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Vierte
von Manierirtheit nicht frei iſt, aber dabei doch den Hörer oder den Leſer durch eine gefällige, den Sinnen ſchmeichelnde Form der Darſtellung überraſcht. Witz, Satire und Jronie, dieſe drei Vermittler einer guten⸗ Unterhaltung, haben bei jener eigenthümlichen franzö⸗ ſiſchen Converſation, mag dieſelbe nun mündlich oder ſchriftlich auftreten, einen harmloſen, den Gegenſtand leicht ſtreifenden, aber nie verletzenden Charakter; es wird auf ihre Wirkung keine Abſicht, kein Gewicht gelegt, und deswegen gerade iſt jene Wirkung oft eine ſo anſprechende.
Der Schriftſteller, deſſen Werk hier in einer Ueberſetzung von Karl Vogt vorliegt, ſteht in ſeiner literariſchen Vortragsweiſe noch innerhalb jener Zeit und jener Schule franzöſiſcher Literatur, die nach der Revolution eine gänzliche Umbildung, und zwar nicht immer zu ihrem Vortheil erfahren hat. Der Pariſer Salon, welcher in einigen claſſiſchen Höhepunkten zur Zeit der Regentſchaft und kurz nach ihr eine ganz beſonders elaſtiſche und espritvolle Art der Unter⸗ haltung in's Leben rief, bei der es weniger auf den Gegenſtand, als auf deſſen Beſpiegelung ankam, wirkte nach dieſer Richtung hin auf einen großen Theil der franzöſiſchen Schriftſtellerwelt, zumal bei raiſonnirenden Schriften. Dieſe Kunſt, mit Grazie in einer anek⸗ dotenhaften Weiſe vorzutragen, hat nach und nach dem Materialismus und einer modernen künſtlich
eroathaſcherei weichen müſſen. Eine ſolche atürlich, es fehlte der Kreis, welcher 6 d und ſich Sammlung genug zu geben das feingewählte Aperçu, die ori⸗ ginelle Einkleidung eines an ſich vielleicht wenig weltbewegenden Gedankens gehörig zu würdigen. Wenn der frühere Salon gewöhnlich nur aus ſechs bis zwölf Perſonen zuſammengeſetzt war, die Stimmung und Neigung Hend ſich einem einzelnen Gegen⸗ ſtande vollkommen hinzugeben, ſo fehlte dem ſpätern Salon hierzu nicht blos die Ruhe, ſondern auch die gewählte Zuſammenſetzung, die geſchloſſene Enge. Sein modernes, zuſammengewürfeltes Geſellſchaftstreiben findet, wenn es ſich ab und zu über die Phraſe er⸗ hebt, vorwaltend nur noch ſtofflich behandelte Themen, politiſchen Klatſch und Modefragen zu einer allge⸗ meinen Unterhaltung ausgiebig. Man iſt im Hören flüchtig geworden und die feinere Pointe hat das Unglück, gar leicht verloren zu gehen. Hierdurch iſt für den gefälligen Erzählerton das Terrain unfruchtbar gemacht; man hat für den anmuthigen Darſteller keine Sammlung mehr und er ſelbſt verliert ſie des⸗ wegen für ſeinen Zweck gleichfalls.
Es giebt gewiſſe Themen, die ohne eine ſolche
ſpielende, elegante Fagon undankbar, ja bedenklich
Folge. 41
ſind, und zu ihnen gehört, glaube ich, alles Das, was ſich von einem geiſtreichen, weltgewandten Manne
über Gaſtroſophie ſagen läßt. Allerdings läßt ſich dieſer Gegenſtand durchaus rein viſſenſchaftlich be⸗ handeln, denn er kann zum Theil der Aeſthetik, zum Theil der Naturkunde, Chemie und Phyſik unterbreitet werden; jedoch mit einer ſolchen Behandlungsart hört auch alle der Sache angemeſſene gute Unterhaltung für die weiteren Leſerkreiſe auf und dies wäre ein Fehler, denn wie ein Gaſtmahl nicht trocken und nur gut nährend ſein darf, ſo wäre es auch abgeſchmackt, über die Freu⸗ den der Tafel in einer rein ſchulmeiſterlichen Art zu theoretiſiren. Brillat⸗Savarin, deſſen mittlere Lebens⸗ periode zur Zeit der franzöſiſchen Revolution fiel und deſſen Schreibweiſe heute noch innerhalb der alten literariſchen Technik ſtand, hat ſich durch ſein Buch „Phyſiologie des Geſchmacks oder phyſiologiſche An— leitung zum Studium der Tafelgenüſſe⸗ bei ſeinen Landsleuten großen Dank erworben. Man hat ſein Werkchen in Frankreich wegen ſeiner, ich möchte ſagen delicaten und jedenfalls ſehr witzreichen Abfaſſung für eine claſſiſche Edition erklärt. Dieſes Urtheil geht ohne Frage zu weit, denn es fehlt ihm zu ſehr an Abrundung und zu wenig an Lücken und Willkürlich⸗ keiten, um auf das Wort Xclaſſiſch⸗ irgend Anſpruch machen zu können, mögen die Franzoſen deſſen Be⸗ deutung immerhin viel leichter nehmen als wir. Je⸗ denfalls aber iſt Brillat⸗Savarin's Edition ein höchſt amüſantes, liebenswürdiges Product, das man einen Typus echt franzöſiſchen Geiſtes nennen und inſo— fern, als ein Monument deſſelben, indirect als claſſiſch bezeichnen könnte.
Der Verfaſſer hat ſeinem Buche eine Art wiſſen⸗ ſchaftliche Grundlage gegeben, denn indem er von den Sinnen, dem Geſchmacke, dem Appetit, der Fein⸗ ſchmeckerei, den Nahrungsmitteln im Allgemeinen, von der Theorie des Backens, vom Durſte, von Getränken, von dem Einfluſſe der Ernährungsweiſe auf Fett⸗ leibige und Magere ꝛc. ꝛc. ſpricht, ſucht er natur⸗ kundliche Thatſachen als Stützpunkte heranzuziehen, vergißt aber dabei nicht, ſtets zur beſſeren Unterhal⸗ tung ſeiner Leſer zu wirken. Dieſe mit Anekdoten und kleinen Erinnerungsblättern bunteſter Art durch⸗ webte Behandlung zieht ſich durch das ganze Buch und wird noch durch einen Anhang kleiner, hieher gehöriger Artikel, die alle auf das Hauptthema Be⸗ zug haben, angenehm erweitert.
Der Autor tritt immer mit vollkommener Un⸗ befangenheit auf; wenn er auch dabei nicht frei von leichtfertigen Zwiſchenbemerkungen und erotiſchen Be⸗ züglichkeiten iſt, ſo bleibt er doch immer für die feinere, an dergleichen gewöhnte Geſellſchaft höchſt anſtändig


