* 2 Novellen⸗Zeitung.. 2 4., in, an we en ſcheu gegen Schenken oder Kneipen des zehnten oder Seütenwände zogen ſich Meindäladen wauge, wäh⸗ zwanzigſten Ranges hat, durch die oben ſtehenden, die tief dunkle Traube von Phnrklbele Frücten und einleitenden Worte allmählich an den Gedanken ge⸗ rend der kleine Hausgarten 29* an beherbergte, welche wöhnt, in eine ſolche geführt zu werden, was leider Gemuſen ſo ziemlich alle die B undden etroffen werden: unerläßlich iſt. in einem deutſchen laͤndlichen Gar düder Kinder der Betrachten wir uns alſo jetzt ein wenig dieſe die Roſe, die Nelke, die Mäld ene deshalb aber 4 Schenke, in welche wir nothwendig eintreten müſſen. Flora, die nicht ſelten und 10 ſhhee 71 Deutſchland Sie ſtand etwa zwei Wegeſtunden entfernt von dennoch reizend, denn Pi diſc 1 ewordeuen Blumen Santjago, der Hauptſtadt Chile's, und das zwar in heimiſchen oder verigies eine g der reizendſten Gegend von der Welt. ſind auch in Ehile An ee 1 Umgegend vol 4 Wenn man vor der Thür derſelben Platz ge⸗ Auf meinen Streifzügen in der Pgeg Schenkt nommen hatte, ſo ſah man vor ſich die Stadt, deren Santjago ſprach ich nicht ſellen 6 I deſelbe be Häuſer man der in Chile mangelnden Luftperſpective und obgleich auch Andere, Eiii bor dunl alli 4 halber zählen konnte, und deren Fenſter in der Sonne ſuchi ſo war ich deunoih faſ 4 8* fua dadu 4 blitzten, als betrüge ihre Entfernung kaum eine halbe welcher ſcheinbare Widerſpruch ganz nd 6 dbe Stunde.. erklärt wird, daß die Chilenen auf chilenilche⸗ 1he i Die ganze weite Ebene um Santjago aber breitet auf deutſche Weiſe 5 entſchuldige, verehrter Ler ſich dort vor unſeren Blicken aus, ein blühender den Ausdruck kneipten. 4 and reizender Garten, aus welchem ſich zahlloſe größere Der chileniſche Gaſt kömmt mie niend euc und kleinere Hacienden erheben, Dorfſchaften und vollſtem Carriere dahergeſprengt, als üli a 1 reizende Baumgruppen, und den der Maipo durch⸗ Haufen blutdürſtiger Feinde zu entgehen, die ihm a ſtrömt, funkelnd und blitzend in den Strahlen der den Ferſen. 2 ⸗⸗ — Sonne, und durch unzählige von ihm ausgehende Angelangt an der Schenke, reißt 4 Wün 5 1 Canäle das Land tränkend und befruchtend. dergeſtalt zuſammen, daß deſſen Hintethen, na — Das Bild der Fruchtbarkeit und der Cultur Erde berüͤhrt, dann läßt er ſich e Gnd un 4eo 6 ſchließt gegen Weſten, gegen die See hin, die Cuesta welches 4 raſch und vhne aus d e 4 38 bei 231— de Prado, ein Gebirgszug von mäßiger Höhe, der austrinkt, und ſprengt dann mit derſelben Haſt we ziemlich parallel mit der Küſte verläuft und zierlich be⸗ mit welcher er erſchienen. valdet iſt, hinter uns aber erheben ſich die Vorberge der Unter hundert Fällen hat er kaum in ein Hhen Cordillera, bedeckt mit tief dunkelgrünem Baum⸗ einzigen irgendwie beſondere Eile, aber es iſt 5 ſchage, aus dem bisweilen ſchon Felſengebilde her⸗ oder Gewohnheit dort im Lande, wie toll zu reit voragen, zwiſchen welchen hindurch der Sohn der und dieſer Gebrauch entſpricht vollkommen dem Ch Cordllera alta, der Maipo⸗Strom, ſich brauſend in rakter ſeiner Bewohner. die Vene ſtürzt.— Was mich betrifft, ſo ritt ich eben auch ni 1 langſam, aber ich hielt mein Pferd mit etwas 1
ver defe-ihe Vorläufer Hinweg aber blicken
die vehen Häupter der gewaltigen Felſenmauer elbſt,„=honung an, und nachdem ich abgeſtiegen, geuoß
al funkelnd und ſtrahlend wie eitel Gold, bald meien Wein mit Ruhe und Gemüthlichkeit, wie gliend in der Farbe des Rubins, bald wieder ein wohlanſtändig für einen Mann, der die edle Goch⸗ fa bekleidet mit
;8 5 8 he zu ürdigen eiß dem weißen, glänzenden Mantel gabe zu wirdigen weiß. de ewigen Schnees, oder emporragend als dunkle, Aus dieſem Grunde ſaß ich meiſt allein uf
8* 85 dem iwwinaenden aſße der K 1 doende Felswand, wolkenbekränzt, nebelumfloſſen. dem vorſpringenden Dache der Fonda, wäͤhrend
Aber die Schenke ſelbſt? findarch nur flüchtig verweilenden Gäſte draußen Nun, es war ein kleines, beſcheidenes Haus, der Straße im Sattel blieben. eiſem gegen die Straße hin offenen Laden, in wel⸗ Die Wirthsleute kannten bald meine Geyo un neben Wein, Brod, eingemachten Oliven und heit, ich erhielt unverlangt meinen Wein neben 6 cpeicht auch einer Zuthat von Charque(an der Abſchnitte Maisbrod, und gewöhnlich plaudernh gond getrocknetes Ochſenfleiſch) alle die Dinge zu mit dem Sennor Campa, dem Beſitzer der J G aben aren, deren ich oben erwähnte, und noch eine während die Sennorita ſchweigend zuhörte. Ese roße Apahl andere Gegenſtände, welche anzuführen ziemlich bejahrte Leute, wohl nicht weit 99 fünfziger Jahren, der Sennor ein Mann von M.
uberflüſſig.
Das K T. 65 die S . Das Hass ſelbſt aber war faſt vollkommen über⸗ größe, die Sennorita klein, ziemlich wohlbeleibt ſchattet von einem rieſigen Feigenbaum, ſſ.
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