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ſttattfindet, ſo daß das mit einer Höhlung verſehene Geſchoß ſtets einen centralen Stoß und trotz des Mangels eines Culots eine gleichmäßige und kräftige Ausdehnung erhält.
Neben dem.Miniéſyſtem hat ſich ein zweites Syſtem Bahn gebrochen, bei welchem die Führung des mit Spielraum und von vorn zu ladenden Geſchoſſes nicht durch Expanſion, ſondern durch eine Stauchung des letzteren veranlaßt wird. Dieſe ſogenannten Compreſſionsgeſchoſſe ſind in der öſter⸗ reichiſchen und ſchweizeriſchen Armee eingeführt; bei den erſteren wird die Stauchung dadurch ermöglicht, daß das Ge⸗ ſchoß an ſeinem untern Ende zwei tiefe ringförmige Einker⸗ bungen hat, während das ſchweizeriſche Geſchoß in ſehr ein⸗ facher Weiſe durch ſeine faſt 3 Caliber betragende Länge Ver⸗ anlaſſung zur Stauchung erhält, ohne daß es Hohlungen oder Einkerbungen beſitzt.— Auch in der öſterreichiſchen Armee ſind ſeit dem Jahre 1864 größere Verſuche mit dem Zünd⸗ nadelgewehr gemacht worden; es ſcheint indeß, daß auch hier der Koſtenpunkt Veranlaſſung geworden iſt, vorläufig bei dem alten Gewehrſyſtem zu bleiben, wenn nicht die in den öſter⸗ reichiſchen Militärzeitungen enthaltene Note, daß man bei Verſuchen mit dem Lindner'ſchen Hinterladungsgewehr gün⸗ ſtige Reſultate erzielt habe und die Einführung deſſelben be⸗ abſichtige, aus officieller Quelle ſtammt und das Verlaſſen des Vorderladungsſyſtems wirklich beabſichtigt ſein ſollte.
In den übrigen europäiſchen Armeen, und zwar in der italieniſchen, ſpaniſchen und däniſchen Armee hat ausſchließ⸗ lich das Miniéſyſtem mit mannichfachen, aber meiſt unweſent⸗ lichen Modificationen Eingang gefunden; nur in der ſchwe⸗ diſchen Armee hat man ſich bereits für die Einſührung des Hinterladungsgewehres entſchieden, und nach den neueſten Nachrichten ſind zur Zeit alle dem Staate zur Dispoſition ſtehenden Waffenfabriken damit beſchäftigt, die Armee mit der neuartigen Waffe zu verſehen.— In dem heftigen Mei⸗ nungskampfe über das beſte Gewehrſyſtem und gegenüber den glänzenden Reſultaten, welche in der neueren Zeit das preu⸗ ßiſche Zündnadelgewehr auf den Scheibenſtänden aufzu⸗ weiſen vermochte, machte man demſelben den Vorwurf, daß die Möglichkeit, in der Minute 5 und mehr wohlgezielte Schüſſe abzugeben, im Ernſtfalle zur Munitionsverſchwen⸗ dung und in Folge deſſen zu einem raſchen„Verſchießen“ der Truppe führen müſſe. Dieſe Vermuthung iſt indeß im letzten däniſchen Kriege nicht in Erfüllung gegangen und wird auch niemals zur Thatſache werden, ſo lange die Truppe in der Hand der Führer bleibt. Dagegen haben ſich in dem er⸗ wähnten Kriege die erhofften Vorzüge des Zündnadelgewehres gegenüber den unzureichenden däniſchen und neben den guten öſterreichiſchen Vorderladungsgewehren glänzend bewährt, ſo daß die Ueberlegenheit eines ſicheren, weittragenden und ſchnellen Feuers in evidenter Weiſe dargethan iſt. Die an⸗ fangs mit Recht gerügten Mängel eines ſchwierigen Erſatzes der Zündnadel im Gefechte ſelbſt, ſowie der zu leichten Schäf⸗ tung haben ihre volle Beachtung gefunden und ſind durch eeinige Verbeſſerungen im Schloß, ſowie durch Verſtärkung des Kolbenhalſes bei allen Neuerzeugungen beſeitigt worden.
Wünſchenswerth, aber nur durch einen koſtſpieligen vollſtän⸗ digen Erſatz der Läufe durch neue zu ermöglichen, wäre die Annahme eines kleineren Calibers, wodurch nicht blos eine Vergrößerung des beſtrichenen Raumes, ſondern auch eine Vermehrung der vom einzelnen Mann mitgeführten Patronen⸗ zahl erzielt werden könnte. Zur Zeit iſt die ganze preußiſche Armee und mehrere Contingente der kleineren deutſchen Bundesſtaaten mit dieſer vortrefflichen Waffe ausgerüſtet,
Novellen⸗Zeitung.
Preußen beſitzt drei, nur in der Länge der Gewehre, in
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der Art des Bayonnets und in einigen anderen unweſentlichen Dingen von einander abweichende Arten Zündnadelgewehre; zu dieſen iſt noch der zur Bewaffnung der Cavalerie beſtimmte Zündnadelcarabiner und in allerneueſter Zeit noch das zur Bewaffnung der Pionniere beſtimmte kurze, reſpective durch Abänderung des erſten urſprünglichen Modells hergeſtellte Pionnierzündnadelgewehr getreten. Alle dieſe verſchiedenen Arten ſtimmen in Betreff des Calibers, des Schloſſes und der Patrone mit einander überein. Die Anfertigung und Zu⸗ ſammenſetzung des zur Entzündung der Ladung unentbehrlichen Zündſpiegels wurde und wird von der preußiſchen Regierung geheim gehalten; indeß unterliegt es keinem Zweifel mehr, daß derſelbe vielfach und mit Erfolg nachgemacht worden iſt. So hat ſich z. B. die kurheſſiſche Infanterie dadurch von der Noth⸗ wendigkeit, die Zündſpiegel von Preußen zu beziehen, befreit, daß ſie dieſelben aus chlorſaurem Kali, Schwefelantimon und Spiritus erzeugt. 4
Die Frauen in Frankreith.
Obſchon die franzöſiſchen Geſetze und Gebräuche in Bezug auf Ehen den natürlichen Unterſchied des Geſchlechts nicht auslöſchen und vertilgen können, ſo verleihen ſie doch vollſtändige Gleichheit und Brüderlichkeit. Eine Franzöſin iſt nicht blos Weib für Bett und Tiſch, ſondern ſie iſt auch Theilnehmerin am Geſchäft und Miteigenthümerin, ohne deren Berathung und Einwilligung kein wichtiger Schritt! gethan werden kann. Sie weiß, wann eine Zahlung zu leiſten iſt, eben ſo gut oder vielleicht noch beſſer als ihr Gatte. Sie kann zur Verheirathung ihrer Kinder ihre Einwilligung geben oder ſie verweigern. Sie giebt ihren Mädchennamen nicht auf, ſondern knüpft ihn an den ihres Mannes in einer Form, die ſehr wenig von der Firma eines Handelscompagnie⸗ geſchäfts verſchieden iſt. Herr Weiß errichtet ein gemein⸗ ſchaftliches Geſchäft mit Herrn Schwarz und ſie kündigen
daſſelbe unter der Firma Weiß und Schwarz an. Herr Weiß vermählte ſich mit Fräulein Schwarz und ſie ſind der Welt als Weiß⸗Schwarz bekannt. Ein Bindeſtrich und ein und machen den ganzen Unterſchied. Dieſelbe Art von Brüderlichkeit ereignet ſich auch häufig— ganz als etwas Natürliches, das in der Natur der Dinge beſteht— in dem, was Mann und Frau plaudern, in dem Buche, das ſie leſen, in dem Geſange, den ſie anhören, und in dem, worüber ſie gleichzeitig herzlich lachen. Aber während die Geſetze des Eigenthums und der Ehe Alles thun, was ſie vermögen, um die Ehebande feſter zu kitten, giebt es andere Einflüſſe, die in ganz entgegengeſetzter Richtung wirken. So ereignen ſich ſicher oft Augenblicke des ehelichen Unfriedens zwiſchen der Frau, die an den religiöſen Ceremonien hängt und ängſtliche Sorge für die Beobachtung derſelben trägt, und einem Manne, der nur wenig religiöſe Dogmas glaubt oder der, wenn er ihren Geiſt auch zugiebt, doch durch ihren Buchſtaben nicht gefeſſelt ſein will. Der Hauptgrund aber, worin der Keim zur künftigen Entfremdung zwiſchen Mann und Frau liegt, das iſt die Art, in welcher in Frankreich die Ehen geſchloſſen werden. In Bezug auf dieſen Punkt ſind gar viele Franzoſen keineswegs befriedigt und ſie gehen ſogar ſo weit, daß ſie offen die Vortheile anerkennen, welche in dem, was das eheliche Glück betrifft, das engliſche und das deutſche Syſtem dar⸗ bieten. C.
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