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Ausnahme eines fürchterlich dicken Türken, welcher keuchend und in Schweiß gebadet zu Fuß folgte. Der Conſul fragte ihn, ob er ſich dies zum Vergnügen mache.„Nein,“ ſagte der Türke,„aber ich muß erſt auf einen Stein ſteigen, um den Steigbügel zu erlangen, und auf dem ganzen Felde von Gaugamela iſt kein einziger Stein zu finden.“
In dieſen Gegenden urſprünglicher Sprachverwirrung, wo alle Nationalitäten, Türken, Perſer, Juden, Araber und Franken nebeneinander leben, trifft man noch neſtorianiſche Völkerſchaften an, Schismatiker ohne es zu wiſſen und ohne ſich viel um die Theologie zu bekümmern. Dieſe armen Leute haben eine Art von Patriarchen zum Oberhaupt, deſſen Wahl ihnen jedesmal die größte Mühe macht, denn der Can⸗ didat darf nichts genoſſen haben, was auf Erden gelebt hat, weder Fleiſch noch Fiſch. Dieſe Patriarchenſubjecte werden deshalb, wobei man etwa fünfzehn dazu bereit hält, nach ihrer Entwöhnung für ihren künftigen Beruf erzogen, indem man ſie nur mit Kräutern und Gemüſen ernährt, damit die Gläu⸗ bigen ſpäter mit vollkommener Gewiſſensruhe unter ihnen wählen können.— e.
Gleichgültigkeit gegen das Leben.
In der Schätzung des Werthes des Lebens herrſcht unter den Menſchen eine große Verſchiedenheit. Die inſtinc⸗ tive Todesfurcht, von der die Menſchheit nach der gewöhnli⸗ chen Annahme durchdrungen ſein ſoll, iſt bei einigen heidni⸗ ſchen Nationen kaum wahrzunehmen. In China kann ein Verbrecher, der zur Enthauptung verurtheilt worden iſt, einen 5tellvertreter für 200 Dollars finden. Alles, was der Stell⸗ bertreter im himmliſchen Reiche verlangt, iſt ein Aufſchub von einigen Tagen, um den für feinen Kopf verlangten Preis in ſeiner eignen Art durchbringen zu können.
Ein geringer Etiquettenverſtoß macht einem vornehmen Herrn in Japan das Leben ſo zum Ekel, daß er ſich ſofort den Unterleib kreuzweiſe aufſchneidet und ſo in einer ſchrecklichen Art ſich dem Tode widmet, um dem demüthigenden Gefühle ein Ende zu machen, ſich einer Verletzung des Ceremoniells ſchuldig gemacht zu haben.. C.
Die Königin Virctoria von Großbritannien.
Wenn die Königin in Windſor iſt, hält ſie Sonntags regelmäßig eine Sonntagsſchule und Bibellection zum Beſten derer, welche im Palaſte oder in deſſen Nachbarſchaft wohnen. Wie aufmerkſam ſie in dieſer Beziehung gegen ihre eignen Kinder iſt, läßt ſich aus einem Vorfall ſchließen, der ſich kürz⸗ lich ereignete. Der Erzdechant von London prüfte bei einer Gelegenheit die jungen Prinzen über ihre Kenntniß des Kate⸗ chismus und da er über die richtigen Antworten derſelben er⸗ ſtaunt war, ſagte er zu dem jüngſten Prinzen:„Ihre Gouver⸗ nante verdient großes Lob, daß ſie über den Katechjsmus ſo gründlichen Unterricht ertheilt,“ worauf der Prinz eüworleſe „O, es iſt aber Mama, welche uns den Katechismusunterricht giebt.“ C.
Ein perſiſcher Gruß.
Dickens erklärt den Urſprung der perſiſchen Begrüßung: „Möge Dein Schatten nie abnehmen!“ in folgender Art.
„Was meinen Sie,“ ſagte ich eines Tages zu einem Geſandten, der lange Zeit in Europa gelebt hatte,„mit dem Gruße: Möge Dein Schatten nie kleiner werden!*?“
Der Khan antwortete:„Wir leben in Perſien unter einer ſehr heißen Sonne, und wir ziehen uns in den Schatten
Folge. 159 zurück, um daſelbſt Ruhe und Frieden zu finden. Die Macht eines großen Mannes giebt ſehr Vielen Ruhe und Frieden, denn Niemand wagt es, diejenigen, welche von ihm beſchützt werden, zu beleidigen oder ihnen läſtig zu fallen. Wir nennen das nun ſeinen Schatten und hoffen ebenſowohl um ſeinet⸗ wie um unſertwillen, daß derſelbe ſich nie vermindern möge.“ C
Miscellen.
Ein Unterhändler von viel Geiſt hatte einen unglück⸗ lichen Hang zur Satire und konnte ſich nicht enthalten, den Monarchen, zu dem er geſchickt war, und deſſen ganzen Hof bei jeder Gelegenheit auf's Bitterſte zu verſpotten. Der Fürſt wußte es und ſchien dagegen ganz gleichgültig zu ſein. Als er aber zurückberufen wurde, ſchenkte er ihm, ſtatt des gewöhnlichen Geſchenkes, eine Tapete, worauf der Ge⸗ ſchäftsträger als Silen, von Satyrn umgeben, dargeſtellt war. Die auffallende Aehnlichkeit der Geſichtszüge gab dieſer Art zu rächen viel Komiſches.
Lord Stair ward Ludwig XIV. als einer der feinſten Weltleute in ganz Europa gerühmt.„Ich will ihn gleich auf die Probe ſtellen,“ ſagte der König, und lud den Lord zu einer Spazierfahrt ein; wie die Wagenthür geöffnet wurde, hieß er ihn vorangehn und hineinſteigen. Der Lord ver⸗ beugte ſich und gehorchte.„Das Gerücht ſagt nicht zuviel,“ bemerkte der König.„Ein Anderer würde mich mit Cere⸗ monien beläſtigt haben.“
Vom deutſchen Büchermarkt.
König Lear von William Shakeſpeare. Deutſch von Friedrich Bodenſtedt. Berlin, Verlag von R. v. Decker.
Jeder, der dem Theater nahe ſteht und ſich in echtem Künſtlerſinn näher mit den Shakeſpeare'ſchen Dichtungen ſowohl auf der Scene als im Privatſtudium befreundet hat, muß Bodenſtedt Recht geben, wenn derſelbe tief beklagt, daß Schlegel ſeine Arbeit der Shakeſpeare⸗Ueberſetzung unvollen⸗ det gelaſſen hat. Schlegel wußte, was er Großes geleiſtet, und ſicherlich lähmte Mangel an Aufmunterung die Luſt ſeiner rüſtigen, wahrhaft ſchöpferiſchen Arbeitskraft,— ein Schick⸗ ſal, das ſchon Mancher in einem Lande erfahren hat, in wel⸗ chem das Tüchtige gewöhnlich erſt nach dem Tode ſeines Schöpfers genügend anerkannt, vorher aber von Saasaauui
oder, was noch übler iſt, ſogar wohlwollend bekrittelt wird.
Bodenſtedt hat ein großes Stück Lebenskraft der alteng⸗ liſchen Bühnenpoeſie und beſonders dem Shakeſpeare gewid⸗ met; er lieſt an der Münchener Univerſität über dieſen Dich⸗ ter und iſt in jeder Weiſe ſo ſehr für eine Ueberſetzungsarbeit vorbereitet und durch ſeine Sprachgewalt dazu qualifieirt, daß wir immer den Wunſch hegten, er möchte es verſuchen, das nicht fertig gewordene Schlegel'ſche Unternehmen zu voll⸗ enden.
Einſtweilen iſt die Uebertragung des König Lear wenig⸗ ſtens ein Schritt auf dieſem Wege, deſſen gänzliche Zurückle⸗ gung allerdings einen mächtigen Aufwand von Zeit erfordern würde. Es fehlt an deutſchen Verlegern, und ſagen wir es gerade heraus, auch an deutſchen Bücherkäufern, die eine ſolche Arbeit in würdiger Weiſe anfeuern und lohnend genug decken könnten. Der Bodenſtedt'ſchen ſich wahrhaft auszeich⸗ nenden Uebertragung liegt die muſterhafte Textausgabe von
Delius zu Grunde, und derſelbe hat auch, wie der Ueberſetzer
wie von Gründlichkeitsapoſteln bis zur Ermüdung bö ig


