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Blicke ſah ſie auf den Grafen, als glaubte ſie, eine Traumerſcheinung vor ſich zu haben, dann wollte ſie ſich angſtvoll an die Bruſt ihres Gatten flüchten, aber dieſer drängte ſie ſanft zurück.
„Iſt das Dein Ring, Jeannette K., mit dem Du mir Dein Herz nnd Deine Hand verſprachſt?“ fragte Graf Jozef finſter.
Die junge Frau ſtürzte vernichtet zu ſeinen Fü⸗ ßen nieder, nachdem ein zweiter hülfeflehender Blick auf Stephan ſie überzeugt hatte, daß derſelbe zurück⸗ getreten war; die übrigen Zeugen ſahen ein höhniſch triumphirendes Lächeln auf ſeinem Geſichte.
Graf Jozef wiederholte ſeine Frage in demſel⸗ ben Tone.
„Verzeihung!“llehte die Braut.„Ich konnte nicht anders,— er wird Ihnen Alles ſagen.“
Sie hatte auf Stephan gedeutet und zuſammen⸗ ſchreckend konnte ſie den Blick nicht wieder von ihm abwenden. 4
„Jeannette,“ fuhr der Graf feierlich fort,„ant⸗ worte mir vor dieſen Zeugen, ob Du Dich freiwillig mit mir verlobt haſt, ob ich ein Anrecht anf Deine Treue und Deine Hand beſitze?“
„Ja!“ hauchte die Unglückliche, und abermals ſchrie ſie krampfhaft auf:„Stephan, wirſt Du mich verlaſſen?“
„Wenn Graf Jozef, mein Freund, ein ſolches geheiligtes Anrecht an Dich hat, ſo trete ich zurück,“ erwiderte der junge Mann mit eiſiger Kälte.
Der Graf hob Jeannette vom Boden auf; ſie ließ es willenlos geſchehen und ſich von ihm wieder vor den Altar führen; wiſſen, was mit ihr geſchah.
„Beginnen Sie die Ceremonie von Neuem,“ be⸗ fahl der Graf dem Prieſter, der kaum ſeinen Augen und Ohren traute.„Sie haben aus ihrem eigenen Munde gehört, daß ich ein Recht habe, ſie zu meiner Gattin zu verlangen.“
Der Geiſttliche ſtarrte ihn lange ſprachlos an;
endlich fand er Worte.
„Sie verlangen von mir einen Frevel am heili⸗ gen Sacramente,“ ſagte er mit Entrüſtung;„ich ſehe, daß man hier ein Verbrechen vorbereitet, aber ich werde unter keinen Umſtänden meine Hand dazu bieten.“
Der Graf zog kaltblütig eine Piſtole hervor; Stephan und der zweite Zeuge thaten das Gleiche.
„Hier iſt nur eine Verbrecherin,“ ſagte Erſterer, auf Jeannette deutend.„Sie hat mit der
Begriff, ſie dafür, wofür kein Geſetz ausreicht, zu
—
ſie ſchien gar nicht mehr zu
Ehre zweier Männer geſpielt, und dieſe Männer ſind im
Folge.
ſtrafen. Man hat Ihnen geſagt, daß man erzwingen wird, was zu verweigern Ihre Pflicht iſt; Sie kann nicht die Verantwortung treffen.“
Aber der Geiſttliche weigerte ſich dennoch und zwar mit kräftigen Worten. Jeannette, die wieder einiges Leben gewonnen zu haben ſchien, umklam⸗ merte ſeine Kniee und flehte ihn um H. e an; von der andern Seite kamen ihm die drohenden Piſtolenmün⸗ dungen immer näher, und die Männer verlangten immer ſtürmiſcher, daß er ihren Willen thue. Es entſtand ein lebhafter Wortwechſel, von dem das⸗ Gewölbe der Kapelle ſchauerlich wiederhallte.—
„Gott iſt mein Zeuge, daß ich nicht anders han⸗ deln kann!“ rief der endlich überwältigte Pfarrer mit Entſetzen. Haſtig nnd tonlos las er die Gebete ab, ſſteckte den Ring auf den Finger der Braut, die, auf den Stufen des Altars niedergeſunken, aus einer
Ohnmacht in die andere fiel, und ſprach den Segen, ohne daß ſie im Stande geweſen wäre, ihr„Ja“ auszuſprechen.
Dann wollte er ſich ſchnell zurückziehen, aber der zweite Zeuge, der ſich bisher ganz ſtumm verhalten hatte, hielt ihn zurück.
Auch er trat jetzt in die Beleuchtung und warf den Mantel ab. Er war derſelbe, der dem Geiſt⸗ V lichen in deſſen Wohnung die erſte Eröffnung gemacht hatte, der General Alexander W.
Seine Züge waren von Wuth und Haß entſtellt offenbar war er der gefährlichſte Feind der unglück⸗ lichen Braut.
„Auch ich habe dieſen Verlobungsring von ihr
erhalten!“ rief er, den Finger, an dem ein Diamant blitzte, in die Höhe hebend.„Mir gab ſie zuerſt ihr Verſprechen, ich habe das nächſte Anrecht an ſie— Traue uns, Prieſter, oder ich zerſchmettere Dir den Kopf durch meine Kugel!“ Graf Jozef trat zurück; er ließ das Haupt trau— trig ſinken; der feſte Entſchluß lag noch auf ſeinem Geſichte, aber augenſcheinlich miſchte ſich Wehmuth hinein. Er ſchien ſagen zu wollen:„Ich möchte es ändern, aber ich kann es nicht.“
Noch einmal ſprach der verzweifelnde Prieſter den Segen über den wild frohlockenden General, der, ebeuſo wie vorher der Graf, nur ſeinen Vornamen nannte,— der Meßner lag auf den Knieen und be⸗ tete. Die Braut war ganz bewußtlos, ſie lag wie eine Leiche auf den Altarſtufen.
Als die letzte Ceremonie vorüber war, riß ſie der General roh von den Steinen auf und trug ſie in einen nahen Kirchenſtuhl.
Indeſſen näherte ſich Stephan dem Pfarrer und
Meßner und flüſterte ihnen zu:


