Jahrgang 
28-52 (1866)
Seite
469
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er geſagt, daß it mir ſprechen ß er eben das ht hätte, und aniglich bitten, ( ich ihm vor, (weiden, daß oben und das ter Marquard nicht vergeſſen meinte, und ſo lange ich was Ritter ich gar lange geliebt und

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oft den Ritter⸗

Dierte

hoch geſchätzt würde. Da antwortete ich ihm, daß wenn ich es auch nicht abſchlagen wollte, ſo müßte er doch ſagen, daß es jetzt noch wider die Ehrbarkeit wäre, das einzugehen. Da ſprach er: Sei noch mehr gegen die Ehrbarkeit, lang den Dank zu verſchieben.

So rathe er mir nun, den Ritter wiſſen zu laſſen,

zu mir zu kommen und ihn zu fragen, was er zum Dank verlange und das zu thun, was er verlangt. Auch hätte er gar keinen Zweifel, daß der Ritter es gern geheim halten wollte, ſo lange ich wünſchte. Und das Alles ſagt auch meine Schwägerin, und ſprach mir zu, gar ſchmeichelnd, wie ſie denn gar gut reden kann, und Alles weis machen was ſie will, und ließen mich nicht in Ruhe, bis ich Ja dazu ſagte. Nun will ich aber auch hören, was du dazu ſagen wirſt, und will dir aber nicht verhalten, daß Ritter Hans ein biderber frommer Mann und faſt ſtrenger Ritter iſt, und mir ſchon vormals ſchwer gefallen zu wählen zwiſchen ihm und Ritter Marquard. So muß ich auch ſagen, daß das Kloſter mir nicht recht will anſtehen, und hoffe ich, daß meinem Heil nicht ſchaden ſoll, wenn ich in der Welt bleibe, da es hart wär, wenn das wär, für gar viele Menſchen. Glaube aber noch nicht recht, daß Ritter Hans noch ſo denke, wie er vormals gedacht hat, und wird er mich jetzt wohl auch nicht lieben, da ich ihm einen andern vor⸗ gezogen, zumal ich gar nicht mehr bin, was ich ge⸗ weſen. Doch muß ich aber hören, was er verlangt, und erfordert der Dank, daß ich eingehe, was er be⸗ gehret für alle die Mühe und Arbeit, die er um mich gethan hat. 3

XXIX.

Giebſt mir einen Rath, liebe Teutiche, den ich mir faſt von dir vermuthen geweſen. Nun will ich dir aber bekennen, daß ich deinem Rath bin gefolgt, noch ehe du ihn mir gegeben haſt, da mein Bruder und meine Schwägerin mir zugeſetzt haben, daß ich nicht länger aufſchieben ſollte, dem Ritter zu danken. Denn wiewohl das geſchehen mit Mund und Hand, ſo habe ich doch nie mit ihm beſonders geredet, noch ein Geſchenk ihm geben. So habe ich ihn nun bitten laſſen durch meinen Bruder, zu mir zu kommen, das ihm große Freude gemacht hat. Und hab ich damals zum erſtenmal wieder ein gutes Gewand angezogen, obwohl ich noch Leid trage um Ritter Marquard, und hat mir meine Schwägerin geſchmeichelt, daß man mir nichts anſehe von meinem Kummer, und

daß ich wieder ſehr jung ausſähe, außer mehr Ernſt.

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ich allerlei Weiſe mit ihm geredet und geſprochen, da ſagte ich zu ihm: daß es nun die Zeit wär, daß ich ihm recht dankte für die viele Arbeit und Gefahr, die er meinetwegen gethan und auf ſich genommen, und ſchäm' ich mich faſt, daß es noch nicht geſchehen, um des Siechthums willen, das ich ausgeſtanden. So wüßte ich nun gar wohl, was ich ihm zu danken hätte, und daß ich um Ehre und Leben gekommen wär, wo er mir nicht beigeſtanden, und mich hätte errettet von meinem Elend, wüßte aber nicht, wie ich es an⸗ greifen ſollte, ihm zu danken und ihm zu vergelten, ſo ſehr ich auch nachgedacht hätte, und wollte alſo ihn ſelbſt bitten, daß er mir ſagen möchte, womit ich ihm danken könnte, wie er das meinem Bruder verſprochen habe. Da ſprach der Ritter zu mir: Müſſet nicht wähnen, ehrſame, liebe Frau, an das, was ich gethan habe. Wenn ich jetzt euch befreit habe von eurem Jammer, damit, daß ich mich ſelbſt in Gefahr ge⸗ ſetzt habe meines Lebens, ſo ſollt ihr allein denken, daß das Alles geſchehen ſei darum, daß ich euch liebe. Hernach fuhr er fort: Sei ihm zwar jetzt, da er das ſage, mehr bange vor mir, als vorhin vor Ritter Kunzen, da er noch zweifle, ob er mein werth ſei. Aber Ritter Marquard lebe nicht mehr, den ich geliebet habe, und ſei leider umkommen, und ſei er der Zähren werth, die ich um ihn vergoſſen habe. So habe er auch um ihn geweint, denn er ſonſt ein guter Freund von ihm ſei geweſen, ja wenn er noch lebte, ſo wollte er ihm gar gern das Glück gönnen, das er vor ihm erhalten habe. Da er aber todt ſei, ſo mache ihm das wieder Muth, mich um meine Liebe und Gunſt zu bitten, und ſoll die der Dank ſein, darum er mich flehe, wenn ich ja dächte, daß er Dank verdienet hab. Da hat mir nun dieſer Spruch gar wohl gefallen und habe ihm das geant⸗ wortet: Lieber Ritter, eure Frömmigkeit und ehr⸗ barer Wandel ſind ſo bekannt und geprieſen, daß ſie von jeder männiglichen gar hoch geſchätzet werden. Nun hab ich auch das gethan, und bin ich vormals gar lang in Zweifel geweſen, ob ihr nicht verdientet den Vorzug vor dem Ritter Marquard, den Gott tröſte, und weiß ich ſelber nicht, was mich bewogen, ihn vor euch zu wählen, und ſeid ihr aber für jetzt mir noch viel lieber, als ihr vormals geweſen. So muß ich aber ſagen und euch geſtehen, daß ich jetzt nicht mehr in meinen guten Jahren und wohl ſchon

grau bin von den Nöthen und Trübſalen, die ich er⸗ litten habe, die ihr wohl wißt, und daß alſo meine

So iſt aber das Erſte nicht wahr und geſchmeichelt. Hand nicht werth genug iſt, um euch dadurch zu

Da iſt nun Ritter Hans gekommen, gar höflich und

lohnen und zu danken. Da antwortete der Ritter

beſcheiden, und bin ich allein bei ihm geblieben, und mit gar höflichen Worten, und ſagte, wenn es auch hab ihm Meth und Brod vorgeſtellt. Und nachdem wahr wäre, was ich geſagt hätte, das ich doch nur