Jahrgang 
01-26 (1866)
Seite
127
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September 1812 aus der Militärſchule und machte dann 1813 den Feldzug in Sachſen mit, wo er als Sous⸗Lieute⸗ nant beim 8. Regimente der reitenden Jäger wegen ſeiner Tapferkeit mit dem Orden der Ehrenlegion decorirt wurde.

Von den Diviſions⸗Generälen dieſer Kategorie bleiben noch: der Graf de Schramm, ſeit dem Tode des Marſchalls d'Ornano der älteſte General in Europa, der einzige noch im activen Dienſt befindliche General, welcher der Schlacht bei Auſterlitz beigewohnt hat; Charon, Herbillon, Camon.

Unter den Diviſions⸗ und ſogar Brigade⸗Generälen, welche der ſogenannten Reſerveſection angehören, finden ſich noch mehrere, die allen großen Schlachten von 1806 bis 1815 beigewohnt haben. Ein Einziger von ihnen, der Marquis de Lawoeſtine, iſt noch als Gouverneur des Invali⸗ denhotel angeſtellt. Er begann ſeine militäriſche Laufbahu bei ſeinem Austritt aus der Cavallerie⸗Schule 1806 in dem Feldzuge gegen Preußen.

Unter den Diviſions⸗Generälen tragen dreißig die St. Helena⸗Medaille, unter den Brigade⸗Generälen finden ſich deren einundvierzig. 3

Was die alten Militäre anbelangt, welche die Feldzüge während der erſten Republik und des Conſulats mitgemacht haben, ſo finden ſich höchſtens noch hundert Officiere, Unter⸗ officiere und Soldaten im kaiſerlichen Invalidenhotel. Die Zahl derer, die noch in ihrer Heimath leben, iſt ſo klein, daß es faſt als ein Ereigniß erſcheint, wenn ein ſolcher in einer Stadt oder in einem Dorfe ſtirbt.

Die Herren de Schramm, Larabit und Lahitte tragen die Sterne des Generalranges ſeit der längſten Zeit.

Alle jetzt lebenden franzöſiſchen Marſchälle ſind von Napoleon III. zu dieſer Würde erhoben worden. Ein einzi⸗ ger Diviſions⸗General der erſten Section verdankt ſeinen Grad der Juli⸗Regierung; ein einziger der Republik von 1848; fünf Generäle dieſes Ranges erhielten ihre Ernennung von dem Prinz⸗Präſidenten, alle Uebrigen ſind von dem

Kaiſerreich, und ebenſo alle Brigade⸗Generäle im 5

rve⸗Section findet man: einen Diviſions⸗ General von der Reſtauration, zehn von der Juli⸗Regierung; acht von der Republik, zwanzig von der Präſidentſchaft. Unter den Brigade⸗Generälen derſelben Section: drei von der Reſtaurakion, einundfunfzig von der Juli⸗Regierung, zehn von der zweiten Republik, zweiunddreißig von der Prä⸗ ſidentſchaft.

Ddie Geſammtzahl der Diviſions⸗Generäle die kleine Zahl abgerechnet, welche auf ihre Penſion verzichtet haben beträgt 163; die der Brigade⸗Generäle 333.

Wenn man zu dieſen 496 franzöſiſchen Generälen noch die jetzigen 9 Marſchälle hinzurechnet, ſo giebt es 505 noch lebende höhere Officiere der franzöſiſchen Landmacht, die mit einem Commando von einer gewiſſen Wichtigkeit bekleidet ſind oder es waren. C.

Eine Hinrichtung in Perſien.

Man hat viel von den Hinrichtungen der Rebellen in Oſtindien bei dem letzten Aufſtande durch die Engländer geſprochen, die an die Mündung einer Kanone gebunden und von einer Kanonenkugel fortgeblaſen wurden. Dieſes Ver⸗ fahren iſt im Orient nicht ungewöhnlich, es findet ſich auch in Perſien und wir entlehnen der Erzählung eines Reiſenden eine ausführliche Beſchreibung einer ſolchen ſchrecklichen Hin⸗ richtung.

Folge. 127

Während meines Aufenthalts in Teheran war ich Zeuge eines ſchrecklichen Schauſpiels. Eine Frau aus dem Harem des Schachs war zum Tode verurtheilt worden.

Eine bei dem Reiſenden leicht zu entſchuldigende Neu⸗ gierde triumphirte über meine menſchlichen Geſinnungen und veranlaßte mich, der Todesſtrafe dieſer Unglücklichen beizu⸗ wohnen. Die Menge der Zuſchauer war ſo groß, daß ich viele Schwierigkeit hatte, mir einen Platz zu verſchaffen, wo ich Alles gut ſehen konnte.

Vor dem Harem hatte man auf eine zu dieſem Zwecke hergeſtellte Anhöhe einen großen bronzenen Mörſer aufge⸗ ſtellt, neben dem der Luntenſtock mit der brennenden Lunte ſtand. Bald ſah ich die Juſtizbeamten, welche ſich durch die Menge drängten und mit tüchtigen Stockſchlägen ſich Platz machten.

Hinter ihnen folgte das von Wachen umgebene Opfer. Die Frau war vom Kopf bis zu den Füßen in ein Stück ſchwarzen Stoffes eingehüllt, welcher ihr Geſicht verbarg; ſie ging feſten Schrittes einher und ihre Haltung war majeſtä⸗ tiſch. Von Zeit zu Zeit richtete ſie einige Worte an einen Verſchnittenen, welcher ſie begleitete, aber der Lärm, den das Volk machte, verhinderte mich, das zu verſtehen, was ſie ſagte. In dem Maße wie ſie ſich näherte, verminderte ſich der Lärm, und als ſie bei dem unheilvollen Geſchütz angekommen war, hörte derſelbe gänzlich auf.

Das Stillſchweigen benutzend, redete ſie das Volk mit einer Ruhe an, welche Jedermann in Erſtaunen verſetzte, und mit einer ſo deutlichen Stimme, daß man nicht ein einziges Wort von ihr verlor.

Die Gerichtsbeamten, welche ſahen, daß ihre Rede auf die Menge Eindruck machte, unterbrachen ſie. Sie machte keinen Verſuch fortzufahren und übergab ſich ihren Händen, worauf ſie an den Mörſer geführt wurde.

Dort angekommen blieb ſie feſt und ruhig, richtete an ihre Henker keine Bitte, vergoß nicht einmal eine Thräne. Man ſagte ihr, ſie ſolle niederknieen und ihre Bruſt gegen die Mündung des Mörſers ſtellen, was ſie, ohne zu zögern, that. Man ſtreckte ihre Arme aus und band ihre Hände an zwei Pfähle, die zur Rechten und zur Linken des Mörſers aufgepflanzt waren, und ſie gab kein Zeichen der Aufregung.

Sie legte ihren Kopf auf den Mörſer und blieb einige Augenblicke in dieſer Stellung, indem ſie ihr Schickſal mit einem Heroismus erwartete, welcher des unerſchrockenſten Kriegers würdig war.

Endlich wurde das Signal gegeben und die in die Luft gehobene Lunte ſenkte ſich langſam auf die Pfanne des Mör⸗ ſers herab.

In dem Augenblick, wo die brennende Lunte das Pulver auf der Pfanne berühren ſollte, brach in der Verſammlung ein allgemeines Zittern aus. Das Zündpulver entzündete ſich, theilte aber das Feuer der Ladung nicht mit und das Opfer erhob den Kopf, um zu ſehen, was vorgegangen ſei.

Ein Hoffnungsſtrahl durchzuckte mein Herz; ich glaubte, die Sache werde nicht weiter getrieben werden und man habe beſchloſſen, der Unglücklichen das Leben zu ſchenken, doch dieſer ſüße Irrthum nahm ſchnell ein Ende.

Man erneuerte das Zündpulver und die Lunte erhob ſich von neuem. Das Opfer hatte den Kopf wieder auf den Mörſer gelegt und dieſesmal ſtieß ſie einen dumpfen Seufzer aus. In demſelben Augenblick fand die Exploſion ſtatt und der Pulverrauch entzog Alles meinen Blicken.

Als derſelbe ſich zerſtreute, bemerkte man die beiden ſchwarzen und verſengten Arme, welche an den Pfählen hin⸗