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ſein für alle die zahlreichen Arten von Pflanzen und Thieren, welche die Erde im Vereine mit ihrem Luft⸗ kreiſe ernährt. Daher reichte Flora nicht aus, um die Wieſen mit Farben zu ſchmücken und den Menſchen mit Wohlgerüchen zu erfreuen, ſondern es gehörte noch Daphne dazu, um ruhmwürdige Häupter mit dem Lorbeer zu kränzen, und auch Hyacinth und Narziß mußten ſich in Blumen verwandeln, um auf dem Gipfel des Gargarus für Jupiter und Juno ein duf⸗ tiges Brautbett zu bereiten. Pomona war nicht zu⸗ frieden mit dem Ueberfluß von Früchten, den ſie auf göttliche Weiſe erzeugte, ſie brauchte noch das edle Blut, das Piramus und Thisbe, von Liebe entbrannt, vergoſſen, um die Maulbeere zu färben. Die Spinne verdankte ihre Webekunſt dem Stolze Arachne’s. Die Grauſamkeit des Tereus ſpiegelte ſich in den düſtern Farben des Wiedehopfs und während Philomele ihre ſüßtönende Zunge, die ihr Tereus entriſſen hatte, in der Geſtalt der Nachtigall wiederfand, feierte die Beharrlichkeit ihrer unglücklichen Schweſter ihre Auf⸗ erſtehung in dem ausdauernden Fluge der Schwalbe, die noch heute einen Verfolger zu fliehen ſcheint, in⸗ dem ſie ſich fliegend mit Inſecten nährt. Und ſo war zur Erzeugung der Schlangen nicht weniger erforder⸗ lich, als das Haar der erſtarrenden Meduſa, jener Geliebten Neptun's, deren Blut für edel genug ge⸗ halten wurde, um den Pegaſus hervorzubringen.
Auf dieſe urthümlichen und mythiſchen Vorſtel⸗ lungen ideeller Urſachen, denen das Leben ſpeeifiſch verſchiedener Organismen entkeimen ſollte, folgte eine Anſchauungsweiſe, die, wenn nicht nüchterner, doch ſicher abgezogener war. Es blühte noch die Einbil⸗ dungskraft der Griechen, die Strömen und Bächen, und Blumen und Bäumen die beſeelte beſeelende Kraft von göttlichen Weſen einhauchte, als für viele Denker die heitere und körperliche Geſtalt der Kräfte bereits erblaſſen mußte in den Elementen des Empedokles oder in dem Pneuma von Hippokrates und Galenus. Jenem Pneuma war die Aufgabe zuertheilt, die ein⸗ geborene Wärme, die Heraklitus erdachte, in dem Organismus zu verbreiten, und wenn es ſeine Schul⸗ digkeit nicht that, ſo ward die Erfrierung der ange⸗ ſtammten Wärme zur Urſache von Krankheiten. So ward, um die thieriſche Wärme zu erklären, ſtatt eines Vorgangs ein abſtracter Begriff, ſtatt einer Bewegung der Geiſt in's Spiel gezogen; wie will man ſich dar⸗ über verwundern, wenn man es ſpäter für gut fand, die Rollen zu wechſeln und ſtatt des Pneuma die ein⸗ geborene Wärme zur Erzeugerin und Beherrſcherin des Lebens erhob?
Die Wiedergeburt der eigenen Beobachtung, die das Reformationszeitalter auszeichnete, in welchem
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beinahe ausſchließlich in Italien der Grund zur ge⸗ ſammten menſchlichen Anatomie gelegt wurde, war nicht mächtig genug, um die abgeblaßte Vorſtellung eines lebenerzeugenden Pneuma zu verkörpern; hat man doch, ehe der Kreislauf des Blutes entdeckt ward, den Lebensgeiſtern im linken Herzen ihren Wohnplatz angewieſen! Und hier haben wir ein erſtes Beiſpiel für das Auseinanderfallen der Grenzen zwiſchen den Perioden der Weltgeſchichte und den Zeiträumen, in welche die Entwickelung der Phyſiologie ſich abtheilt. Für dieſe ſchließt ſich der erſte Zeitraum nicht mit dem Ende des römiſchen Reiches, er dauert vielmehr nicht nur das ganze Mittelalter hindurch, ſondern ſeine Anſchauungsweiſe beherrſcht noch zum großen Theil die beiden erſten Jahrhunderte der ſogenannten neuen Zeit.
Paracelſus, der Zeitgenoſſe Veſal's, hat das ganze Leben ſpiritualiſtiſch aufgefaßt. In ſeinem Hyliaſter erkannte er ausdrücklich die Mutter des Stoffes, der in dem lebenden Körper dem Archäus unterworfen iſt, welcher unter Ausſcheidung des Fremd⸗ artigen ſeine Verähnlichung beſorgt.
Inzwiſchen gelangte dieſer Archäus nicht zu ſeiner höchſten Ehre, bevor ſie ihm aus dem freigebigen Sinne Van Helmont's zufloß. Van Helmont ertheilte ihm den Thronſitz im Magen, ernannte ſeine Miniſter, eine Anzahl niederer Geiſter, die nach allen Seiten den Körper durchlaufen mußten, um den Stoff zu geſtalten und zu reinigen, er verlieh ihm das Recht von Krieg und Frieden. Denn Archäus iſt gar em⸗ pfindlich, iſt Leidenſchaften unterworfen und dieſe fügen den Organen feindliche Handlungen zu. Folg⸗ lich bedeutete die Krankheit für Van Helmont eine Störung des Archäus: ſein Erſchrecken brachte dem Körper Fieberfroſt, ſein Zorn über die Trägheit der Nieren erzeugte die Waſſerſucht, ſeine Zerſtreutheit ließ die Gährungsſtoffe in die Irre gehen und mit ihnen den Verſtand. Van Helmont alſo betrachtete die Krankheit als einen Zuſtand des Archäus, und dieſer war es, der den Organen den Krieg erklärte. Für die lebendigere Einbildung des Paracelſus war die Krankheit noch etwas mehr. Sie war im Stande, den Lebensgeiſt, den Archäus, zu beleidigen, und letzterer vertheidigt den Körper mit Hülfe der Werk⸗ zeuge, die geſund geblieben ſind. So war ſein Archäus nicht blos der Baumeiſter und der Hüter des Körpers, ſondern auch noch die Heilkraft der Natur in eigner Perſon. Nur heiſcht es die Gerechtigkeit, hinzuzufügen, daß für Paracelſus die Krankheit ſowohl dem Makro⸗ kosmus, als dem Mikrokosmus angehörte, ſo daß die Krankheit in ſeiner Anſchauungsweiſe als ein Binde⸗ glied zwiſchen der äußeren Natur und dem Menſchen erſcheint,


