Jahrgang 
01-26 (1866)
Seite
236
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236 Novellen⸗Zeitung. in dieſem Stücke nichts von ihm 1 dl em u zu befürchten haben ſoll allein König Heinrich w 1 le, und daß es ſeine Pflicht ſei 1 t iedene ſolchen Bnuten Linrich 8 zftui he,den kun, denaun 4 chel⸗ ob ſie eſic lehle asmwinhunn aigheena 1, ,Le. nd, wie machte i blickli 821 T. tei Sie dan ore if ein blinder Sclave ſeiner Leidenſchaften. gen d Nrwiezue drichen Fehler durch ihr ſpäteres Behra⸗ dr hrſſ A Pd 36 aum vorüber, ſo benahm ſich der Monarch Da Conde ſi ſchi gegen die junge Prinzeſſin auf eine Wei ſich nach dieſem Anſchlag gegen die Freihei und ſo ge ſüchtigen Befürchtungen des Gemahls eieehe alle eifer ſeiner Gattin in Brüſſel nicht mehr ſicher gonbte ierrizan 1 Seytembe gen mußte. Außerdem glaubte der Pri un kechtferti⸗ er ſich nach Mailand und veröffentlichte dort ein M ſle ſülle bringen noch ſehr verletzt, weil er gezwungen ens aune lannez i ade freiwillige Selbſtverbannung aus dumanie Jahre lang ge und Geringſchätzung Sully' 7 ng rechtfertigen. Aus Politik übergi 3 u dt. 6 g Sully's gefallen zu laſſen. Um d Politit überging er die Hauptur bewan, Pie Geſahr auszuweichen, die ihn un fuuf Ehre hrae deſ lenmaitehden entſchädigte ſich dafür denrſrhe lange tusſ uid ehenzienten dendetgungnhnen,zedeene andh, de deBiteen aintetden e anenen Wenh in vn ſuehen Gs henſt⸗ mit ſeiner Frau in das Ausland zu ent⸗ machte dem Prinzen Ehagt ai Farben darſtellte. Man niß n 4 verd Prbug. 1 Aagen ihm auch, ſich in aller Stille aus dem wieder nach Frankreich ihieden. Anerbietungen, um ihn Beſriinggan Bine e n und am Hofe des Erzherzogs Albrecht in Zweck verfehlten. Es i zutückzn ocken, welche jedoch ihren und Toh rüſſel einen Zufluchtsort zu finden. gemeinen Krie es s iſt Thatſache, daß der Plan eines all⸗ abheln lcn ſich Peinde benahm ſich, als er die ſo ſehr erſehnte Beute trug, wo er vin Morr welchem Heinrich IV. ſich zu der Zeit iinſche* hentgangen ſah, weit mehr wie ein Tollhäusler als wie ein ſächlich ordſtahl Ravaillack's ereilt wurde, haupt⸗ des lauli ede Monarch, der ſchon in dem gereiſten Alter von 57 gegen Danährrrih Eebitternn entſprang, welche der König ehiin vien ſich be 9 nehane ehd allen ſen en Höflingen herum, Prinzen von Condé Aadnn Aſyre dehe vegen des dem nn olen; er ließ die Miniſt Smnirſ egte. Fett, ſe menberufen und Berathungen halten; er irrtu er zuſam Heinrich's Tod bahnte dem Prinzen Condé jar der Va gen Truppen⸗Abtheilungen nach un⸗ dieſ 88 e den Flüchti⸗ den Weg zur Heimkehr, doch kam der letztere zu ſ deß wieder 5 zolen, und wollte uaaten un Kn Viſe en wieder einzu⸗ ehrgeizigen Abſichten auf die Regentſchaft noch dar uim ſein: Herausgabe der Flüchtlinge v 9 edrohen, falls es die zu können, mit denen er ſich ſeit lange get gellend machen Ein Gegent das Geſche ge verweigere. Als man Sully von Medicis war ihm und deteaen hatte. Maria mich d dehene meldete, erwiderte er mürriſch:Ich kann beiden einzigen Pri und dem Grafen von Seiſſons(den Ein ſol ich darüber gar nicht wundern, Sire, denn ich ſah es inzigen Prinzen von Geblüt, welche hierauf Anſpruch Att, wie Gos deutlich voraus und warnte Sie; hätt Si es ja gehabt hätten) bereits zuvorgekommen, und der i 4 Kückſicht Pußhzunen giten Ralh ang z hätten Sie vor vierzehn ergebene Herzog von Epernon hatte ihr mitt Phr unberint alle Rüchſich ging, ſo hätten wir ihn d Baſtilee dhe. ac M gung der Truppen dieſen Staasſtreich Bun 1 ie 5 6 1 eſteckt, wo Sie ihn Aus Verd 3 4 n helfen. und ſich Kre uns finden könnten, und wo ich Ihnen 6 t, wo erdruß über die Vereitelung ſeiner Hoffn d Gewahrſam behalten hätte! S en Prinzen in gutem die Regentſchaft und einiger ſpät ven Kaftandas w Dheruiis hättel= der biedere, ſitten⸗ It3r di ger ſpäteren Pläne, ſowie aus Aer⸗ heit im Zu enas uun, den die Schiffſell fprach der biedere, ſiten, ger über die Verſagung verſchidener Berdüuſt , r ſeiner Zeit ſo gern als ledener Vergünſtigungen, welche Welcher ger denguten Engel jenes Heinrich IV. hi er nachgeſucht, hatte Condé ſich beigehen 1 it vi guten. tellen möchten y beig hen laſſen, mit vielen Verſchwendu deſſen üppiges Treiben in ſeinen al hinſt hten, anderen und vornehmſten Adeli ten Tagen den Lorbeer⸗ 3 gen wieder die Waffen gegen ſpiel die Par kranz zerpflückte, welchen er ſich i Alfe gen. orbeer den Hof zu ergreifen, um namentlich die Anmaß de 9 kendeeder ſian in jüngeren Jahren um die Günſtlings Concini zu beſchrä Anmaßungen des anmahenden Baieeeeer ehrie eher er. üealeeniaderabre Firddan be liſchen Pflichten mit Füßen treten woll lechen nd delr re⸗ feſt, worin er die anarchiſche Staatsve Apundn aii weher 6. te, um die Gattin ſeines bi ückli verwaltung der Königin 6 Neffen zu verführen; b eines bitter tadelte, das unglückliche Volk oid ;ja der tugendhafte Sully, den ma ls di zer: glückliche Volk beklagte und offen gegen Bühnenlei einen ſolchen Inbegriff von Ehrenhaftigkeit den man als die Spaier und gegen die anmaßenden Fremdli 4 hnenlein 1 r d Ritterlichkeit d Einfluß i uma Fremdlinge auftrat, thende Ki geſchildert hat, entblödete ſich nicht dieder met eren Einfluß im Reiche allmächtig geworden ſei. Dieſ eſwuhngen freiwillig ſeinen Beiſtandan unte er gemeinſte Schranze Liga der Vornehmen hatte ſich bald eines Theils le ment beſchäftigen j 5 2. 8 von Frank⸗ Verkehr zu fördern, ind zubieten, um einen ehebrecheriſchen reich bemächtigt und zählte die reichſt Theater vor e eban, wnen eeansnehende nallet Sen unn en Sgwide Misſerne, fhn Saih, ſ drea Der Prinz v, e be el Sohn und ſein Schwiegerſohn, d in diiſer ſeine endender ewenſn nicht ohne Grund, hörten dazu, und eine Pege vre deheledendee un dr veeſd Potezaanzuvertranen Ware ſtei pphäre des franzöſiſchen ſich für dieſen Bund erhoben haben, wenn Dupleſſis⸗M men ererderi ſo hätte ſie ſicher fallen müſſende ſenen Kreiſen geblieben, ſie nicht bewogen hätte, ſich ruhig zu halten 1 3e ewand denede. 6 wandten Umſtänden war ſn ren ſelbſt unter den ſo be⸗ die Königin ſicher die Oberhand behalten wenn dnochhin Dyer Tit dem Punk verſcyi reue einen Augenblick auf Villeroi angerathen ich di l ſie, wie ihr es ſogar fri t geweſen, erſchüttert zu werden. Henriett angerathen, ſogleich die Verbündeten angegriffen ss ſogar fri damals erſt ſechszehn Jahre alt, und d 1 Henriette war haben würde, allein ſie ließ ſich von dem mehr ränkevoll ſch den nac chen, der Glanz ſeiner Stellung, ſei er Ruhm des Monar⸗ als politiſch ſcharfblickenden Concini dazu bewegen t en de Selave bigkeit und abgöttiſche Verehr g, ſeine unbeſchränkte Freige⸗ Aufrührern zu unterhandeln, und ſo kam es donn win nan Dyer die beſtachen ihre Einbildungskr frſs und Zuneigung geden ſie Vergleich und Vertrag zu Loudun am 20. J 6 beten Whatrichn ihres Aufenthalts in Brüffel dir ſehn ü Aaor eichenne welcher eigentlich Niemand Nutzen brachte danuar ue 3 auch Vohs Heinrich's Emiſſä ig wechſelte. rern, namentlich Condé und d llle, als Dle funic alem ſite haten eealo einh he a ſir zu ent⸗ deren Gunſt igasnigin durch n düegen und Venkanen ihan un de zenritner ihttee er dine: wrinn drehiten e ben Veuäeree de Coeuvres, der, als ihm der Prinz von Condé Triumph tr Paris 4 dieſem Vertrag von Loudun wie im von Fried zuii rfe über dieſes Bubenſtück machte, zu ſeiner Verthei⸗ gek p 3 aris eingezogen und zu bedeutendem Einfluß ſtorbenen digung nichts anderes anzuführen wußte, als d gekommen; allein er verfolgte nun nur deſto geſliſſentlicher V ſere und; ſpeciellen Befehl des Königs, ſeines Herrn dezanket khaur den Plan, ſich des ganzen Staatsruders zu bemächtigen, und Elvira in ſo zwang er kaum acht Monate darnach Maria von Medieis, Kotzebueſſc Nolle eines