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ausführlichen Schreiben Vater Entzmann, was ſich mit ſeinem Kinde begeben, und weiter, daß ſein Sohn ſich im Hauſe Erhard in der Spandauerſtraße befände und daß es gewiß von Wichtigkeit ſei, wenn ſich der arme Vater ſo bald wie denkbar einſtelle... Derweil hockte Seppi im Hausgarten, ſich im Verborgenen aus⸗ zuweinen.
Und kaum war dieſer Brief beendet, da erſchien ein Abgeſandter Romanow's. Er verlangte Zurück⸗
nahme der Beſchimpfung und öffentliche Erklärung, widrigenfalls er im Namen des Freundes eine For⸗ derung auf Degen zu ſtellen habe. Keine Muskel verzog Renatus, als er erwiderte: er denke noch ebenſo über den Gegner und werde das Duell an⸗ nehmen. Dann ſchlug der Abgeſandte vor, daß man ſich in der Frühe des kommenden Tages in der Ha⸗ ſenheide treffen wolle, und Renatus ſagte ſein Er⸗ ſcheinen zu.
Sogleich ſandte er darauf ein Schreiben an ſeinen Freund Kronau, ihn bittend, morgen ihn begleiten zu wollen. Indeß ſtürzte Kronau mit dem Ausdruck des Entſetzens ſofort herbei, und obwohl er alle Hebel in Bewegung ſetzte, das Unglück vom Haupte Renatus' auf ehrenhafte Weiſe abzuwenden, ſo ſcheiterten doch all' ſeine Bemühungen an deſſen Widerſpruch.
Tief bekümmert verließ Kronau wieder den Freund.
Dann öffnete er eine Lade und nahm daraus
rbe bildeten; und dem er einen Bogen darum⸗
k. Verzeichniß jener Gelder, welche ſein mütterliches
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geſchlagen und ihn mit Siegelwachs geſchloſſen hatte, ſchrieb er darauf:„An die ehr⸗ und tugendſame Jungfer Thereſia Entzma us Presnitz.“
Damit dieſe ckchen leicht zu finden ſei, ſtellte er es gegen ein großes Buch.
Seppi kam. Er ſprach dem Knaben Muth zu und wußte ihn durch Fragen nach der Heimath von der troſtloſen Gegenwart abzulenken. Und als die
Nacht hereinbrach, führte er ihn mit väterlicher Sorg⸗
falt zum Lager und küßte ihn auf beide Augen; da fielen ſie zu.
—, glücklich Der, der ſo entſchläft, um nimmer wieder zu erwachen! Seppi lächelte im Traum; wie beneidete ihn Renatus! Auch er ſuchte das Lager, aber kein freundlicher Geiſt trat hinzu, ſeine Wimpern
zu küſſen; er blieb wach.
Als der Morgen anbrach, erhob er ſich.
Noch einmal trat er an die Stelle, wo ſeine Wiege geſtanden, in die Stube, wo die Augen ſeiner Eltern gebrochen; ja, er ſtieg die Treppe hinab und wieder hinan und betaſtete ein jedes Stück, deſſen er ſich ſeit ſeiner Kinderzeit erinnerte. In einer Ecke lag
eine zerbrochene Trommel. Warum hob er ſie auf
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und preßte ſie an ſein Herz? Da an der Wand hing die Geige. Seine Rechte glitt über die Saiten, und ſie klang ſo matt, ſo leidvoll..
Die Mutter! Sollte er an ihr Schlafgemach pochen, ihr zurufen, daß er in den— Tod ginge? Nein, nein, vielleicht träumte ihr von Goldſäcken und Wechſeln; was wußte ſie von brechenden Herzen!
Da hielt ein Wagen vor dem Hauſe. Kronau, bleich wie eine Leiche, holte den Freund ab...
Nach einer Weile erhob ſich Frau Sabine. Sie vernahm Renatus' Schritt nicht; ſollte er, ganz gegen ſeine Gewohnheit, noch ſchlummern? Sie befragte den Diener darum, er wußte keine Auskunft zu geben. Sie befahl die Chocolade zu bringen und den jungen Herrn zu wecken. Der Diener kehrte zurück: der junge Herr wäre nicht auf ſeinem Zimmer.
Sabine erſchrak. Eine Unruhe befiel ſie, die ſich zu namenloſer Angſt ſteigerte; ſie ließ Seppi rufen und befragte auch ihn. Die Chocolade erkaltete, ſie achtete nicht darauf; von einem Fenſter eilte ſie zum andern und wieder zur Thür... Wunderbar!
Nie hatte ſie Thereſia Entzmann geſehen, aber in
dieſem Moment ſtand ſie Linie für Linie vor ihrem inneren Auge. Anbeten hätte Sabine mögen. Dieſer Blick, wie drang er gleich Balſam in ihr reuepochen⸗ des Herz; o, wäre es ein Wunder, daß Renatus in dieſem Blick ſeinen Himmel gefunden?..
Und eine Stunde und noch eine Stunde verging.
Da fuhr ein Wagen vor, ganz langſam. Kronau ſtieg aus; ſeine Kniee ſchlotterten, er gab dem Diener einen Wink. Dann traten Beide wieder an den Schlag und hoben einen Todten ſanft heraus.. Renatus' Bruſt war durchbohrt. Sie trugen die Leiche in das nächſte Zimmer, und zwei Worte aus Kronau's Munde genügten, da wußte Sabine Alles. Mit durchdringendem Schrei warf ſie ſich über den Todten, ihre Thränen benetzten ſein Antlitz und ſeine Hände, und heiße Küße drückte ſie auf Stirn, Augen und Wangen. Nie hatte ſie geweint, und jetzt rannen ihre Thränen nicht allein um den Sohn, nein, es waren zugleich Thränen bitterſter Reue.
Um Ihretwillen war er in den Tod gegangen! Und Sie, Sie ſchmachtete nun im Kerker! Und Sa⸗ bine rief ſich zu, ſie hätte Alles das hindern können, und wieder trat Thereſia vor ihr Auge, noch ſchöner, noch frommer. Wo war Seppi? Weinend und betend kniete er am Boden zu Renatus' Füßen. Sie zog ihn empor und an ihr Herz und ſie weinte und betete mit ihm.
Liebe! Liebe! Nach ihr ſehnte ſich jetzt Sabine, wie ſich ein Kind nach der todten Mutter ſehnt. O, hätte ſie den Sohn ins Leben zurückrufen können, ſie


