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Früchte hängt von dem Lichte ab, denn ſie werden, wenn ſie in ganz dunklen Räumen ſich ausbilden, entweder ganz um⸗ gefärbt oder doch wenigſtens ſehr blaß ſein.—
Ganz beſonders wiſſen diejenigen Gärtner ein helles Licht zu ſchätzen, welche ſich mit der Blumentreiberei im Winter abgeben, denn in nebligen, trüben, ſonnenarmen Wintern geht die Blüthenentwickelung äußerſt langſam und unvollkommen von ſtatten, ja manche Blumengattungen ſchlagen unter ſolchen Verhältniſſen ganz fehl. Ebenſo iſt es mit den Früchten.
Die Wiſſenſchaft hat gelehrt, daß es die Kohlenſäure iſt, welche die Farbenbildung bei den Pflanzen bewirkt, und daß die Kohlenſäure in genügender Menge nur in dem Lichte vor⸗ handen iſt. Das intenſivſte Licht iſt die Sonne, deshalb werden die zur Treiberei beſtimmten Gewächshäuſer ſo gebaut, daß die Winterſonne ihre Strahlen möglichſt winkelrecht auf die Fenſter einfallen läßt, und die Pflanzen ſo geſtellt, daß ſie dicht unter dem Glas ſtehen, damit ſie nicht genöthigt werden, durch unverhältnißmäßiges Längenwachsthum demſelben ſich zu nähern. Ein zu langes, ſpindliges Wachsthum hat nicht blos den einen Nachtheil, daß die Pflanzen ein ſchlechtes An⸗ ſehen bekommen, ſondern bewirkt auch, daß die Blüthen an ſolchen Zweigen ſich ſehr kümmerlich ausbilden, manchmal auch ganz fehlſchlagen. Jeder Treibgärtner lernt ſchon auf empiriſchem Wege den großen Unterſchied zwiſchen den ver⸗ ſchiedenen Gewächshäuſern kennen, weil das Treiben von ein und derſelben Pflanzenart, ſelbſt bei vollkommen gleichen Temperaturgraden zweier Häuſer, dennoch ein ganz verſchie⸗ denes Reſultat gewährt. Er wird bei genauer Beobachtung und einigem Nachdenken finden, daß nur die Bauart, na⸗ mentlich die Neigung der Fenſter es iſt, was das eine Haus für die Treiberei geeigneter macht als das andere. Geht er vollends auf einen hohen Berg, ſo wird es ihm gewiß auf⸗
5 Farbe der Blumen auf der Spitze des Berges
vere und glänzendere iſt, als die der gleichen
Warum? Weil die Luft in der Höhe reiner,
weniger mit Dünſten und Nebeln angefüllt iſt, als im Thale,
die Strahlen der Sonne alſo ungebrochener einfallen können.
Je mehr gegen die Pole hin, deſto mehr treten weiße und
blaßgefärbte Blumen auf, und umgekehrt, je mehr gegen den
Aequatkor hin, deſto feurigere und glänzendere, weil hier die
Sonne ganz ſenkrecht einfällt, dort aber in ſchräger Richtung.
Dieſe Wirkung erſtreckt ſich nicht blos auf die Pflanzenwelt,
ſondern auch auf die Thierwelt, welche in den Tropengegen⸗
den Farben hervorbringt, welche in kälteren Regionen nicht vorkommen.
Alle dieſe Beobachtungen zeigen zur Genüge, von welch' hohem Einfluß das Licht auf die Farbenbildung iſt, aber damit ſind die räthſelhaften Vorgänge dieſer Erſchei⸗ nungen noch nicht erklärt, man wird noch viel experimentiren müſſen, bis man Alles durchſchaut. Manche glauben, die Verſuche und Entdeckungen in dieſer Richtung dienen blos für
die Wiſſenſchaft allein, dies iſt aber eine ganz irrige Mei⸗
nung, denn wir leben in dem Zeitalter, wo die Wiſſenſchaft ihren Kaſtengeiſt abgelegt hat und ſich in einem um ſo höheren Werthe fühlt, je mehr ſie auch praktiſchen Nutzen ſchaffen kann. Sehr ſchöne Verſuche in Beziehung der Einwirkung des Lichts auf Blüthen und Früchte hat Profeſſor Julius Sachs gemacht und die Reſultate derſelben bei der Verſamm⸗ lung deutſcher Naturforſcher und Aerzte in Gießen im vorigen September mitgetheilt. Er nahm eine Pflanze, welche an ihrem Terminaltrieb Blüthenknospen anſetzte, und iſolirte die⸗ ſelben gänzlich von allem Licht dadurch, daß er ſie durch eine
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kleine Oeffnung im Boden einer Pappſchachtel ſteckte, welche innen geſchwärzt war. Die Oeffnung, ſoweit ſie nicht durch den Stiel des Blüthenſtengels ausgefüllt war, verſtopfte er noch vollſtändig, daß auch nicht der kleinſte Lichtſtrahl in die Schachtel dringen konnte. Die Pflanze ſelbſt blieb an der günſtigſten Stelle dem vollen Licht und der Sonne ausgeſetzt. Um auch durch die Schachtel keinen Schatten auf die Pflanze zu werfen, wurde dieſe ſeitwärts gebogen. Die Blüthen⸗ knospe enwickelte ſich in dem vollkommen dunkeln Raume ganz regelmäßig und erhielt auch ihre volle Färbung, als wenn ſie in beſtem Lichte geſtanden wäre. Als Gegenprobe wurde eine zweite Pflanze gänzlich ſo bedeckt, daß nur die Blüthen⸗ knospe durch eine kleine Oeffnung herausſah, der innere Raum aber, in welchem die Pflanze war, jedem Zutritt des Lichtes entzogen wurde. Auch hier wurde zu völliger Ab⸗ ſchließung des Lichtes die Oeffnung, durch welche die Knospe geſteckt war, gänzlich verſtopft. Was war das Reſultat?— Die Blume verkümmerte in Größe, Form und Färbung.
Dieſe Verſuche liefern den Beweis, daß es nicht genügt, die Blüthenknospe allein dem Lichte auszuſetzen, ſondern daß es die Blätter ſind, in welchen die Einwirkung des Lichtes die phyſikaliſchen und chemiſchen Proceſſe einleitet, welche die Ausbildung und Färbung der Blüthen hervorbringen.
Die Verſuche wurden noch weiter getrieben, indem ſie auf gleiche Weiſe auf Bildung von Früchten und Samen an⸗ gewendet wurden, die das nämliche Reſultat gewährten, wie bei den Blüthen.
Der denkende Gärtner wird an dieſen Verſuchen und ihren auffallenden Reſultaten recht deutlich ſehen, von welcher Wichtigkeit ganz beſonders auch beim Treiben nicht nur die geziemende Anzahl geſunder Blätter iſt, ſondern auch, wie viel es darauf ankommt, dieſelben hinlänglich dem vollſten Lichte auszuſetzen, wenn die Blüthe ihre Vollkommenheit er⸗ langen ſoll. Stehen zu viele Pflanzen eng auf einander ge⸗ drängt beiſammen, ſo daß eine die andere beſchattet, ſo genügt weder erhöhte Temperatur noch andere Einflüſſe, den Blüthen die gewünſchte Ueppigkeit und Farbenpracht zu verleihen, freier Standpunkt allein, wo Licht und Sonne alle Theile der Pflanze treffen können, bringt die höchſte Vollkommenheit hervor.
Dieſe Anregungen Wilhelm Neubert's werden gewiß auch den Laien unter den Blumenliebhabern vielfachen Stoff zum Nachdenken und zu intereſſanten Selbſtbeobachtungen geben..
Schwümme.
Newton's„Travels and Discoveries in the Levant“ enthalten die folgenden Angaben in Bezug auf die Schwamm⸗ taucher der Inſel Kalymnos, die im Monat Mai in einer Flotte von Barken nach der Küſte von Kleinaſien und Syrien ſegeln und dort jährlich für 16,000 Pf. St. Schwämme fiſchen.
„Der Taucher, welcher einen flachen Stein in beiden Händen hält, der ihn bei ſeinem Hinabſinken unterſtützt und an dem ein Seil befeſtigt iſt, läßt ſich auf den Grund des Meeres hinab. Wenn er auf demſelben angekommen iſt, ſo nimmt er den Stein unter den Arm und beginnt Schwämme zu ſuchen, die er, ſobald er ſie vom Grunde losgeriſſen hat, in das Netz thut, das um ſeinen Nacken herum befeſtigt iſt; dann zieht er an dem Seile, auf welches Signal er ſofort wieder in die Höhe gezogen wird. Man ſagt, die beſten Taucher könnten ſich bis in eine Tiefe von 30 Klaftern her⸗


