Jahrgang 
01-26 (1866)
Seite
161
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Vierte Folge.

IV. Jahrgang.

hne Snnchnchran füͤr nirnim Kunst, ſchöne Tliſſenſchaften undl à Geſellſehaſt

Erſcheint regelmäßig jeden Freitag.

Leipzig, am

Abonnementspreis jährl. 5 ¼ Thlr.

16. März 1866.

Thereſia Entzmann.

Erzählung von Karl Neumann Strela. (Schluß.)

Schau, Ohm wieder drauf kom

e Joſef,ich muß immer Fürſt Romanow iſt für mich der Teufel. Herzensſchweſter Beatrix hat er mir entriſſen, nimmer wär' die Reſi in die Vogtei gekommen, wenn nicht dieſer Unmenſch, dieſer Fürſt.

Ja, ja, fiel Walter ein,den Strick hat er Needlich verdient. Aber das gefällt mir doch, daß er die Reſi hat von dem unverſchämten Kammerdiener

befreien wollen. Schrieb Herr Erhard nicht ſo? Um ſich dann vielleicht ſelbſt an das Mädchen zu machen! Wer kann das wiſſen? O, ich ſchwör's, Ohm, wenn ich die Reſi und den Seppi geſprochen,

ruh' ich nit eher, als bis ich den Teufel gefunden hab'! Und dann...

Pſt, pſt! ermahnte wieder der Wirth aus ſeinem Sorgenſtuhl,vornehmer Herr in der Kammer, Diener dabei Tag und Nacht. Ach, Du lieber Gott, er kann nicht leben und nicht ſterben!

Eine Weile war's ſtill; nur die Uhr tickte und der Kater ſchnurrte.

Es geht nicht, ich krieg' keinen Biſſen herunter, ſagte Walter, der währenddeß wieder zugelangt hatte. Herr meines Lebens! iſt das ein Jammer!

Wie Entzmann den Brief kriegte, war ich dabei, und ich dachte nicht anders, als der Schlag rührt' ihn dreimal hintereinander. Daß er krank wurd' und ſein Weib dazu, iſt natürlich, und ebenſo natürlich iſt's, daß wir uns dafür auf die Beine machten.

Wenn's nur was hilft! Sind ich und der Büttel nicht ſelber in Presnitz das Gericht? O, da kenn' ich das aus Erfahrung; da wird verhört und unterſucht und wieder verhört und dann wieder...

Ach⸗ Lchweig' davorermunft feſt,, e, Du