien— So komme nun, Du Theure, komm', Es iſt ſo ſchön zu Zweien!“—
Die Glocke tönt und Alles glaubt, Daß ſie zu Mittag läute—
O nein, die Todtenglocke iſt's, Die Jungfrau ſtarb ja heute.
Die Muſik ſpielt und Alles frägt, Wer heut' die Hochzeit habe—
Nicht doch, nicht doch, ihr guten Leut', Man trägt die Braut zu Grabe!
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