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ge⸗ Im Stic n, hier ds L dſſe e⸗ er Wiege be⸗ ſwofür er den ſe er mit ge lachdem ſeine ſtorben var, nſetszigen he Maria de Welt, w elche ſck auch noch d Keichen. b 1726 ohne ſrben gewwußt, atte. Im Ge⸗ ſchicken gegen⸗ enspfad legte. r Biographen der Iugend⸗ ſdwig’s XIV. romantiſcher —.
Nlegerrace. kürzlich von n Dahomeh, tragen wor⸗ aem neueſten dome,“ das ce, das um obachtungen Gelegenheit daß in der eingetreten der menſch⸗ ein geringes die Ideen ben, eines rifen. Er ünſtige Be⸗ iſe für den inctartigen ermehrung Ackerbau. Auöbruch den. Des⸗ dankenlos, . Es ge⸗ n an jeder d in einer
Vierte
kurzen Zeit den Charakter eines Pferdes verderben, und den engliſchen Hund, für den er vielleicht einen hohen Preis be⸗ zahlt hat, wird er verhungern laſſen. Muſik und Tanz, ſeine Leidenſchaften, ſind als Künſte noch immer im Embryo. Er cultivirt, wie alle barbariſchen Völker, die Beredſamkeit. Er ſingt beſtändig und hat von der Dichtkunſt keine Idee. Seine Gemälde und Statuen ſind, wie ſeine eigne Perſon, ungefällig und grotesk, indem ſeine Kunſt wie ſein Geiſt durch die Hand der Natur aufgehalten wird. Sein Jahr iſt eine Regenzeit, ſeine Monate haben keine Namen, und von einer Stunde hat er nicht den geringſten Begriff. Seine Technologie beſteht im Weben, dem Verfertigen des Can roher Waffen und an einigen Orten in der Verfertigung geringer Metallwaaren. Der Neger in Maſſe wird ſich nicht bis über einen gewiſſen Punkt erheben, der noch gar keine Achtung einflößt; er bleibt geiſtig ein Kind und iſt nie fähig, ſich allgemeine Begriffe zu bilden. Er iſt nirgends ſchlechter als zu Hauſe, wo er ein ſonderbares Gemiſch von Feigheit und Wildheit iſt. Bei ſeiner barbariſchen Furcht und Schrecken vor dem Tode findet er ſein größtes Ver— gnügen in den Qualen und dem Verderben Anderer, und bei ſeiner mehr als gewöhnlichen Furchtſamkeit der Wilden rühmt er den Heroismus am höchſten. als ſelbſtſüchtig, unaufgeklärt ſelbſtſüchtig; ſelbſt die ein Tugend der Gaſtfreundſchaft mangelt ihm.“
oes,
fache C.
Franzüſiſche Rüche in Japan.
Der„Gazette des Mittheilung:
„Die franzöſiſche Küche ſiſchen Geſandten gefunden zu haben. Man verſichert, ſie hätten ſechs ausgezeichnete Pariſer Köche in ihre Dienſte ge⸗ nommen und ſie mit ſich fortgeführt, um die franzöſiſche Kochkunſt in ihrem Lande zu verbreiten und dort den Genuß roher Fiſche zu bekämpfen und ſtatt deſſen filets de soles, sauce-crevettes, turbot hollandais und truites du lac de Gendève beliebt zu machen. Das Haupt dieſer neuen Miſ⸗ ſionäre ſoll der Koch einer Geſandtſchaft in Paris ſein. Die japaneſiſchen Excellenzen ſollen dieſen
Enkel Caréme's durch ein glänzendes Gehalt und viele Begünſtigungen gewonnen haben.
Wir wünſchen dieſen Civiliſatoren in der weißen Jacke glückliche Reiſe!“ C.
Etrangers“ entnehmen wir folgende
ſcheint den Beifall der japane⸗
Vom deutſchen Büchermarkt.
Novellen von Ju lius Große. Drei Bände. München, Fleiſchmann's Buchhandlung. 1864.
Dieſe Novellenſammlung enthält vor allem eine Erzäh⸗ V kung, die mit vieler Hingebung an ihren Stoff geſchrieben rund durch gründliche Specialſtudien für die culturgeſchicht⸗ lichen Intereſſen unſerer Zeit werthvoll gemacht iſt. Es iſt die merkwürdige Begebenheit, welche ſich mit dem Pfarrer Stiefel zutrug, der, als feuriger Jünger der Reformation von Luther begünſtigt, nach traurigen Schickſalen eines bewegten Lebens zu einer Pfarrſtelle gelangte, aber ſich zu fanatiſchen Schwärmereien und excentriſchen Weiſſagungen vom Unter⸗ V gang der Welt hinreißen ließ. Er ward für ſich und ſeine Familie durch Luther gerettet, der ihn dem Arme der weltli⸗ chen Gerechtigkeit durch einen der ſeiner kühnen Perſönlichkeit eigenen Gewaltacte entzog, zu welchen die kraftvolle, ſelbſt⸗
Er iſt nichts weiter V
als eine angenehm erbauliche Lectüre empfohl
—
Folge.
herrliche Prieſternatur Luther's mit ſcher Begeiſterung im Fall der äußerſten Noth zu greifen pflegte. Der ſo talentvolle als verblendete Stiefel wurde aber auch dadurch noch für die Welt nützlich gemacht, denn er trat ſpäter als Erfinder der Logarithmen auf.
Julius Große, der ſinnige lyriſche Dichter von„Gun—
hierarchiſch⸗proteſtanti⸗
del am Königsſee“, thut ſehr recht, wenn er in dieſer Novelle dem faulen Indifferentismus unſrer meiſten modernen Leſer mehr Zumuthungen macht, als heutzutage ſonſt üblich ſind. (Er geht mit emſig ausführender Genrebildlichkeit in die Ge⸗ fühls⸗ und Denkweiſe der alten Welt zurück, citirt Urkunden und lateiniſche Originalbriefe von Luther und Andern, und läßt ſeine Helden ohne Rückſicht gegen die gefällige Glätte von heute nach der Sprachweiſe und Grammatik der Vergan⸗ genheit reden. Auch abgeſehen von dieſen äußerlichen Co⸗ ſtümirungen haben die Charaktere viel Natürlichkeit, und ihre einfache Haltung wirkt oft rührend auf die Empfindung des
V
Leſers. Beſonders iſt die Frau des Pfarrers eine gelungene Geſtalt. Der Verfaſſer hat viel weibliche Empfindung und
eine lebendige, von Wahrheitsliebe gemäßigte
(Eine andre Erzählung charakteriſirt Zuſtände Zeit, und die dritte„Frauenherzen“
Phantaſie. der modernen zeigt viel Natürlichkeit und warmes Eingehen in ſpecielle Lebensverhältniſſe und Einwirkungen der Außenwelt auf das Gemüth.
Der Verfaſſer gehört in Bezug auf Styl zu den ren Arbeitern unſerer flüchtig und fehlerh Gegenwart, deren äußerſt kecke Autoren weni tikaliſcher Unwiſſenheit, als an Mangel
ſolide⸗ aft ſchreibenden ger an gramma⸗ des Ehrgefühls und
der Strenge gegen ſich ſelbſt leiden.
Gebildeten Leſerkreiſen ſeien die Großeſchen Novellen en.
O. B.
Die Erbſchleicher. Roman von Auguſt Schra⸗ Leipzig, Seyfarth'ſche Buchhandlung. 1864. Unter den leichten Novelliſten, die beſonders gern aus der Gegenwart ihre vorherrſchend materiellen Compoſitionen entnehmen, ſind wir Auguſt Schrader ſchon oftmals begeg⸗ net. Er verbindet mit der Raſchheit ſeiner Feder eine ge⸗ wiſſe ſchmiegſame Gefälligkeit gegen den Geſchmack der aus⸗ gedehntern Kreiſe, und die Unbefangenheit eines harmloſen Wurfes läßt ihn beim Arbeiten viel Zeit erſparen.
Die Erbſchleicher könen ebenſogut als eine größere No⸗ velle betrachtet werden und ſind in ihrer leichten Schürzung durchaus eine reine Unterhaltungslectüre. O. B.
Käthchen. Roman von H. L. Robert Gi Breslau, Verlag von Eduard Trewendt. 1864.
Der erſte und erfolgreiche Anlauf, welchen Robert Gi⸗ ſeke in ſeinem talentbekundenden Romnne„moderne Titanen“ genommen hat, findet ſich auch in der darin herrſchenden
ſtrebſamen Richtung in den übrigen größeren Erzählungen
der.
ſeke.
wiederholt, wie wir dies aus„Carriere“,„Otto Ludwig Brook“ und ebenſo auch aus dieſer umfangreicheren Edition
„Käthchen“ erſehen.
Es iſt jene Richtung immer die Verfaſſer trachtet darnach, den geſellſchaftlichen Fragen eine Antwort zu gewinnen, und dieſe Tendenz veranlaßt ihn, ſpe⸗ eiell in unſere Zeitzuſtände einzudringen und das praktiſche Leben mit Genauigkeit anzuſehen. Oft enthüllt er dabei um ſo mehr, da er bei der Zeichnung weiblicher Geſtalten nicht eben ängſtlich auf das Zartgefühl des weiblichen Theils ſeiner
ſocial⸗liberale, und der
Leſer Rückſicht nimmt.


