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Jaaes Tages 9 ur
die Geſchichte des denn die Silberge⸗ er Schutzloſigieit der f eine Höhe, welche ermochte. In dieſer
ümer, ſo daß ihm onen nachgerechnet em Meeresbecken, das edd, weil es in Thau nen empfängt. Auc er durch ſeine alzeit gerieth. So bat ihn einen Vorſchuß von uchte, um ſich gegen gerluſt eines Schiffes, wen worden war, zu 7 Fremde war der rkel verſchiedene Mal
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dieſen Garten ſtieß.
1 U einem Buchhalter,
Vierte Holge.
mit Sicherheit bis dahin auf Einnahmen rechnen zu können. Dennoch blieb Laborde dabei, und als der Buchhalter ihm zu Füßen fiel und mit Thränen in den Augen ihn beſchwor, ſich nicht in Schande und Armuth zu ſtürzen, hob er ihn mit den Worten auf:„Zahlen Sie; Gott wird mir Beides erſparen.“ Dieſe Geſchichte verbreitete ſich und die Neider frohlockten, noch einmal den Mann, deſſen Seelengröße ihnen ſo ver— haßt war als ſein Glück, hochnaſig behandeln zu könen. Es wurde Freitag; die Sonne neigte ſich und noch war es dem Geängſteten nicht gelungen, zur Auszahlung der Löhne die am folgenden Tage nöthige Summe einzuziehen. Die Freunde zitterten und mancher Arme, manche Waiſe beteten für ihn wie für ihren Vater, während die Arbeiter murrten und zu verſtehen gaben, daß ſie die Arbeit würden liegen laſſen, falls ſie nicht pünctlich ihren Lohn empfingen.
Da, mit Einbruch der Dunkelheit ſtieg ein langer Zug ſchwerbeladener Maulthiere, von unbekannten Treibern ge⸗ führt, von den Bergen nieder, zog in Tasco ein und hielt vor Laborde's Wohnung. Sie führten 100,000 Peſos in gemünztem Gelde und waren an Laborde adreſſirt. Wie ein Lauffeuer durchflog die Kunde die Stadt, drang in Tiefen der Erde zum Ohr des Hauers, und lauter Jubel tönte in den Schachten. Diejenigen, welche am lauteſten gemurrt
hatten, breiteten die Kunde am geſchäftigſten aus; unter den
Armen aber, die für ihn gebetet hatten, hieß es, die Engel des Himmels hätten Laborde gerettet und in Menſchengeſtalt den Schatz ihm zugeführt.
Laborde erreichte ein Alter von faſt hundert Jahren. In der letzten Zeit ſeines Lebens bewohnte er ein Haus, das an Man vermuthet, daß er in der Folge das Opfer geargwohnt habe, welches ſeine Kinder ihm ge⸗ bracht hatten, und daß der Schmerz über die theuer erkauften Schätze ihm deren Genuß ſo verbittert habe, daß er nur im Wohlthun Ruhe finden konnte. Er ſtarb, wie es von den Patriarchen heißt, alt und lebensſatt, in den Armen ſeiner geliebten Tochter, welcher es geſtattet worden war, den Vater während der letzten Jahre zu pflegen. Unter den Bäumen dieſes Gartens ſah man oft Vater und Tochter umherwandeln oder auf dem Raſen ausruhen. Da es aber den Meiſten
unbekannt war, daß Laborde eine Tochter hatte, ſo gab der
(rauliche Umgang Beider zu mancher Sage Veranlaſſung und unter andern auch zu der Erzählung, Laborde ſei in der letzten Zeit ſeines Lebens durch Ammen ernährt worden.
F.
Ein Tropfen Tinte. Denke an die erſte Unterzeichnung eines Todesurtheils
oon einer Königin, deren Thränen verſuchten, die unheilvolle
Schwärze der verurtheilenden Tinte zu bleichen; an die Un⸗ terſchrift eines Verräthers unter einer Rebellionsurkunde, die iin Galle geſchrleben iſt; an eines Fälſchers zitternde Nach⸗ ahmung der Handſchrift einer andern Perſon, wo jeder Buch⸗ ſtabe die Geſtalt eines Galgens annahm; an die leidenſchaft⸗ liche, in Feuer geſchriebene Bewerbung eines Liebhabers; die in Eis geſchriebene abſchlägliche Antwort eines ſtolzen Mäd⸗ chens; die in ihrem Herzblut geſchriebene Ermahnung einer ſterbenden Mutter an ihren ungerathenen Sohn; den ent⸗ erbenden Fluch eines erzürnten Vaters an ſeinen erſtgebornen Sohn, ſchwarz von der verlornen Farbe ſeiner grauen Haare, die voller Gram mit ihm hinab ins Grab gehen werden,— denke an dieſe und alle die andern leidenſchaftlichen Schrei⸗ ben, zu denen jede Stunde die Veranlaſſung bietet und was
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für ein ſeltſam mächtiges, proteusartiges Ding ein Tropfen Tinte zu werden vermag! Auf der Menſchen Geheiß tröpfelt er auf die ganze Welt herab. Hier ſchreibt ein verzweifelter Gefangener mit einem verroſteten Nagel ſterbend ſein Glau⸗ bensbekenntniß auf die feuchte Mauer ſeines Kerkers. Dort täuſcht ein ängſtlicher Liebhaber Jedermann, ſeine Braut aus⸗ genommen, mit einer Tinte, von der ſie ganz allein weiß, wie ſie ſichtbar zu machen iſt. Belagerte Soldaten in oſtindiſchen Forts vertrauen dem gefährlichen Geheimniß von Reiswaſſer oder unſchuldiger Milch ihr eignes Leben und das Geſchick ihres Landes. Schiffbrüchige Matroſen, die mitten auf dem Ocean eben von den Wogen des Meeres verſchlungen wer⸗ den, übergeben einer ſchwimmenden Flaſche die mit Bleiſtift geſchriebene Notiz, an welcher Stelle ſie ihrem Tode entgegen ſahen. Ueberall ſchreiben glückliche Paare, theure Gatten und Gattinnen, liebende Brüder und Schweſtern und die ganze Geſchäftswelt einander über endloſe Gegenſtände auf Papier, wie es ihnen eben zur Hand kommt und mit irgend einer Art von Tinte. So iſt dieſer fortwährend fließende verſchiedenartige Strom das intellectuelle und aufgeregte Blut der Welt und es braucht Niemand Egypten zu beſuchen oder einen Zauberer des Morgenlandes herbeizurufen, um ihm alle Handlungen, alle Freuden und Leiden zu zeigen, die aus dem Spiegel eines Tropfens Tinte reflectiren. C.
Misrellen.
Ein ruſſiſcher Künſtler bereitet für die große internatio⸗ nale Ausſtellung, die im nächſten Jahre in Paris ſtattfinden ſoll, eine allegoriſche Darſtellung der Ereigniſſe unter der Regierung des Kaiſers Alexander II. vor. Eine Gruppe von Ackerbauwerkzeugen zeigt den Fortſchritt des Landes in dieſem Zweige der Induſtrie an. Eine zerbrochene Kette wird die Abſchaffung der Leibeigenſchaft andeuten. Die Sinnbilder des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe ſollen an die Oeffentlichkeit des gerichtlichen Verfahrens, die religiöſe To⸗ leranz und an die Abſchaffung der körperlichen Strafen er⸗ innern.
Sir Charles Wood, der kürzlich von der Königin unter dem Titel„Lord Halifax“ zum engliſchen Peer ernannt worden iſt und jetzt im Oberhauſe Sitz und Stimme hat, erhält von ſeinen Wählern in der Stadt Halifax, die er 33 Jahre lang im Unterhauſe vertreten hat, ein reiches Ehrengeſchenk, be⸗ ſtehend in zwei Suppenterrinen und acht Dutzend Tellern von maſſivem Silber, die zuſammen ein Gewicht von 2000 Unzen oder 4000 Loth haben. Die Suppenterrinen führen auf der einen Seite das Wappen des Lord Halifax, auf der andern die Inſchrift:
„1866— From the electors of Halifax to the Right Hon. Viscount Halifax, G. C. B., in recognition of his high character and of the long services which, as Sir Charles Wood, he rendered to the borough Wwhilst he represented it in the House of Commons from the time of its constitution under the Reform Act of 1832 until
Wien, bei Schönewerk.
Man kennt allgemein die leichte, gewandte ur⸗
the dissolution of Parliament in 1865.“ C. Vom deutſchen Büchermarkt. Heilige Tage, Gedichte von Adolph Böttg eit,
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