Jahrgang 
28-52 (1866)
Seite
449
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ufzehnten Jahr⸗ hte von Moritz Nlüc Lite⸗

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Vierte Folge.

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IV. Jahrgang.

Eine Mlochenchronik für Niteratur, Kunst, ſchöne Miiſſenſrhaften und Geſellſchaft.

Erſcheint regelmäßig jeden Freitag.

Leipzig, am 20. Juli 1866.

Abonnementspreis jährl. 5 ½ Thlr.

Eine Novelle in Briefen

aus

dem fünfzehnten Jahrhundert

von Otto Banck. (Fortſetzung.)

XX.

Ihr habt mir geſchrieben, vielgeehrte Frau Teu⸗ tiche Vetterin, daß ein Geſchrei gehe in Wörth, daß Ritter Marquard von Schellenberg, da er ſeine Braut, meine liebe Schweſter Elsbeth Rhelingerin, auf ſein Schloß nach Seyfriedsberg geführet, von ſeinen Fein⸗ den ſei angegriffen und erſchlagen worden.*) Nun muß ſch euch darauf melden, daß, da meine Schweſter

mit iihrem Bräutigam abgereiſt, wir Alle gehofft,

den jandern Tag Kundſchaft zu haben, daß ſie wohl

) Folgende vier Briefe ſind von einer andern Hand, von der des Bruders der Braut, Bürgermeiſter Peter von Argaw.

ſin ihrem Schloß angelangt ſein möchten. So wäre ich gar gerne mit geweſen, wo mich nicht mein Amt und auch mein Weib, die, wie ihr wohl wißt, eine V Kindbetterin iſt, zurückgehalten hätten. Nun kamen, gleich wie es Tag worden, einige Reiter an das Thor, die beim Zug geweſen waren und erſchreckten die ganze Stadt gar ſehr, mich aber am meiſten. Die brachten die Mähr, daß ſie von der Nacht auf ihrem Zug ſeien überfallen worden, und da ſie zum Wald bei Uſterſpach gekommen, da ſeien ſie von Reitern gar unverhofft und urplötzlich angegriffen worden. So hätten ſie ſich zwar rechtſchaffen gewehrt, ſeien aber übermannet, Viele erſchlagen, Einige gefangen und zerſtreut worden, und wüßten ſie nicht, wie es Ritter Marquard und meiner Schyeſter ergangen. Da beſchloß ich, das einem ehrſamen Rath anzuzeigen, und trug man mir auf, eilend Kundſchafter auszu⸗ ſchicken, die uns weiter Nachricht geben möchten. So ſchickt ich eilends einen Boten nach Seyfriedsberg und Kundſchafter gen Villenbach, weil ich nicht zweifelte, daß der Angriff von Ritter Kunzen ge⸗