Jahrgang 
28-52 (1866)
Seite
518
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518 Uovellen⸗ Ende vomverkaunt werden und

iſt, daß Eure Majeſtät 5 1 In den Augen Friedrich

i die Liebe des Volkes verlieren.

1 es Lurnig gleich darauf ſich

n te aber die düſteren Züge l wieder auf.

Er iſt ein Narr, Maßmann, erwiderte er lako⸗ niſch,ſeine Anhänglichkeit läßt Ihn in jeder Mücke einen Elephanten ſehen. Hat Er Beweiſe, daß der Adel meine Geſetze nicht achtet? l an?

Den Baron Warkotſch.

Der König ſetzte ſich, ohne die raſchung zu verrathen, wieder auf den Schemel und liebkoſte ſeine Hunde.

Er irrig berichtet ſein, ſagte er ruhig. )t glauben, daß Warkotſch meine Geſetze Aber fahre Er nur fort, iſt Seine An

Da wird Ich kann nich mißach ten ſoll.

klage gerecht, ſo werde ich den Baron nicht höher achten, denn meinen geringſten Bauer.

Meine erſte Klage iſt eine ani mwad das ganze Land hat ſie bereits erhoben, r Maßmann fort, ſie betrifft den Punkt der Rriegs ſteuer; während der ärmſte Bauer das Seinige dazu beitragen muß

Na, höre Er, Maßmann, darüber hat der Baron weder Ihm, noch dem Lande, ſondern nur mir Rechen⸗ ſchaft zu geben, fiel der Monarch ihm in's Wort. Komme Er zum zweiten Punct Seiner Klage.

Zweitens hat der Baron ein junges Mädchen aus Schönbrunn gewaltſam ihren Pflegeältern ent⸗ riſſen und ſich zu ihrem Vormunde erklärt.

Damit kann beſagte Jungfrau nur kin, erwiderte der König lächelnd; ſch ni 2 es Baron von de eetſ iſt nicht u verachten.

Die Jungfrau iſt aber keineswegs damit zufrie⸗ V

ie will zu dhren Eltern und ihrem Bräutigam zurück, der Baron weigert ſich aber, ſie ziehen zu laſſen, er hält ſie im Schloſſe wie eine Gefangene und hat erklärt, er werde niemals zugeben, daß ſie ihren Bräu⸗ tigam heirathe.

Der König erhob d durchdringenden Blick feſt auf das Antlitz d chenden.

Er hält weigert ſich, in jenem Tone, voranging.

Das Mädchen iſt ein Findling, mann,die Pflegeältern haben es an Kindesſtatt an⸗ genommen und erzogen, der Baron aber erklärt, er ſei Herr des Dorfes Schönbrunn und ihm allein ſtehe

das Recht der Vormundſchaft über das Findelkind zu. Der Monarch erhob ſich.Das kann er halten

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das Haupt und richtete ſeinen es Spre⸗

die Jungfrau wie eine Gefangene und ſie den Eltern zurückzugeben? fragte er der ſtets dem nahenden Gewitter

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erwiderte Maß⸗

Zeilung.

Huſar Winkler hat eigenmächtig

werden.

ein Mann der Wache das entſtandene Geräuſch vernommen hat.

Abend

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wie er will! rief er zornig.Er ſoll aber die Jung⸗ fer nicht einſperren und noch weniger ihrer Heirath entgegentreten!

Ueberhaupt pocht der Baron ſehr auf die Gunſt Eurer Majeſtät, fuhr Maßmann ermuthigt fort,ich habe ſchon einigemal die Aeußerung vernommen, daß man ihn im Bunde mit den Oeſterreichern glaubt.

Schweige Er! Dergleichen Dinge gehen Ihn nichts an! fuhr der König auf, der inzwiſchen au's Fenſter getreten war.Bleibe Er bei der Sache und ſchweife Er nicht zu weit ab. Wer iſt der Bräutigam der Jungfer?

Ein Huſar in Eurer Majeſtät Armee, derſelbe, welcher geſtern Mittag wegen eines Wortwechſels mit dem Baron von Warkotſch in Arreſt geſchickt wurde.

Ach ſo! ſagte der König mit ſcharfer Be⸗ tonung, indem er dem alten Manne einen Blick des Mißtrauens zuwarf.Er hat ſich wohl von dem Maulfechter in's Schlepptau nehmen laſſen?

Majeſtät!

Schweige Er! Ich weiß, daß Er es jedenfalls in guter Abſicht gethan hat, Sein offenes, vertrauen⸗ des Gemüth ſpielt Ihm ja oft einen böſen Streich. Na, ich werde die Sache unterſuchen, damit kann Er ſich begnügen, Er weiß, daß ich vor dem Geſetz keinen Unterſchied der Perſon gelten laſſe. Nehme Er die Hunde mit, Maßmann, und ſorge Er, daß es ihnen an nichts gebricht. Eben wollte der Kammerdiener ſich entfernen, als der Officier der Wache eintrat, um den gewohnten Tagesrapport zu bringen.

Der dreitägigem Arreſt beſtkafte die Arreſtſtube ver⸗

geſtern mit

laſſen, begann er. Wann? fragte der König raſch Vor einer Stunde; bis jetzt iſt er noch nicht

zurückgekehrt.

Friedrich warf ſeinem Kammerdiener einen Blick zu, der dieſem deutlich verrieth, daß Anton jeden An⸗ ſpruch auf die Gunſt des Königs verſcherzt hatte.

Wenn der Arreſtant ſich bis morgen früh nicht freiwillig einfindet, ſoll er als Deſerteur behandelt Auch iſt mir Bericht zu erſtatten, wie es dem Arreſtanten möglich war, ſein Arreſtlocal, welches dicht an die Wachtſtube ſtößt, zu verlaſſen, ohne daß durch die Flucht jedenfalls Fahre Er fort in Seinem Rapport.

Vor dem Schloſſe in Schönbrunn iſt geſtern nach zehn Uhr der Amtsbote und Invalide Ritter ermordet gefunden worden; das Gerücht ſagt, Dolch habe in der Bruſt der Leiche geſteckt.

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