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Aber kaum hatte der Aermſte das gerufen, da ſah er auch ſchon, daß auch ſein Haus von den Flammen ergriffen war. Weinend ſtürzten ihm Frau und Kinder entgegen. Der Wächter ſtieß ius Horn, als wollte er ſeine Lunge opfern. Allerorten wurden Thüren und Fenſter aufgeriſſen; man rief nach den Spritzen, die ſchadhaft, nach den Waſſereimern, die
kaum zu finden waren; man ſperrte die Kinder in
die Kirche, um ſie in Sicherheit zu wiſſen.
„Doch Sicherheit? Hei, was das fürcht Element für Sätze machte, wie es von Baum zu Baum, von Zaun zu Zaun, von Dach zu Dach ſprang; und wie der Wind dahinterher war, als ob er ſich auf einer Hetzjagd vergnüge! Immer entſetzlicher wurden die Verzweiflungsſchreie der Aermſten, die ſich in den Wald oder auf das Feld geflüchtet hatten, die ihrer ganzen Habe ſich beraubt ſahen.
Man dachte es wohl, aber vermochte es kaum auszuſprechen, daß der Steinkoloß und ſeine Bande
dieſes rieſengroße Unglück ewiſſen hätten, daß ſie, weil ihnen das erweigert worden, Der Stall des
ſich auf ſo grauſame 2 Wo ſe Lehrers lag inmitten der Stadt; ohne Zweifel hatte man daher dieſen zur Quelle des Brandes erwählt und den wachſamen Hund mit einem Stück vergifteten Fleiſches geködert. Aber wer fühlte jetzt die Kraft, die Brandſtifter zu verfolgen? Und welch' einen Vor⸗ ſprung mußten e wonnen haben!... O entſetzliches ößte Weiber im Schnee, daneben unde ringend und gleich Wahn⸗
1 der ſtierend; dort vor dem Mutter⸗ gottesbilde betende Frauen, während ihre Männer, die mit dem Feuer gerungen hatten, vom Bader ver⸗ bunden wurden.
Und der Morgen brach an und lichter und lichter ward es im Oſten. Vorüber war die Gefahr. Aus den Schutthaufen ſtiegen die Dampfſäulen empor und umkreisten die Trümmer. Graus über Graus! Nur die Kirche, deren Dachfahne ſich luſtig im Winde drehte, war unverletzt gebieben, und mit ihr das Haus des Pfarrers, das juſt daneben lag, und die Häuſer des Baders und des Bürgerneiſters, die ein wenig entfernt auf einer Anhöhe ſtanden.
An Hülfe fehlte es nicht. Ein Bote war hinüber nach Wehlen und weiter nach Rothenau und Gabers⸗ berg gerannt, und nun ſchleppten die Leute von allen Seiten Lebeusmittel und auch einige Kleidungsſtücke herbei.
bald wurden ihre Stuben und Kammern ſo überfüllt,
Vierte Folge.
heraus, ich fühl's,
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auf dem Heerde ging nicht aus, da zur Bereitung der Frühmahlzeit, der Mehlſuppe, kein Keſſel groß genug
war. Die Leute von drübens zeigten ſich als echte Freunde. Selbſt nicht mit Glücksgütern geſegnet,
nahmen ſie dennoch in ihre Oerter mit, wer nur immer mitkommen wollte; und ſo zog denn eine ganze Karawane hinaus, und verödet lag Presnitz da...
Im Pfarrhauſe finden wir unſere Lehrerfamilie ieder. Trotz alles tief Traurigen, gewährte ſie dennoch einen komiſchen Anblick. Vater Entzmann hatte die Beinkleider des weit kleineren Pfarrers an⸗ gezogen, Mutter ann einen abgelegten Talar von Hochwürden übergeworfen, Thereſia ſteckte in Röcken der corpulenten Magd, und ihre Geſchwiſter nahmen ſich in den langen Strüpfen und weiten Schuhen gar zu ſonderbar aus. Die Kleinen weinten, die Eltern und Thereſia ſahen aus wie der Kalk an der Wand, und ſie ſprachen kein Wort.
Da knarrte die Thür. Joſef Kober trat ein. Er reichte Jedem die Hand, blieb eine Weile ſtumm und begann endlich:„Reſi, ich möcht' mit Dir reden.“
Ein Zittern befiel ſie und ihre Wangen färbten ſich. können's hören, fuhr er fort,„und der
„ das wär' ſehr zu bedenken.“ „Pnn⸗" rief Entzmann.
„ Ohm meinte auch, Du könnteſt zum Segen für ganz Presnitz werden.“
„Wär's möglich?!“ rief die Lehrerfrau.
„Schau, Reſi,“ ſprach Joſef weiter,„als ich Dich geſtern ſingen hörte, da iſt mir's doch durch und durch gegangen. In Italien hab' ich viele berühmte Sängerinnen gehört, aber ſo wie Du hat mich keine einzige warm gemacht, denn Du ſingſt ſo von innen daß D ein ganzes Herz dabei iſt. Schau, und wie nun über Nacht das Unglück herein⸗ gebrochen, da hab' ich mir gleich gedacht, Du und ich könnten halt viel beitragen, daß es mit den Leuten hier und beſonders mit Deinen Eltern bald wieder beſſer ſtände... und der Ohm meinte, mein Einfall wäre geſcheidt... und wie's zu machen wäre?“
„Nun? nun?“ rief Entzmann abermals.
„Reſi, Du lernſt bei mir das Harfenſpiel,“ fuhr
Joſef fort,„und wenn Du's weg haſt, ſagſt Du den Presnitzern Ade und wanderſt davon, von einer Stadt zur andern, immer weiter und weiter. Und wenn die Leute draußen Dein Spiel hören und Deinen himmliſchen Geſang, ei, da will ich wetten, daß es
Ohm
Was der Pfarrer, der Bürgermeiſter und der Bader anzubieten vermochten, das thaten ſie redlich, und kaum Platz haben.
Kreuzer und Gulden regnen wird, wie ſie in Presnitz Und iſt genug beiſammen, dann kommſt Du wieder heim, und Deine Eltern erhalten
daß man ſeine liebe Noth hatte, ſich nur darin um⸗ die eine Hälfte davon und die andere Hälfte wird
zudrehen.
Stroh ward aufgeſchüttet, und das Feuer redlich getheilt.


