J pf, gif nach mich. Dann fu gar nicht Angtſchoſſenes d er vor uns des it
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auf derſelben ebämmernden in Froſt ver⸗
fort.„Auf an und da ſeh' ich den Menſchen, die Beatrir hatte uſe, Walr ich ne Unrube in
X. Dr
Drei zugleich ſt der Rechte! ewollen mein breit Beatrix zu ſchützen.. da, da liegt ſollt' ſterben, nd nun war
tr. geſchehen,
enen rufen: rmit ihr!⸗ ngen; daud erſt wieder ſeeren Plat
omanow auf
17 Und die
tragen können, ich werd' hinter Kein laufen.
engel w. den, ſie muß fort.
„Die Gerichte? Ha, ausgelacht ward der arme Burſche, der einen Fürſten verklagen wollte! Und wie hab' ich nach ihm geſpäht, jedoch es hieß aller— orten, er ſei abgereiſt.“
„Aber Gott wird ihn zu finden wiſſen, wenn ſeine Zeit da iſt. Dir, Joſef, ſteht das Richten nicht zu. Und nun glaub' ich Dir, daß Dir's Ernſt iſt mit dem Hierbleiben; wenn der Menſch einen Blick in den Höllenpfuhl gethan hat, kriecht er gern in ein Schneckenhäuschen.“
„Ich will ſchaffen von früh bis ſpat, um zu ver⸗ geſſen, und wenn die Reſi wollte.
„Nichts damit, Junge,“ rief er faſt heftig,„ſchlag' Dir das aus dem Kopf! Die Reſi muß ziehen, für die Eltern und Geſchwiſter und Andere zu ſorgen, dazu hat Gott ſie auserſehen. Mach' ihr das Scheiden nicht noch ſchwerer! Ich rathe Dir's!“
„Und wenn ſie fort iſt... ich werd's nicht er⸗ 4
MProbir' das, und ſie wird Dich juſtement ſo ablaufen laſſen, wie ſie Hagenmeier's Toni ablaufen ließ... Du biſt ein Hitzkopf, Du überlegſt nichts. He? Soll ich jetzt einmal ſo thun, als ob ich Du wäre, und überlegen, wie's einem vernünftigen Men⸗ ſchen zukommt?“
„Nun? Das möcht' ich hören!“
„Alſo, ich bin jetzt Joſef Kober und red' ſo zu mir ſelber: Verſchoſſen bin ich in Entzmann's Reſi bis über die Ohren, und daß auch ſie mich gern hat, das hätt' ich halt merken müſſen, auch wenn ich auf beiden Augen blind wär'. Nun iſt das Unglück über Pieduid gekommen, und Reſi ſoll unſer Rettungs⸗ . darf ich, der ich nichts vin und nichts habe, ſie daran hindern? Nein und abermals nein, ich würd' ein ſehr großes Unrecht begehen! Aber jetzt will ich ſchaffen Tag und Nacht, meine Geldkatze ſoll voll werden bis an den Rand... mag Reſi in Gottes Namen ziehen, ſie wird ſo lieblich und unſchuldig zurückkehren, wie ſie ausgewandert iſt, denn dafür iſt ſie eben Entzmann's Reſi! Ja, und darauf nehm' ich getroſt das Sacrament, daß ſie alle ehrlichen Anträge ausſchlagen thäte, wenn ſie draußen welche hätte, denn von der Heimath würd' ſie nimmer⸗
mehr laſſen können, auf die Dauer würd' ſie draußen
vor Heimweh vergehen. Und hab' ich nun was Tüch⸗ tiges geſchafft, und Reſi kommt zurück, und wir haben uns dann noch immer gern... ei, warum dann nicht? Dann in Gottes Namen; dann iſt den Andern ge⸗ holfen, und wir werden einſehen, daß es ſo am Beſten geweſen, und noch tauſendmal glücklicher ſein!“
„Ja, ja, aber...“
„Bin noch nicht zu Ende. Und weiter würd'
Vierte
Joſef, halt davon den Mund.
Folge. 69
ich ſo zu mir reden: Wenn ich ihr heut Abend ſagte: ich bin Dir gut und möchte Dich zur Frau... doch nein, das würde ihr ja das Scheiden noch tauſendmal ſchwerer machen. Und der Ohm hat einmal geſagt, daß das Verſprechen vor der richtigen Zeit nichts tauge, daß das ſchon viel Unglück über die Menſchen gebracht; und iſt der Ohm nicht ein erfahrener Mann? Darum, Sieh Reſi mit Ver⸗ trauen ziehen. Daß ſie heimkehrt, daß ſie ihr Herz nicht draußen läßt, deſſen biſt Du ſicher. Und nun wirf Dich auf die Arbeit und überlaß das Andere Gott!“
Er ſchwieg, und der Neffe ſchwieg auch. So bogen ſie um eine Windung des Weges und ſchritten dem Pfarrhauſe zu. Aber als die Thür vor ihnen lag, war es Joſef, der zuerſt dieſes Schweigen brach; er ſagte nur:„Ich ſeh's ein, Ohm, Du haſt Recht,“ und Walter empfand, daß er das aus vollſter Ueber⸗ zeugung ſprach. 3
Mit verwunderten Geſichtern empfing man ſie. Warum ſie ſo lange geblieben? Reſt, ſagte ihr Vater, wollte nicht eher was ſingen, als bis ihr Lehrmeiſter zur Stelle wäre. Und nun begann Reſi ein Lied — um ein luſtiges hatte Entzmann gebeten— aber ſchon bei der zweiten Strophe ſtockte ihre Stimme, und ſchrill ſchwirrten die Saiten aus; es ginge heute nicht, meinte ſie und bat, man möchte es ihr erlaſſen. Jedoch mit der Unterhaltung, die dann eintrat, ward. es erſt recht nichts. Vater Entzmann drehte einen Daumen um den andern, ſeine Frau hatte genug zu thun, die Thränen zu bezwingen, der Pfarrer und der Bürgermeiſter ſchauten gedankenvoll vor ſich nieder, Seppi dachte bereits an die Herrlichkeiten auf der Leipziger Meſſe, und wenn ſich Joſef's und Reſi's Augen begegneten, dann geſchah's nur, um die Blicke gleich wieder wegzuwenden; Jeder hatte vor dem Auge des Andern Furcht. So war es denn gewiß eine Erlöſung, als die Thurmuhr zehn brummte; man ſchied mit einem leiſen Morgen⸗!
Zwar legte ſich Thereſia, nachdem ſie gebetet, zur Ruhe, aber es währte ſehr lange, bevor ſich die Göttin des Schlummers ihrer erbarmte. Wie ein 1 Alp lag es auf ihr. Der Traum faßte ihre Hand und führte ſie hier- und dorthin, jedoch die Bilde die er ihr zeigte, waren ſelten freundlich, meiſtens entſetzlich. Da ſtrömte Blut, da ſtarrte ihr die Fin⸗ ſterniß eines Kerkers entgegen, da ſickerte eine kleine Quelle, und wie ſie deren Tropfen genauer prüfte, da waren die Tropfen ihre eigenen Thränen. Und laut ſchrie ſie im Schlafe auf und flehte um Erbar⸗ men, und abermals ſchwang der Traumgott ſeinen Zauberſtab, und der Alp entwich. O, war das nicht


