Peſt, oder
4, ene ſein ſollte, alle
ken ſolche Allge⸗ neinem glühen⸗ Alkaheſt a daß Platin und waſſers bedürfen, n mehr erwecken, ſRraft der China⸗ es ſich mit den ebensgeiſter von 1 das Enormon, Stoff einzuſchieben Zeit des Sauer⸗ tur“ bei Borden, Bildungstrieb bei en“, in welchem iſchen Lebens er⸗
darux,, an dieſer er Zauber eines italiſtiſche, teleo⸗ bezeichnen mochte. er Name nur dem bis auf Galilei erer Zeitrechnung). unbefangenen Un⸗ aft mechaniſcher, benserſcheinungen tH gar zu ſpärlich kannte, erſtreckten t der Heilkunde. en der poetiſchen,
ng und der wilk⸗
ellung der Dingt, b geheimnißvollen agedrungen war. icht bedrobt, weil s zu zer
gliedern.
Nicht Eine Lebenserſcheinung war in ihrem Urſprung, in ihrer fort⸗ und rückſchreitenden Entwickelung er⸗ kannt; aber dafür war die organiſche und individuelle Einheit des Lebens noch nicht zerſtückelt, das aus⸗ drucksvolle Auge ward noch nicht mit einer Camera obscura verglichen, das Herz war noch nicht zu dem Range einer Saug⸗ und Druckpumpe herabgeſetzt, und man konnte noch nicht daran denken, die Nerven ſo geringſchätzig zu behandeln, daß man ſie mit einfachen Leitungsdrähten verglichen hätte, die eine fortwährende Erneuerung erleiden, vermöge jenes chemiſchen Labo⸗
Vierte golge.
475
ratoriums, in welchem das Pepſin und ein Bischen Salzſäure den Archäus entthronen ſollten.
Es iſt uns nicht geſtattet, dieſe Entwickelung vom Gange der Wiſeenſchaft weiter zu verfolgen; für Laien, der ſelbſt noch auf dem Stande der Anfänger⸗ ſchaft ſteht, muß es aber anregend und erhebend ſein, zu erfahren, daß ſein eigene Anſchauungsweiſe oft einen ähnlichen Weg Wandlung durchgemacht hat, als der der Nation, und daß es noch nicht lange herwiſt, als eine jetzt ſchon ſo große Wiſſenſchaft auf den Füßen der Kindheit ſtand und in ahnender Sprache lallte.
Jeuilleton.
Der Geſpenſterlärm. Eine providentielle Geiſter⸗Erſcheinung. Nach dem Engliſchen von Friedrich Coßmann. (Fortſetzung.)
Es mochte ungefähr eine Stunde verfloſſen ſein, als Adele durch Töne erweckt wurde, über die ſie, wegen ihrer Müdigkeit und halben Bewußtloſigkeit, außer Stande war, Näheres anzugeben. Sie hatte eben geträumt, daß ſie noch immer in Moreland ſei und daß ihre Zimmer mit Gäſten gefüllt wären, wie ſie dieſelben bei früheren Gelegenheiten dort verſammelt ſah. Als ſie erwachte, ſchien es ihr, daß dieſelben Töne der Unterhaltung und des Gelächters noch in ihr Ohr drängen. Sie nahm eine ſitzende Stellung im Bette ein und erinnerte ſich mitten in der Dunkelheit in einer ſehr ſchmerzlichen Art daran, wie verſchieden ihre jetzige Wohnung von der war, in welche der Engel der Träume ſie eben ver⸗ ſetzt hatte. Es konnte kein Zweifel darüber beſtehen; es ließen ſich Töne in dem Hauſe vernehmen, welche aus dem großen Zimmer unter ihr kamen. Es iſt wahr, ſie waren nicht von einer beunruhigenden Art, denn wie geſagt, ſie waren ganz ſo, wie man ſie in einer bedeutenden Entfernung von einer Geſellſchaft vornehmer Damen und Herren hören würde. Als Adele aufmerkſam horchte, war ſie ſicher, daß ſie beſonders eine männliche Stimme mit einem eigenthümlich tiefen und unangenehmen Tone und eben ſo in Zwiſchenräumen eine ſcharfe, ſchrillende, wie die einer alten Frau unterſcheiden konnte. Es war für das arme, einſame Mädchen eine ſchreck⸗ liche Entdeckung, daß in dem Hauſe zur Nachtzeit unbekannte Perſonen mit ihr waren. Sie hatte einen Verſuch gemacht, die alte Frau, welche die Aufſicht über das Haus hatte, zu beſtimmen, zu ihrem Schutz in einem Parterre⸗Zimmer zu ſchlafen, aber dieſe hatte für einen ſolchen Dienſt eine ſo hohe Entſchädigung verlangt, daß ſie ſich gezwungen geſehen hatte, auf dieſen Gedanken zu verzichten und den Schutz ihres Hauſes der ausgezeichneten Polizei in Dublin zu über⸗ laſſen. Jetzt ſchien es indeſſen augenſcheinlich, daß eine An⸗ zahl Perſonen in irgend einer Art ſich einen Eintritt in daſ⸗ ſelbe verſchafft hatten. Sonderbar war es, daß Adele, trotz dem, was ihre Ohren vernahmen, ſich davon nicht ganz über⸗ zeugt fühlte. Es waren Töne, das ließ ſich nicht beſtreiten,
und zwar von Stimmen; aber in denſelben lag etwas, was in ihr einen unbeſtimmten Schrecken erweckte, ganz verſchieden von dem, den ſie über die entfernte Stimme von Dieben, die ein Haus einbrechen, gefühlt haben würde, wären auch nie ſo viele beſtimmte Gefahren von ihnen zu befürchten. In dieſem Zuſtande von Ungewißheit und Furcht ſtand ſie ganz unwill⸗ kürlich im Begriff, ihre Schweſter zu wecken, aber ſie ver⸗ nahm in der Dunkelheit das ſanfte Athemholen Florence's, und der Arm, den ſie um den Hals ihrer Schweſter geſchlun⸗ gen hatte, lag ſo ſtill, daß ſie einen Augenblick Bedenken trug, die Ruhe des armen Kindes zu ſtören, das derſelben ſo ſehr bedurfte. Während dieſer Pauſe ging in den Tönen, die aus dem untern Zimmer bis zu ihr gedrungen waren, eine Ver⸗ änderung vor. Die Thür ſchien geöffnet zu werden, eine einfache Stimme ſprach ein oder ein paar Worte aus und dann ſchien eine Bewegung ſtattzufinden und ſie hörte viele Tritte auf der Treppe. Sollten ſie herauf kommen? Adelen's Herz ſtand vor Schrecken ſtill, weil jeder Nerv geſpannt war, die Töne aufzufaſſen. Nein; ſie näherten ſich nicht; ſie gingen die Treppe hinab. Alsdann wurde eine entfernte Thür ver⸗ ſchloſſen und die Töne wurden ſo ſchwach, daß man kaum noch etwas von denſelben vernehmen konnte.„Sie ſind im Speiſe⸗ zimmer,“ ſagte ſie zu ſich ſelbſt.„Barmherziger Himmel, wer ſind die Perſonen darin? Was mag das Alles bedeuten?“ Die Verſuchung, ihre Schweſter zu erwecken, war ſo groß, daß nur ein ſo ſtarker Geiſt wie der Adelens derſelben wider⸗ ſtehen konnte; aber ſie bedachte, daß, von welcher Art auch die Töne ſein mochten, es von keinem Nutzen war, wenn Florence Kenntniß davon erhielt, die dadurch unvermeidlich ſchrecklich aufgeregt werden würde und das zu einer Zeit, wo es für ſie im hohen Grade nothwendig war, daß ihre Nerven beruhigt wurden. Wenn es in dem Hauſe Räuber gab, ſo war es wahrſcheinlich am ſicherſten, wenn die Schweſtern ſich ſtellten, als ſeien ſie feſt ſchlafend. Eine ſehr große An⸗ ſtrengung über ſich ausübend, blieb Adele einige Stunden ruhig liegen, während welcher Zeit die Töne gelegentlich ſich ein wenig deutlicher vernehmen ließen. Zuletzt ertönte kurz vor Tagesanbruch ein dreimal wiederholter Ton, welcher der erſchrockenen Lauſcherin wie zwiſchen einem Freudenruf und einem plötzlichen Angſtgeſchrei des Todeskampfes erſchien. Dann war Alles ſtill.


