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Vierte Folge. 391
Gedichte von M. F. Wendt.
O ſel'ge Zeit.
O wonnevolle Zeit, da ich ſo ſelig träumte,
Da jugendfriſch mir noch der Hoffnung Baum gegrünt,
Da ungeſtüm mein Lebensſtrom noch wogt' und
ſchäumte,
Da ſich mein Geiſt zu keckem Fluge noch erkühnt;
Da Liebe mir den duft'gen Roſenkelch erſchloſſen,
Da ungetrübt der Bruſt manch friſches Lied entquoll,
Da mir der Zukunft Pforte ſchien ſo glanzumfloſſen,
Da noch mein Herz im Jugendmuthe überſchwoll,—
O ſel'ge Zeit! weit flüchtend haſt du dich von mir gewendet—
Und nur Erinnerung mir deine fernen Grüße ſendet.
Des Sängers Abſchied.
Lebt wohl! die letzten Lieder Sind allgemach verhallt,
Und fort treibt es mich wieder Mit Allgewalt.
In eurem trauten Kreiſe Ward mir's ſo wonnevoll, Und Weiſe mir auf Weiſe Aus tiefſter Seele quoll.
Doch darf ich nimmer weilen; Des echten Sängers Bruſt⸗ Muß mit den Vöglein theilen Die Sang⸗ und Wanderluſt.
So ſei es denn geſchieden!
Mich drängt's zur Weiterfahrt.
Dies Haus voll Treu und Frieden, Es ſei von Gott bewahrt!
O mög' es gaſtlich offen Jedwedem Sänger ſtehn!. Lebt wohl! froh will ich hoffen Auf's Wiederſehn.
Literariſche Briefe von Otto Banck.
Felix Bovet's Reiſe ins gelobte Land. Zürich, bei Schultheß. 1866.
In den meiſten Reiſenden, welche nach Paläſtina gehen, werden Sie mehr oder weniger Pilger erblicken; denn mögen ſie immerhin den gebildetſten Ständen
angehören, ſo hat doch eine rein chriſtliche Begeiſterung in der Regel großen Antheil an ihren Intentionen und Schilderungen. Leitet doch überhaupt der Traum der Civiliſation immer nach den Kultur⸗ und Religions⸗ ſtätten des Orients zurück. Das findet ſich auch bei dem Franzoſen Bovet. Er ging von Marſeille über Malta und Aegypten nach Jeruſalem. Daß er nicht ohne vorſichtige Kritik iſt, werden Sie aus der Art ſehen, wie er über das heilige Grab und über den Salomoniſchen Tempel, dieſe ewig anziehenden Denk⸗ mäler, ſpricht:
Dieſe beiden Namen ſchließen die höchſten und heiligſten Erinnerungen, die ſich an Jeruſalem knüpfen, in ſich: der Tempel, den Gott ſelbſt zur Wohnung ſeiner Herrlichkeit, zu ſeiner Hütte unter den Menſchen gemacht hatte,— das Grab, in welches Jeſus um unſerer Sünden willen hinabſtieg, und aus dem er um unſerer Gerechtigkeit willen ſiegreich wieder auf⸗ erſtand,— es ſind die erhabenſten Monumente, die der Menſch ſchauen oder denken kann. Deshalb ſind die Fragen:„Haben Sie das heilige Grab geſehen, halten Sie es für ächt? Was iſt vom Tempel von Jeruſalem übrig?“ unfehlbar die erſten, welche der Pilger bei ſeiner Heimkehr aus dem gelobten Lande veruimmt.
Beide Fragen haben das mit allen großen Fragen gemein, daß man über ihre Beantwortung nicht einig iſt. Ich will ſie nach beſten Kräften und ſo bündig als möglich zu geben verſuchen. Beginnen wir mit dem Tempel.
Ehe ich vom heutigen rede, iſt es vielleicht gut für die, denen das hebräiſche Alterthum nicht gegen⸗ wärtig genug iſt, daran zu erinnern, was er ehemals war. Die heilige Schrift braucht die Worte Tempel wie Stiftshütte bald in engerem, bald in weiterem Sinne, ſo wie man heutzutage, wenn vom Serail die Rede iſt, zuweilen nur den ehemals von den Sultanen und ihren Frauen bewohnten Palaſt, zu⸗ weilen aber auch den ganzen Bezirk, in welchem dieſer Palaſt mit ſeinen zahlreichen Nebengebäuden ſich befindet, verſteht. In ähnlicher Weiſe war der Tempel im beſchränkteren Sinne nichts Anderes als das Haus, welches Salomo dem Herrn erbaute, das ſpäter durch Nebukadnezar zerſtört und durch Zoro⸗ babel wieder aufgebaut wurde. Es war ein geſchloſſe⸗ nes, gedecktes Gehäude, wie alle Häuſer, und zeichnete ſich mehr durch Pracht, als durch Umfang aus. Die Mauern waren von innen mit ſorgfältig geſchnitz⸗ tem Cedernholz verkleidet und im Allerheiligſten ſogar mit Gold überzogen. Das Gebäude war kein coloſſales: 60 Ellen lang, 20 Ellen breit und 30 Ellen hoch; rechnen wir dazu noch eine Vorhalle, ſo breit wie


