unter allen Um⸗ ton answeichend dt war und von über Du ſollſt warte nur, bis N„ 1 dant wieder zum an iſ. Heute 1 Revember, am ein.“ viſchen vor dem den. Der Baron er zu und ſchri d ſchritt de in den Stall dem S
dem Stallknecht zur Schenke ein,
AN Kdyſe und ſteis eines ſtar⸗
eil der Bewohner
—
—
ie Einnahme der
ma der Unterhal⸗
uf ſeinem Poſten iegsmann geziemt, ſtung ſo leichten e der Gutsbeſitzer enſte und reichſte Ende des Tiſches
n Werth auf die en gelegt,“ erwi⸗ Unterofficier der
*
tleſiſcee Feldzug
ppalide vom Amte d empfing.„Wir detrübende Bei⸗ verſchuldete ſtets des bbetreffenden ze Feſtung in die
fiel Halbach, dr dem greiſen Krie⸗
Vierle
ger in's Wort.„Im Grunde kann es uns gleichgültig ſein, ob wir preußiſch oder öſterreichiſch ſind, wenn wir nur Frieden im Lande haben und die faſt uner⸗ ſchwinglichen Steuern auf das alte, aber erträgliche Naß zurückgeführt werden.“
„Da ſei Gott vor, daß mir das gleichgültig wäre!“ fuhr Ritter fort.„Ich will lieber als Preuße trocknes Brod eſſen, denn unter öſterreichiſcher Herr⸗ ſchaft im Ueberfluß leben. Sagt ſelbſt, waren wir nicht unter dem Scepter Oeſterreichs Sclaven der höheren Regierungsbeamten, Frohnknechte unſeres Adels? Durften wir frei und öffentlich unſern Glauben bekennen? Mußten wir nicht heimlich und verborgen zu unſerm Gott beten und in beſtändiger Furcht leben vor den Jeſuiten, die auf Geheiß Oeſterreichs unſer Land durchzogen und die Katholiken gegen uns hetz⸗ ten? Haben wir nicht unter der Regierung Friedrich's ein eignes Bethaus und völlige Glaubensfreiheit er⸗ halten?“
„Sehr richtig,“ entgegnete Halbach,„bedenkt indeß auf der auderen Seite auch, welches Uuheil dieſer Krieg, deſſen Ende nicht abzuſehen iſt, ange⸗ richtet hat und noch aurichten wird. Bedenkt, daß
durch die Eroberung der Feſtung Schweidnitz
feſterreichern das ganze Land wieder offen ſteht
Laudon ſchon bald vor den Thoren Breslau's erſcheinen wird, um Schleſien wieder zum Schauplatz der Kriegsgreuel zu machen.“
Der Invalide ſchüttelte zweifelnd das Haupt.
„Deukt nicht daran,“ ſagte er,„wir ſtehen dem Ende des Krieges näher denn je. Laudon wird nicht wagen, vor Beendigung des Winters den König an⸗ zugreifen, er weiß ſehr wohl, daß dieſer Angriff einen erbitterten Vernichtungskampf herbeiführen würde. Und einen ſolchen muß Laudon vermeiden, denn auch
Oeſterreich iſt erſchöpft und in Wien ſehnt man ſich
mehr nach dem Frieden, als in Berlin. Aber was auch kommen mag, den großen Friedrich fangen ſie ſo leicht nicht, heute geſchlagen, ſteht er ſchon morgen
kampfgerüſtet ihnen wieder gegenüber.“
„Man muß es dem Preußenkönig laſſen, Niemand
thut’s an Muth, Scharfblick und Feldherrntalent ihm
rwiderte Halbach;„befleißigte er ſich eben der Gerechtigkeit und Unparteilichkeit, ſo
wollte ich ihn allen Fürſten als leuchtendes Vorbild
hinſtellen!“
„Wer kann behaupten, daß unſer König ungerecht ſei?“ fiel Ritter ihm barſch in's Wort.
„Ich!“ fuhr Halbach fort, indem er das Glas ſo heftig niederſetzte, daß es klirrte.„Iſt es etwa
gerecht, daß unſer König den Baron Warkotſch von der Kriegsſteuer entbindet? Wir Bauern müſſen nicht
Jolge.
487
nur ſchweigend dulden, wenn unſere Viehſtälle geplün⸗ dert und unſere Saaten zertreten werden, ſondern auch noch unerſchwingliche Steuern zahlen; dem Baron, der ſeine halbe Million Reichsthaler im Sacke hat, wird nicht ein einziger Ephraimit abgefordert.“ „Der Baron iſt der Freund des Königs,“ ſagte der Invalide ruhig,„was der König beſtimmt, darüber hat er uns keine Rechenſchaft abzulegen. Er mag gute Gründe haben, den Baron allen anderen
ſchleſiſchen Edelleuten vorzuziehen.“ ſch iche zuß(Fortſetzung folgt.)
Gedichte von Carl Twelckmeyer.
O, liebes Herz, beſinne dich!
Was iſt die Welt mit ihrer Luſt und Freude,
Mit ihrer Pracht, die wie der Dunſt zerrinnt?
O, denk' der Frage nach!— und dann entſcheide, Ob ſie es werth, daß man ſie lieb gewinnt.
Schau' dort den Baum jetzt, wie er ſteht entblättert Auf nacktem Grunde, jedes Schmuckes bar!
Im Staube liegt vermodert und verwettert
Sein Laubgewand, das einſt ſo herrlich war!
Und wo ſind hin die tauſend, tauſend Blüthen, Die duftig⸗ſchön die Fluren uns geſchmückt?
Ach, ſie, die einſt in prächt'gen Farben glühten, Hat längſt des Winters eiſ'ge Hand zerpflückt!
Und wie der Blüthenſchmuck und wie die Blätter Vermodern dort im Reiche der Natur,
So ſchwindet deine Luſt, zieh'n Trübſalswetter Verheerend über deine Lebensflur.
Drum, liebes Herz, beſinne dich indeſſen! Prüf' wohl, wohin dein Lebens⸗Compaß ſteht! Was du auch thu'ſt: nie wolleſt du vergeſſen, Daß dieſe Welt mit ihrer Luſt vergeht!
Dem Armen.
Wie iſt die Welt ſo liebearm!
Der bleichen Noth— daß Gott erbarm!— Verſchließt ſie ihre Thüren.
Mag auch ein Menſch vor Hunger ſchrei'n,
Es kann ihr kaltes Herz von Stein
Die Thräne ſelbſt nicht rühren,


