Jahrgang 
28-52 (1866)
Seite
483
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von dem Garten des Nachbars trennt, hatte ein Loch und Gelegenheit macht, wie man aus Erfahrung weiß, Diebe.

Unſere Eltern ſahen nicht ungern, daß allmä⸗ ein vertrauliches Verhältniß ſich zwiſchen uns entſpann, fuhr der junge n nn PenHalbach iſt, wenn auch nicht rei doch ermögend, Maria ein wohlerzogenes, ſittſames DSn na, und ich darf mich auch ſehen laſſen. Vor ungefähr einem Jahre gaben die Eltern ihre Einwilligung und

Zwei Glückliche waren unter der Sonne mehr! ergänzte der Kammerdiener. einmal durchgemacht, aber fahre Er nur fort.

Bevor Halbach ſeine Einwilligung gab, erklärte er,Maria ſei nicht ſeine Tochter, ſondern ein Findel⸗ kind. Dies ändere jedoch an der Sache nichts, er habe Maria als ſein eignes Kind angenommen und werde ſie einſt auch zur Erbin ſeines Vermögens ein⸗ ſetzen.

Na, und das Letztere war die Hauptſache, wenn auch nicht für Ihn, ſo doch für Seine Eltern! warf Maßmann ironiſch ein.

Der junge Mann begnügte ſich damit, dem Kammerdiener einen Blick ernſter Mißbilligung zu⸗ Durch weſſen Vermittlung der Baron

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genng, zwei Tage ſpäter ſandte er ſeinen Leibjäger zu Halbach mit der Aufforderung, Maria noch an demſelben Tage in's Schloß zu ſchicken. Meine Braut ging und kehrte nicht zurück. Auf meine Aufrage im Schloſſe ward mir die Antwort, ich ſolle mich zum Henker ſcheeren und mir nicht einfallen laſſen, meinen Beſuch zu wiederholen. Maria ſei ein Findelkind, der Baron habe über ſie die Vormundſchaft über⸗ nommen, er werde von jetzt ab für ihre Zukunft Sorge tragen, unter keiner Bedingung aber zugeben, daß ſie den erſten beſten Bauerntölpel heirathe.

Na, ja, da haben wir die Beſcheerung, ſagte Maßmann, bedenklich das Haupt ſchüttelnd.Der Baron herrſcht über einen Staat im Staate, er darf thun und laſſen, was er will und die Bauern können zuſehen, wo ſie Schutz und Gerechtigkeit finden. Aber es ſteht mir nicht zu, darüber zu ſchwatzen, unterbrach er ſich,Seine Majeſtät müſſen das ſelbſt am beſten wiſſen.

Der König kann auch nicht Alles wiſſen, er widerte der junge Mann,was er nicht ſieht, ſollten Sie ihn aufmerkſam machen, Maßmann, Sie ſind ja ſeine rechte Hand.

Der Kammerdiener ſtrich mit einem Lächeln ge⸗ ſchmeichelter Eitelkeit über ſein glattraſirtes Kinn.

Kenne das, hab's auch

Folge. 483

Wodurch iſt Er denn eigentlich zu der Uniform gekommen? fragte er nach einer Pauſe.

Es war ein dummer Streich, entgegnete der Huſar achſelzuckend.Ich ließ die Flügel hangen und ſah mitunter etwas zu tief in den Bierkrug. In einem ſolchen Augenblick haben die Werber mir das Handgeld aufgedrängt. Ich glaube, der Baron hatte ſeine Hand dabei im Spiele

Woraus ſchließt Er das? unterbrach Maßmann ihn raſch.

Weil der Vertraute des Barons, der Jäger Kappel, an jenem Abend mir zutrank und am näch⸗ ſten Morgen bezeugte, ich habe das Handgeld ange⸗ nommen.

Man darf nicht gleich von dem Einen auf das Andere ſchließen, ſagte Maßmann im Tone des Vorwurfs.Kann Er wiſſen, ob der Leibjäger nicht aus eignem Antriebe Ihn den Werbern in die Hände geſpielt hat?

Ich erinnere mich nicht, ihm jemals zu nahe getreten zu ſein, fuhr der Huſar fort,aber nun ich einmal in der Uniform ſtecke, will ich auch bei meinem Könige treu aushalten, bis er den Oeſterreichern die Luſt, ihm Schleſien ſtreitig zu machen, vertrie⸗ ben hat.

Brav geſprochen! erwiderte Maßmann, über deſſen Lippen ein freudiges Lächeln glitt.Was ich für Ihn thun kann, ſoll geſchehen, verlaſſe Er ſich darauf. Verſpreche Er ſich indeß nicht zu viel von meiner Fürſprache, mit dem Warkotſch iſt nicht gut Kirſchen eſſen, er hat beim König einen größeren Stein im Bret, als ich. Wenn der König Ihm eine Audienz bewilligt, ſo ſehe Er der Majeſtät nur offen und kühn in's Auge, laſſe Er nur ja den Kopf nicht hängen, verſtanden?

Der junge Mann nickte, er wollte die Hand des Kammerdieners ergreifen, um ihm zu danken, als plötz⸗ lich im Speiſeſaale die Schelle ertönte.

Er kann morgen oder übermorgen wieder vor⸗ ſprechen, flüſterte Maßmann eilig dem Huſaren zu, hoffentlich habe ich bis dahin Gelegenheit gefunden, ein gutes Wort für Ihn einzulegen.

Kaum hatte der Kammerdiener ſich entfernt, als der Baron von Warkotſchsaus dem Speiſeſaale in's Vorzimmer trat.

Der rohe, eigenwillige Charakter dieſes Mannes ſpiegelte ſich in ſeinen Geſichtszügen. Hinterliſt und Tücke ruhten in ſeinem umſtäten Blicke, und der ſcharf⸗ markirte Zug um die aufgeworfenen Lippen verrieth den anmaßenden Stolz.

Der Baron, deſſen

militäriſche Haltung an den