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Vierte Folge.
Die Gefahren des Tauchers. V
Ueber dieſen Gegenſtand theilt ein Brief aus Caſſis, welcher in dem in Marſeille erſcheinenden Nouvelliste ver⸗ öffentlicht wird, Folgendes mit:
In einer gewiſſen Tiefe verurſacht der Druck der Ge⸗ wäſſer auf die Bruſt des Menſchen ihm eine Art von Lethar⸗ gie; er fühlt ſich von einer großen Schläfrigkeit befallen, ſinkt nieder oder ſetzt ſich und ſtirbt da zuweilen in der Mitte dieſer ſeltſamen Welt, welche ſich regt und um ihn her ſchleicht wie die Ungeheuer, die wir in unſern Träumen wahrnehmen.
Der Korallenfiſcher, welcher mir neulich dieſe Eindrücke erzählte, ſagte mir:„In dieſen großen Tiefen iſt man, wenn der Schlaf Einen beherrſcht, wie ein Mann, welcher eine gewiſſe Wolluſt empfindet, ſeine von einer großen Anſtrengung ermüdeten Glieder auszuruhen. Man ſchläft langſam und friedlich ein; nichts vermöchte Einen in dieſen Augenblicken zu beſtimmen, ſich zu erheben, eine Bewegung zu machen, um ſein Leben zu retten: ſo wird man von der Behaglichkeit, die man empfindet, angezogen und gelähmt.“
Im vorigen Jahr verlor in Caſſis ein Taucher in dieſer Art ſein Leben. Er war 25 Klafter unter der Oberfläche des Waſſers, die größte Tiefe, in welche man gelangen kann. Als die Männer in der Barke ſahen, daß das Signalſeil ſich ſeit einiger Zeit nicht mehr bewegte, zogen ſie den Tau⸗ cher eilig in die Höhe; er war noch nicht todt, aber einige
Stunden ſpäter athmete er ſeinen letzten Hauch aus. C. b
Misrellen.
* Ein in Utah erſcheindes Blatt zeigt den Tod eines Bi⸗
ſchofs der Mormonen mit folgenden Worten an:„Er war 37 Jahr alt und hinterläßt eine intereſſante Familie von 11 Frauen und 43 kleinen Kindern, ſeinen Tod zu beweinen.“
Sehr ſchön war die Antwort eines ehrwürdigen Greiſes auf die Frage, ob er noch immer im Lande der Lebendigen ſei?„Nein, aber ich bin beinahe dort!“
Es iſt nutzlos, daß man ſeinen Finger in das Waſſer
ſteckt und nachdem man ihn wieder herausgezogen hat, hin⸗ blickt, ob ein Loch in dem Waſſer iſt; es würde eben ſo eitel ſein, zu vermuthen, möge die Stellung, die man bekleidet,
von noch ſo großer Wichtigteit ſein, daß die Welt uns ver⸗
miſſen werde, wenn der Tod uns aus derſelben abruft. .——;— 3Nũñ— Sterne pflegte zu ſagen:„Die ausgebildetſte Art, Bücher zu benutzen, iſt die, wie manche Leute es mit den Lords machen: ſie lernen deren Titel auswendig und prahlen dann mit der Bekanntſchaft derſelben.
Der in Columbus im Staate Miſſouri erſcheinende „Index“ erzählt, kürzlich ſeien einige freigewordene Negerin⸗ nen, nach der neueſten Mode gekleidet, in ihren Wagen vor die erſten Kaufläden der Stadt gefahren und hätten ſich von den Commis gewiſſe Stoffe zur Anſicht und Auswahl heraus⸗ bringen laſſen.
Des Präſidenten Andrew Johnſon Aſſocié in ſeinem Schneidergeſchäft in Greenville im Staate Tenneſſee betreibt das Schneiderhandwerk noch immer in Tuscumbia in Ala⸗ bama und hält es für ſehr ſonderbar, daß der Präſident ihm keine lucrative Stelle überträgt und das ganz beſonders, weil
er eine Couſine des Präſidenten zur Frau hat.
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Vom deutſchen Büchermarkt.
Ernſt Moritz Arndt. Sein Leben und ſeine Schriften. Von Langenberg. Bonn, bei Eduard Weber.
Nicht immer iſt die Zeit gleichmäßig geeignet, um die Schriften und die Biographie eines Mannes zu leſen, welcher ſich in bewegten Tagen der Halbheit und des Zwieſpaltes die Auflage ſtellte, ſeiner Nation die Worte der Entſchiedenheit, der Vaterlandsliebe, der Treue gegen ſich ſelbſt zuzurufen. Gerade in andern Stunden des Zwieſpaltes, wenn er auch anders geartet iſt, dürfte ſich am meiſten die Gelegenheit dar⸗ bieten, daß gebildete Leſer auf das Vorbild eines ſolchen einigenden, echt deutſchen und reſoluten Geiſtes wie der alte Arndt war, mit Verehrung zurückblicken, um zu finden, welche Aehnlichkeiten und Unähnlichkeiten zwiſchen jetzt und ſonſt ſtattfinden und wie werth ein redlicher einfacher, kernfeſter Sinn iſt, ſobald die Meinungen ſchwanken.
Gerade dieſes Geſichtspunktes wegen weiſen wir wieder⸗ holt auf das vorſtehende, kurz zuſammengefaßte Buch hin; es wird ſich daraus erſehen laſſen, welchen Segen ein aufopfernd thätiges Leben zu ſtiften vermag. O. B.
Weihnachtsklänge von Charles Victor. Karls⸗ ruhe, bei Groos.
Auch zur Sommerzeit werden dieſe Weihnachtsklänge von derjenigen andächtigen Gemeinde zu leſen verſucht werden, welche bei dem Mangel guter geiſtlicher oder wenigſtens ſpecifiſch religiös geſtimmter Lieder veranlaßt iſt, das in dieſem Genre ſich Darbietende willig zu prüfen. Der Ver⸗ Pſ hat ſeinen Themen in der Regel einen Bibelvers als Motto vorangeſtellt und die meiſten ſeiner ſchildernden, an⸗ dächtigen, halb legendenartigen, halb epiſchen Darſtellungen behandeln auch ein bibliſches Süjet. Für Lyriker, welche ſich die heilige Schrift und die Religionsgeſchichte zum Gegen⸗ ſtande wählen, wird ſich wie für die kirchlichen Maler eine überraſchende Fülle von Stoff ergeben, und derſelbe leiſtet ihnen auch noch den für manchen jungen Dichter dankens⸗ werthen Vorſchub, daß er bereits einen poetiſchen Gehalt mitbringt, der oft ſchon ziemlich durchgearbeitet iſt und nur ſchulmäßig verſificirt zu werden braucht, um auf andächtige Seelen eine gewiſſe Wirkung zu machen. O. B.
Beethoven's Clavier⸗Sonaten. Erläutert von Ernſt Elterlein. Leipzig, bei Matthes. 1866.
Der Verfaſſer hat ſchon über Beethovens Symphonien nach deren idealen Gehalt geſchrieben und hier iſt er beſonders nach den Vorlagen vom kürzlich verſtorbenen Marx und Andern auf die Bedeutung der Sonatenform für die Muſik und ihre kunſtarchitektoniſche Entwickelung eingegangen. Bekanntlich geht dieſe Form als ein pſychiſcher Compoſitions⸗ kreis ſo ziemlich durch die ganze Muſik hindurch, denn wir finden ihn in den Quartetts, Trios, Quintetts ꝛc. ſo wie in der Symphonie wieder. Es muß bei ſolchen theoretiſchen Be⸗ ſtrebungen indeß bemerkt werden, daß es für die Aeſthetik immer ſehr ſchwer iſt, feſte Satzungen für die Muſik und deren Compoſitionslehre aufzuſtellen.
Im weiteren Verfolg ſeiner Arbeit nimmt der Verfaſſer nun viele Schöpfungen Beethovens durch und ergeht ſich dar⸗ über oft in ſehr ſinnvollen, für den Laien inſtructiven Er⸗ örterungen. O. B.
Dramaturgiſche Blätter von Oswald Marbach. Leipzig, bei Frieſe. 1866. Dieſes erſte Heft enthält zwei raiſonnirende Aufſätze:


