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entbehren, daß ſie ſich immer einſamer, immer un⸗ glücklicher fühlen würde mitten in allem Golde. O, wie traurig, daß erſt der Tod des Sohnes die Eis⸗ kruſte dieſes Herzens brach!
Und am nächſten Tage ſagten unſere vier Lieben von Presnitz Lebewohl. Ein bequemer Wagen hielt vor dem Hauſe; heimlich hatte ihn Sabine beſorgt. Unſere Leutchen wollten ſo wenig dieſen, wie Reſi ihres Freundes Vermächtniß annehmen; die Frau hatte genug zu reden und förmlich zu bitten. Thränen des Dankes und der Wehmuth floſſen, und nur da⸗ durch ward der Abſchied erleichtert, daß Sabine treues Gedenken und recht viele und lange Briefe verſprach.
„Noch nichts?“
„Gar nichts.“
„Dann wollen wir uns wieder nach Hauſe ſchlep⸗ pen, Alte. Kommt, Kinder.“
Und Entzmann und die Entzmannin ſchritten die kleine Anhöhe ganz langſam hinab. Der Bader, der ihnen am Brunnen begegnete, machte das griesgrä⸗ migſte Geſicht und brummte:„Die hängen blos noch in Haut und Knochen.“ Hatte er Unrecht? Sahen die Beiden nicht wirklich wie wandelnde Leichen aus? Täglich gingen ſie auf dieſe Anhöhe, nach den Ge⸗
liebten auszuſchauen; ſie hätten ſich freilich ſagen
müſſen, daß dieſelben auch im beſten Falle noch nicht ck ſein konnten, allein wie tauſendmal grauſamer
für Elternherzen das Harren, die ſchreckliche Un⸗ gewißheit!
Und eine milde Sonne vergoldete den Schnee, und der Himmel ſah ſo blau und glücklich aus, als habe er eine recht große Ueberraſchung im Sinne. Das war an einem Sonntagnachmittag. In der
irche hatte der Pfarrer für Reſi gebetet, und dann ag die Lehrerfamilie wieder hinaus auf die Höhe. —nd kaum hatte einer der Jungen den höchſten Stein erreicht, da ſchrie er ſo laut, daß man's drüben in Wehlen hätte hören können:„Hurrah! Sie kommen,
ſie kommen! Hurrah!“
„ Halt' mich, Alte, ich fall' um!“ „Alter, ich fall', Du mußt mich halten!“ ₰ Eben traten die 1 aus dem Walde. Wagen, den ſie verlaſſen, rollte langſam hinterdrein. Joſef und Reſi hielten ſich umſchlungen, Seppi's Hand ruhte in der Walter's. „Schau,“ ſprach Joſef,„wie ich damals in Pres⸗ nitz einzog, war's auch an einem heiligen Sonntag. Aber nun fühl' ich's,'s iſt halt ein ganz ander Ding,
wenn Zwei zuſammen einziehen, die ſich ſo ſehr, ſehr lieb haben.“
„Schau,“ rief Reſi,„da oben! Heilige Mutter⸗
Vierte
Folge. 165
gottes! der Vater und die Mutter und die Brüder und Schweſtern!“
Und jetzt begann ein Wettlaufen hüben und drüben. Mit einmal waren Vater und Mutter Entz⸗ mann wieder kerngeſund. Da breiteten ſich Arme aus, da ſank Jemand hinein, da rief der Eine:„Biſt Du's wirklich?“ und da rief der Andere:„Kennſt Du mich nit mehr?“ O, glücklich Der, der Zeuge dieſes Wiederſehens hätte ſein können!
Aber plötzlich ward unſere Reſi blutroth wie eine Ebereſche. Dreimal ſetzte ſie an und ſtotterte endlich:„Hier, liebe Eltern... nämlich der Joſef... ach, wir ſind uns himmliſch gut!“
„Was? Was? Und ihr wollt euch...“
„Ja, heirathen wollen wir uns,“ jubelte Joſef⸗ „Wir ſind verſchoſſen geweſen in einander von An⸗ fang an, und ſpäteſtens, allerſpäteſtens Oſtern ſoll die Hochzeit ſein!“
„Halt!“ meinte der Bürgermeiſter, ſich in die Bruſt werfend,„Dein Ohm hat auch ein Wort drein⸗ zureden. Einen tüchtigen Anlauf haſt Du zwar ge⸗ nommen, Junge, aber ein Lehrbub' iſt noch lange kein Zimmermeiſter. Ich denk' doch, daß das Prachtmädel wenigſtens einen Meiſter verdient!“
„Den Joſef will ich, weiter nichts!“
„Und wärſt Du ſo arm heimgekehrt, wie Du ausgewandert biſt, um Oſtern freiten wir uns doch, gleichviel, ob ich Lehrbub' oder Meiſter bin. Aber nun, da Du ſo furchtbar reich biſt...“
Hier jedoch mußte er innehalten, deun die ganze Familie ſtürmte mit unendlichen Fragen auf Beide ein. Doch übernahmen es Walter und Seppi, die Antworten darauf zu geben, denn die Glücklichen hatten beim beſten Willen keine Zeit dazu.
Und wieder rief Entzmann:„Halt' mich, Alte, ich fall' um!“
„Du mußt mich halten, Alter, ich, ich fall“!“ rief abermals die Frau.
Derweil war eins der Kinder fortgeſprungen, hinein in die Stadt. An alle Thüren und Fenſter pochte es und jubelte:„Sie ſind da! Furchtbar reich iſt die Reſi und der Joſef iſt ihr Schatz! Juchhe!“
Und nun hinaus, hinaus. Schnell in die Kleider, wer krank im Bette liegt! Was thut das, ob die Suppe überkocht, das Spinnrad in die Ecke fliegt! Selbſt in die langſamſten Beine iſt Queckſilber ge⸗ fahren.„Kommen ſie?“„Noch nicht.“„In zwei Reihen ſtellen wir uns auf.“„Ja, ſie müſſen mitten durch.“„Hierher, Lene, neben Hagenmeier's Toni, und Du, Anna Peters, hierher.“„Schneiderlein, weiter nach unten, Du drängſt Dich immer vor.“
„Sapperlot, gebt doch dem Schneider einen Puff.“


