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Vierte
an Bild reihte ſich an den Wänden, that mir Eintrag, und ſo will ich denn wieder für nichts Be⸗ ſtimmtes bürgen, jedoch meine Phantaſie wurde der teleſko⸗ piſche Spiegel, der mir in dieſem herrlichen, muſiſchen Rau⸗ me von den Bil dern her alle Weltalter Sche elling's nahe brachte. Da erging ich mich zunächñ auf Kußferſtichen auf Oelg zemälden, die mir das alte Teſtament vor Augen ſtellten. Duu weiter weindten düſtre, aber auch blaue Gebirgszüge, himmliſche Thäler, reizende Auen, ſilberhelle Ströme, wie
Indus un Ganges, als wären ſie ſo eben aus der Hand des
ſchöpferiſchen Gottes hervorgegoſſen; im Hintergrunde ſtarrte
der Urwald; kurz, es waren Gegenſtände, Lufttinten, die mir Vorzeit
alle mit Wellenl inien der Schönheit die paradieſiſche Indiens und des erſten Schöpfungsmorgens vergegenwärtig⸗
ten, mir den Duft, dieranspenentsſeliger Neonen zuleiteten, als die Materie, die Körper noch nichts Strenges, noch nichts Herbes, Scharfes, Eckiges an ſich hatten, als die Creaturen ſich noch nicht in ſich ſelbſt, ſondern verklärt allein in Gott ſpiegelten.— Hier ſchaute ich wieder in anderen Umrahmun— gen ägyptiſche Scenen. Ueber die Trümmer von Theben — mein Lieblingsaſyl von Jugend an; auch Schelling hat ſie in einer ſeiner Schriften geſchildert— ſtrömte der ägyp tiſche Mond ſein geheimnißvoll bleichendes Geiſterlicht. Dann wieder auf einem andern der Bilder war es Tag. Die Py
ramiden winkten aus grauer Vergangenheit h erüber, Spl zinxe,
faſt noch Erde, faſt noch Granit, und doch ſe on Thier, ſchon Vungfran, lagerten ſich paarweiſe in langer Reihe mir entge⸗ gen, ſelbſt ſtarr, ſelbſt Stein, dennoch wie den Stein der Weiſen ſchauerlich zerkäuend, als wollten ſie alle Materie er— weichen, tilgen, vernichten. Dort lockten mich wie mit ſüßem
beiden Memnoniſchen Säulen, und wie die
ne Münchens eben ihren unaltrigen Strahl
lauben ich jeuen unbeſchrerülichin Ton der glage, der Wehmuth, aber auch heiliger Erinnerung zu ver⸗ nehmen, der mich ſchon immer, d durch mein ganzes Leben be⸗
gleitet hatte, mir ledoch jetzt beſonders tief unr das Herz drang.
In ſolcher Bedürftigkeit ſchweifte ich mit meinem Blicke über eine andere Wand hin. neuen Teſtamente entnommen. Wie ſtillte dieſer Chriſtus all' meine Sehnſucht, wie ſänftigte jene Madonna meine un⸗ geſtüme, faſt krampfhafte Beſorgniß und Zerfahrenheit! Dann kam das Mittelalter mit den erhabenſten Münſtern, mit Kirchen und Kirchlein, mit Burgen und Verließen. Dort ein Kloſter, mitten ium Waldesrauſch; da ſitzt ein Mönch am rieſelnden Waldbach; ſo könnte wohl einſt Abelard geſeſſen und geſonnen haben. Dort erhebt ſich auf einem andern Tableau eine Stadi mit Trümmern, aber auch mit wohler⸗ haltenen Bauten, die einer Gottesſtadt angehören müſſen; 65 kann nur das ewige Rom ſein. Links hin, das iſt offen⸗ bar Neuzeit; Farben, wie eben aufgelegt, mit einem glänzen⸗ den, brennenden Lack überhaucht; aufgehende Morgenröthe heutiger Künſtlergeneration, herrlicher Tag bereits; ich dachte an München und Düſſeldorf, ich dachte an Cornelius und Leſſing.
Doch nein, ich zerſtreue mich zu ſehr, zu ſehr uneinge⸗ denk veſſen, was mir bevorſteht, Deſſen, der jeden Augenblic einſchreiten kann, des Kenners und Beſitzers von dem allen! Ich habe mich aufs
Fliege vernahm ich. ſonſt kühlenden Parquet jetzt wirklich wie auf brennender Lava, wie auf glühenden Kohlen der Erwartung.
Dieſen Augenblick regt ſich etwas hinter jenem Zimmer⸗
Meine Kurzſichtigkeit
Ausgezeichnete Bildwerke, dem
Beſtimmteſte zu ſammeln.— Alles war lautlos um mich, kein Ticken einer Uhr, kein Summen einer Ich ſtand auf dem ſauberſten, auf dem
Folge. 797 verſchluß. er Laut kommt näher, der Drücker bewegt ſich, der rechte Flüg el einer hohen Thür migt ſich meinem Stand⸗ punkt, ein Herr tritt ein, mittlerer Statur, gedrungenen Kör⸗ perbaues, langſamen und doch feſten, rüſtigen Ganges; es iſt Herr von Schelling. Sogleich gehe ich ihm einige Schritte entgegen, und mache meine Verbeugung.— Alle Beklommen⸗ heit hatte mich verlaſſen.
Hier muß ich erſt eine kleine Unterbrechung mir erlau⸗ ben, die der Leſer— der, hoffe ich, ein wenig geſpannt iſt — mir verzei hen wird, da es ſehr darauf ankommt, erſt die ganze Situation mit ſich ern Striche en zu zeichnen.
Ich hatte Herrn von Schelling ſchon einmal weſch hen, ſprechen gehört, aber gleichſam nur ſein Bruſtbild, feine Herme, denn den andern Theil ſeines Körpers verdeckte mit das Katheder, auf dem er docirte. Auch hört ſich eine Stimme ganz anders an im Hörſaal, unter vielen Buhörern, als unter vier Augen, beim Beginn eines Dialogs ohne Zeugen.
Jetzt ſtand der ganze Schelling vor mit, und ich hatte zu thun, im Moment zu ſehen, zu hören, zu ſprechen, meine phantaft⸗ im Zaum zu ha ten⸗ dennoch ihre Flügel auch nicht zu binden und gleichwohl zugleich zu beobachten, und nichts Oſtenſibles hervortreten zu laſſen, nichts was den fei⸗
nen geſelligen Rhythmus und Takt auch nur im Geringſten ſtören könute,
Was ging alles in mir vor, und doch wie Vieles, Ver⸗ ſchiedenartiges, ſich Kreuzendes kann der Menich in einem ſolchen Nu bewältigen! Welche Zeiten aus dem Leben Schel ling's, aus meinem eigenen Leben, ſpr gche n jetzt alle
zuſammen in mir wie in einem dichten Geiſterchore, u lchen ich dennoch durchbrechen ſollte, um ſelbſt zu ſagen, was ich zu ſagen hätte, vor allem aber, um 68 für eine Mittheilung zu gewinnen, der alles unendlich überwog, was ich in meiner Perſon vorbringen konnte!
Da ſah ich jetzt den Mann vor meinen leibhaftigen Augen, der ſo Unzähliges bewegt, erlebt hatte! der die Natur allen Ernſtes mit der Nüchternheit eines exacten Forſchers und doch gleichzeitig mit der Begeiſterung eines Dichters in Angriff genommen, auch für ein neues Weltalter heraufbe⸗ V ſchworen hatte! Den Mann, der der Weltſeele, einer Pſy— V
chologie des Univerſums, nachgeſpäht, den Idealismus in ſeine Rechte geſetzt, dem akademiſchen Studium ſeine Mahüei vorgezeichnet, das Verhältniß der bildenden Künſte zur Na⸗ tur mit ganz neuen, unerhörten Lichtern beleuchtet, den Ab⸗ grund der menſchlichen Freiheit wie einen Dante'ſchen Trich⸗ tter der Hölle durchwandert, dennoch immer, auch von dort her, zur Höhe auf in die Sonne Gottes geſchaut, den dunkeln Grund in ihr entdeckt, der das kritiſche Journal der Philoſo⸗ V phie, die allgemeine Zeitſchrift für Deutſche herausgegeben hatte, den Gottheiten von Samothrace mit der heiligen V Weihe eines Epopten nachgegangen war, unter unausgeſetz⸗ tten eigenen Nachtwachen ſeine„Nachtwachen“ auch der Na⸗ tion, der Menſchheit gegeben hatte. Ich ſah jetzt den Mann vor mir, der ſeine Feldzüge gegen Kant, gegen Jacobi, ge⸗ gen Eſchenmayer, gegen Reinhold durchgef führt, ſich mit Corbeeren gekrönt hatte, den Mann, der mit Hegel, mit Fichte, mit Goethe, mit Sübillee, mit Alexander von Hum⸗ boldt, mit Friedrich von Schlegel, mit Steffens, mit Franz von Baader, mit Schubert und mit wie Vielen ſonſt reich⸗ lich Umgang gepflogen. Endlich ſah ich den Mann vor mir, dem einſt an dem Ufer der Donau, unter den Schau⸗ ern der Nacht, auch der metaphyſiſchen Nacht, die Subſtanz, die Mutter aͤller Dinge, nein, der Geiſt des Vaters aller Weſen, aber auch jener dämoniſche Geiſt, der alles bezwei⸗


