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Ihren Bet,
—
Vierte Folge.
keinen Frieden in Ihrem Grabe finden; weder Sie, noch die Ihrigen bis zum Tage des Gerichts. Verflucht ſollen die Mal— verns leben, verflucht ſollen ſie ſterben, bis ihre Ländereien Andern gegeben ſind, und ihr Reichthum verloren und ihr Name vergeſſen iſts.“
„Das war ſicher ein chriſtlicher Fluch,“ ſagte Florence, „und eben ſo ſeltſam wie irgend einer der Barnwells oder Kavanags.“
„Das Seltſamſte,“ ſagte Adele, die ganz unbewußt ihre Stimme mäßigte,„war, daß man von den Malverns ſagte, ſie ſchliefen nie wie andere Leute. Sie widmeten die ganzen Nächte Schmauſereien und den Spielpartieen, die da⸗ mals Mode waren, und gingen nie vor Tages Anbruch zu Bett.“
„Folglich,“ ſagte ich,„lebten ſie dann nicht lange und
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Bett, einige Stühle und ein paar Tiſche verſchafft. Auf den letztern lagen ſo manche kleine elegante Artikel ihrer Toilette und Schreiématerialien, von denen ſie ſich nicht hatten trennen wollen, und da die Wände mit einigen Bildern verziert waren,
ſo ſah das Zimmer für ſeine Bewohnerinnen ganz paſſend
ſo hatten ſie eine Gelegenheit, bald den zweiten Theil des
Fluches zu verſuchen.“
„Nein, der letzte Lord Galtimore ſtarb im Alter von dreißig Jahren und hinterließ ſein ganzes Vermögen ſeiner Gemahlin— in den Traditionen Dublins eine berühmte alte Dame. Sie gehörte ſelbſt zu den Malverns und ſie war eine Couſine ihres Gemahls. Natürlich erwartete Lord Gal⸗ timore, ſie würde die Beſitzungen ihrem einzigen Kinde, Lady Florence, hinterlaſſen; aber ſie that nichts der Art. Sobald wie Lady Florence erwachſen war, vermählte Lady Galtimore ſie ganz plötzlich mit unſerm Großvater, der, wie es ſchien, viel zu verliebt in Lady Florence war, als daß es ihm in dem Augenblicke eingefallen wäre, auf die Abfaſſung eines Heiraths⸗ contracts oder eine gerichtliche Feſtſetzung wegen der Güter zu
dringen.“
„Gut, was ereignete ſich dann?“ fragte Adele, halb lauſchend, halb, wie ihre Schweſter, ſich ſtellend zu reden.
„Nun, Lady Galtimore überlebte ſie Alle und führte ein ſelbſt für jene ausſchweifende Zeit höchſt verſchwenderiſches Leben, fuhr ſtets in einer ſechsſpännigen Equipage mit Vor⸗ reitern und wenn ſie im Schloſſe in den Geſellſchaften bei dem Vicekönig erſchien, dann trug ſie den prachtvollſten Dia⸗ mantenſchmuck, der je in Dublin geſehen worden iſt. Man ſagt, ſie habe zwei Beſitzungen im nördlichen Irland ver⸗ äußert, um dieſe Diamanten zu kaufen, da ſie mit den Ju⸗ welen der alten Malvern nicht zufrieden war. Als ſie end⸗ lich ſtarb, waren unſer Großvater und unſere Großmutter Beide ſchon todt und unſer armer Vater noch minderjährig; und Niemand nahm ſich die Mühe, ſich ſeiner Anſprüche auf das Vermögen der Galtimore anzunehmen. Alle Ländereien waren von der alten Lady ſchon früher verkauft worden und dieſes Haus hier wurde verkauft, um ihre hinterlaſſenen Schulden zu bezahlen. Ich habe meinen Vater oft ſagen hören, er möchte wohl wiſſen, was aus jenem Diamantenſchmuck ge⸗ worden ſei. Mit den Geräthſchaften und Möbeln können ſie nicht wohl verkauft worden ſein; aber die Teſtaments⸗Exe⸗ cutoren waren keine ſehr zuverläſſigen Männer und er war nicht im Stande, je eine Auskunft darüber zu erlangen.“
„Ich wage zu ſagen, daß er ſie nicht hart bedrängt hat; es lag gar nicht in dem Weſen des armen, theuern Vaters.“—
„Nein, nicht im mindeſten. Doch laß uns aus dieſem kalten Zimmer fortgehen, mein Liebling, und uns, ſo gut wir können, in unſerem Schlafzimmer oben für dieſen Abend ein⸗ richten.“
Die Stube, welche die Schweſtern zu dieſem Zweck ge⸗ wählt hatten, war klein und lag über dem einen Ende des großen Geſellſchaftszimmers. Sie hatten ſich ein hübſches
aus. Sie hatten ihr Abendeſſen in einem Parterre⸗Zimmer genoſſen und ſo ſaßen ſie jetzt zuſammen an einer Arbeit, für die einen Auftrag für ſie zu erhalten ich glücklich genug ge⸗ weſen war. Zuletzt ſagte Adele:
„Nun, meine liebe Florence, gehe zu Bett, Du haſt heute Abend vollkommen genug gearbeitet, und es muß bereits über elf Uhr ſein.“
„Gehſt Du mit zu Bett, meine Ady?“
„Ganz natürlich, ich folge Dir bald. Lege den Mantel ſogleich zuſammen, liebes Schweſterchen, und bürſte Deine Haare.“
„Nun, Adele, ich ſage Dir ein⸗ für allemal, daß ich meine Arbeit des Abends erſt dann einſtellen werde, wenn
Du zu arbeiten aufhörſt; Dir ſteht nun die Wahl frei— gehe.
mit mir zu Bett oder ich bleibe bei Dir ſitzen und arbeite mit Dir.“
„Liebe Florence, ich bitte Dich, ſei nicht eigenſinnig. Du weißt, daß wir uns mit unſerer Arbeit beeilen müſſen, wenn wir etwas verdienen wollen. Ich könnte noch nicht ſchlafen, wenn ich auch zu Bett ginge, und daher mag ich recht gut noch eine kurze Zeit hier ſitzen bleiben; aber Deine Augen zeigen, wie müde Du biſt. Gehe zu Bett!“
„Nein, Adele. Du würdeſt bis um drei Uhr ſitzen bleiben, wenn ich Dich verließe; deshalb wollen wir Beide bis ein Uhr nähen, und ſo wird es auf daſſelbe heraus⸗ kommen.“
(Fortſetzung folgt.)
Ein afrikaniſcher Kaiſer.
Nicht nur in Europa, ſondern bekanntlich auch noch in drei anderen Erdtheilen befinden ſich ſehr mächtige Kaiſer und Könige, die freilich nicht alle auf derſelben Höhe der Weis⸗ heit ſtehen wie unſere europäiſchen. Einer der merkwürdigern Cäſaren iſt Theodoros von Abyſſinien, über welchen die Zeit⸗ ſchrift für Völkerkunde einen intereſſanten Bericht bringt.
Mit dieſem intereſſanten Halbbarbaren wiſſen die Eng⸗ länder rein gar nichts anzufangen. Schon ſeit länger als einem Jahre hält er ihren Conſul Duncan Cameron in Haft; er hat den Reverend Stern und noch einen andern Miſſionär eingeſperrt und ſcheint ſich recht eigentlich ein Vergnügen daraus zu machen, den Europäern ordentlich etwas aufzu⸗ trumpfen. Man verzeihe dieſen Ausdruck aus dem gemeinen Leben, weil kein anderer ſo gut paſſen würde. Uns kommt
der gewaltige Negus von Aethiopien etwa ſo vor, wie ein
ungezogener Jüngling, der ſich darin gefällt, den Leuten Trotz zu bieten und ihnen zu zeigen, daß er ſich aus ihnen gar nichts mache. Er weiß ſehr wohl, daß engliſche Kano⸗ nen nicht bis Gondar hinaufreichen, und daß die Beherrſcher Indiens ſich mit ihm in keinen Krieg einlaſſen werden, der zu unabſehbaren Weiterungen führen müßte und von dem ſie zuletzt gar keinen Vortheil haben könnten. Alſo läßt er die Herren im auswärtigen Amte zu London ſo viele diplomatiſche Noten und Briefe ſchreiben, wie ſie wollen; ſie werden be⸗ antwortet oder auch nicht beantwortet und ad acta gelegt. Der bekannte Reiſende und Conſul Wilhelm Lejean, wel⸗ cher auch einſt wider Willen in Abyſſinien feſtgehalten wurde, iſt jetzt nach Turkeſtan unterwegs; er ſoll der franzöſiſchen Re⸗


