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Pferd, nicht Unbeachtet
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a traten ſie in die Stube, in der es ſtill wie im Grabe
war; nur hinter dem Ofen ſchnurrte ein rieſiger Kater.
„Heda! Iſt das eine Wirthſchaft? Holla!“ rief grimmig der Bürgermeiſter, ſeinen Stock auf den nächſten Tiſch fallen laſſend. Da ſprang, wie ein Kobold anzuſchauen, ein buckliges kahlköpfiges Männ⸗ chen, das ein wenig genickt hatte, mit der Geberde des Schreckens aus dem Lehnſtuhl in der Ecke.
„Pſt, pſt! Vornehmer Herr in meinem Hauſe und krank, ſehr krank; da nebenan in der Kammer!“
„Das konnt' ich halt nit wiſſen,“ ſagte im Ton des Bedauerns der Bürgermeiſter.„Wie ſteht's mit einem Quartier für dieſe Nacht?“
„Immer giebt's Platz bei Johannes Runkel,“ verſetzte der Wirth, indem er ſich erfreut die ſchwieligen Hände rieb.„Oben unter'’m Dach iſt eine ſchmucke Kammer, und die ſoll mein Weib für euch parat machen.“
„Wie weit iſt's noch bis nach Berlin?“
„Knapp drei Meilen.“
„Können wir morgen um Mittag dort ſein?“
„Früh aufſtehen, lange Beine machen, dann um Mittag dort ſein,“ verſicherte Runkel in ſeiner ſonder⸗ baren Art zu reden.„Habt ihr Hunger, Leute?“
„Nur ſchnell was Tüchtiges her,“ riefen Beide wie aus einem Munde.
Thurmhoch bepackt war allerdings die Schüſſel, welche der Wirth nun auf die eichene Tafel ſtellte,
„Ach, wie ſie jetzt weinen
We ede dl r wie Joſef da aufhee ie ſie j g!“ da mit einem Mal war's vorbei mit allem Hunger.
alter legte Brod und Meſſer nieder und den Kopf
in beide Hände. (Schluß folgt.).
Gedichte von Karl Ziegler.*)
2 Zwei Adler.
Schwindelhoch dort über dem Felſenabgrund Schwebt, als Punkt ſich zeigend dem Aug', ein Adler,
Kreiſet dreimal ruhig, dann ſtürzt er plötzlich
Jäh in die Tiefe.
Aber bald aufs Neu' ſich erhebt er wieder,
Flügelt raſch hinan, wo der Gipfel ſchroff ſich
Taucht ins Lichtblau ſtill als beſonnte Nadel, Wo ihm der Horſt klebt.
Adler, traun, hoch über der Erdbehauſung, Herrlich wohnſt du, frei in den freien Lüften,
*) Aus: Oden von Karl Ziegler.
Verlag von Ludwig Taube.
Salzburg 1866.
Jolge. 151
Und ich will doch nennen dir einen Flügler, Welcher dir obſiegt.
Dieſer Aar, voll mächtigen Schwungs, die Hoffnung, Baut das Neſt nicht hin an den Alpenabgrund; Ueber dir ſtolz ſchwebt ſie empor und heftet's
Kühn an die Sterne,
Felsſchlucht im Mondenlicht.
Waldſchlucht, felſenumſtarrt, jetzo von Nacht bedeckt, Wo manch wankende Föhr' ob dem geſpaltenen Steinrand ſchwindelnd hinaushängt, Rings von Schattengeſtrüpp' umrankt;
Felseinöde, du gleichſt ganz der chaotiſchen Wildniß, ſo mir die Bruſt dunkel und eng' umſchließt, Drin ſich düſtrer Gefühle Dickicht wirr in einander ſchlingt!
Doch nun reißt das Gewölk, liebliches Mondenlicht Gießt ſich über das Bild, und als bezaubernde Landſchaft zeigt es ſich, ruhend Mild in dämmerndem Silberglanz.
Du auch gießeſt, o Kunſt, himmliſch verklärendes Mondlicht über das Herz, das ſo verworren ſchien, Strömſt harmoniſchen Frieden In qualvolle Zerriſſenheit!
Literariſche Briefe von Otto Banck.
Die byzantiniſchen Kaiſer in ihrer Pa⸗ laſt-und Familiengeſchichte. Hiſtoriſche Studien von Franz Freiherrn von Andlaw. Mainz, Verlag von Kupferberg.
Die Geſchichte Roms iſt oft genug auch für größere Leſerkreiſe behandelt und ſomit bekannt genug geworden. Freilich bildet ſie auch den Mittelpunkt der antiken Welt und bietet ein Intereſſe dar, das ſeines Gleichen nicht weiter hat.
Es wird Ihnen dagegen hundertfach die Be⸗ obachtung entgegentreten, daß die Geſchichte Conſtan⸗ tinopels, oder ſagen wir die des öſtrömiſchen Kai⸗ ſerreiches im Gegenſatz zum weſtrömiſchen, dieſe Theilnahme weder verdient, noch zu finden vermag. Der Verfaſſer beſtätigt dies ſelbſt. Kaum hatte Conſtantin die neue Reſidenz am Ufer des Bosporus gegründet, als ſchon unter ſeinen Söhnen das Reich getheilt wurde, eine Erſcheinung, welche ſich in ſpä⸗ terer Zeit wiederholte, bis zuletzt das weſt⸗ und das


