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„Du biſt auf einer falſchen Spur, meine Schwe⸗ ſter! Weder eine verheirathete Frau, noch eine Nonne iſt es, zu der mein Herz ſich verirrt hat... Laſſen wir das! Erzähle mir lieber von Dir, wie Du lebſt — ob Du noch in Lorbach wohnſt und nun Hoffnung haſt, ganz wiederhergeſtellt zu werden.“
„Wiederhergeſtellt kann ich nicht werden, da ich nach der Verſicherung Aller noch nie geſund geweſen bin,“ erwiderte ſie mit einem Lächeln, welches den Sieg ihres geſunden Geiſtes über körperliche Leiden bekundete.„Ich will ſchon zufrieden ſein, wenn ich hier nur einige Stärkung finde, wozu mir allerdings Hoffnung gemacht worden iſt. Verlebe ich dann in Lorbach, wo ich noch wohne, einen leidlichen Winter,
..— habe dann alljährlich meine Sommerfriſche, wenn auch
nicht auf Alpenhöhen oder an einem Schweizerſee. Es iſt ja ſo ſchön hier.“
„Findeſt Du das, genügſame Seele?“ verſetzte er ironiſch.„Du haſt ja kaum einen Blick aus dem Fenſter thun können!“
„Alles iſt freundlich, frei und licht, das friſche Grün thut den Augen wohl, die Luft ſoll balſamiſch und geſund ſein— was verlange ich mehr? Vom Badeleben könnte ich, auch wenn es noch ſo intereſſant wäre, doch nichts genießen. Du ſcheinſt ihm keinen
gewonnen zu haben. Mit den Weltbä⸗ en, würde es mir, wie ich es ſchildern höre,
d zender Champagner, feuriger Ungar und Milch— va haſt Du den Vergleich. Doch kann ich
mich irren, da ich nur die Oberfläche geſehen, mich nicht in die Geſellſchaft geſtürzt habe, welche ſanft ſäuſelnd und modulirend in vielſtimmigen Dialecten den Brunnenplatz und die Promenaden füllt. Ich wohne nicht einmal in einem dieſer Schmuckkäſtchen des neuen Badeortes, ſondern im alten, ehrlichen Grenzdorfe, aus welchem jener herausgewachſen iſt. Der«Reichsverweſers, mein dortiges Hôtel, wird Dir mit ſeinem Namen die ungefähre Zeit ſeines Aufſprießens angeben, damals eine ſehr zeitgemäße Wahl des Schildes, heut nur noch eine ruinenhafte hiſtoriſche Reminiſcenz.“
Die Dienerin, welcher die Dauer des Geſprächs zu lang und zu angreifend für ihre Herzin erſchien, trat jetzt in das Zimmer.„Der Herr Hofrath,“ meldete ſie.;
„Mit dieſer geheimuißvollen Charge verkehrſt Du hier?“ fragte Rudolf aufſtehend.
„Es iſt der Arzt, an den ich empfohlen bin, der eigentliche Begründer des jetzigen Bades,“ erklärte Angelica, als ſie Anna beſchieden hatte.
Dierte
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Kallenberg ergriff ſeinen Hut.„Eins noch! Ich habe aus Gründen mich ſeit Jahren ſchon Calderon genaunt— ſtolz lieb' ich meine Spanier, nicht wahr? Inſtruire danach Deine Leute, vor denen ich ja nicht geſchont zu werden brauche, da ſie wenigſtens in den Anfang meiner Myſterien eingeweiht ſind.“
Anna öffnete dem Hofrath die Thüre, und Kal⸗ lenberg, ſeiner Schweſter die Verlegenheit einer Vor⸗ ſtellung unter falſchem Namen erſparend, entfernte ſich mit einer flüchtigen Verbeugung gegen den Arzt.
Er eilte die Senkung hernieder, ohne von Neuem die Poſt heimzuſuchen, wo er doch, auch wenn die Expedition noch geſchloſſen war, zu jeder Stunde
Pferde zu ſeiner beabſichtigten Abreiſe erhalten konnte. ſo kehre ich im nächſten Jahre hierher zurück und
Ob er dieſe für den heutigen Tag aufgeben ſollte, darüber war er mit ſich ſelbſt unklar. Er hatte ſeine Schweſter, die er wirklich liebte, ſo unerwartet in dieſer weiten Entfernung von der Heimath wieder ge⸗ funden, und wenn er ſie jetzt verließ, ſo durfte er kaum hoffen, ſie noch einmal zu ſehen, denn ſeine Heimath durfte er nicht mehr betreten und hieher, wenn er ſich losgeriſſen hatte, kam er auf ſeinen Irr⸗ fahrten wohl auch nicht wieder, ſelbſt um den Preis, daß Angelica das Bad, das ihr einige Linderung ver⸗ ſchafft, von Neuem beſuchen ſollte. Hatte er doch nicht einmal von ihr Abſchied genommen!
Er drückte den Strohhut feſter in die Stirn und ſchritt über die Brücke. Auf dem Brunnenplatze war es noch ſehr lebhaft. In der Trinkhalle ließen ſich Curgäſte noch immer die Becher füllen, Schau⸗ und Kaufluſtige wandelten durch die zu beiden Seiten der Halle ſich anſchließende Colonnade, wo ein Bazar in vielen Läden, Thür' an Thüre, Gegenſtände des Luxus und des Bedürfniſſes darbot. Das gerühmte Orcheſter ſpielte eben vortrefflich ein claſſiſches deut— ſches Stück, das viele Muſikkenner, beſonders ältere, feſſelte. Das jüngere Geſchlecht lanſcht freilich lieber den leichtern und ſchmeichelnden Klängen der neuern⸗ Italiener und Franzoſen. Kallenberg hörte kaum hin: ob Mozart oder Beethoven, war ihm höchſt gleichgültig. Er hielt ſich auch nicht auf, ſondern ſchlug ſich ſo⸗ gleich rechts, wo in einiger Entfernung noch zwei Quellen ihre Heilkräfte ſpenden, jede in einem beſon⸗ dern Pavillon, beide durch eine halbmondförmige Wandelbahn verbunden. Eine derſelben wird beſon⸗ ders fleißig benutzt, mag es nun in dem angenehmen Geſchmack derſelben, der dem Sodawaſſer gleicht, oder in der guten Wirkung oder auch in der äußern hüb⸗ ſchen Decoration liegen, ſowohl an laub- und blumen⸗ bekränzter Faſſung der aufſprudelnden Quelle und ihrer Trinkhähne, als auch an— Brunnenmädchen. Vom Standpunkte eines Sanitätsrathes mag es zwei⸗


