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der alten hrt. Frü⸗ ſelbſt ſich der Kelte, it jener in
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das Alter itdem ſeine ⸗ Klöſter z6 eder zu ihm* ff kurze Zeit
Vierte Folge.
der dreißi
in der zweiten Hälfte Jahre dieſes Jahrhunderts— war es auf dem Schloſſe,
ſchichte ßiger
ſpielt wie in der Umgegend, gangen, und dies erklärt ſich leicht dadurch, daß ei⸗ nige Regimenter der ruſſiſchen Armee in der Nähe bezogen und der Stab des com⸗
ein Sommerlager
mandirenden Generals ſein Hauptquartier im Schloſſe
des Grafen K.
Wir möchten nicht behaupten, daß dem alten Grafen eben ſo angenehm wie ſeine übri gen geweſen ſeien, denn abgeſehen von der geräuſch⸗ volleren Lebensweiſe, zu der er ſich bequemen mußte, war er zu ſehr Pole, um die Diener des Czaaren als
aufgeſchlagen hatte.
dieſe Gäſte
ſeine Freunde zu betrachten; aber er war ihnen Rück⸗
ſichten ſchuldig, und man würde es ihm höheren Or⸗ tes ſchlecht ausgelegt haben, hätte er ſich den Pflich Gaſtgebers durch eine Reiſe ſtill
ten des
Im Dorfe war nur noch durch Ritzen im Kruge, der an dem einen äußerſten Ende lag, ſchimmerte ein trübes Licht, und wer dort vorüber⸗ gegangen wäre, hätte gedämpftes Geräuſch von ver⸗ worrenen Stimmen und Gläſerklirren Dort zechte noch heimlich, gegen die Lagerordre, Geſellſchaft von Unterofficieren.
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es um ſpäte
der Fenſterläden
ſchon
Stunde, die
eine oſſes dagegen hatten keiner
konnten ſich ungeſtört ihrem Vergnügen, das der General theilte, hingeben. Be
ungewöhnlich lebendig herge⸗
ganten Einbänden erſehen
Graf
oſlen ritterlichen Geſichte zu paſſen entziehen wollen.
hören müſſen.
diente und in Lipvree geſteckte Soldaten liefen mit 6—., ſervirten ſilbernen Theebretern und Flaſchenkörben
kreppauf und treppab, der Koch und ſeine Gehülfen hatten in der Kellerküche vollauf zu thun, in Stellen wieherten die Pferde der Gäſte und ſtampf⸗ ten ungeduldig den als wollten ſie zum Auf— bruch mahnen, und auf dem Hofe ſtanden viele Fuhr⸗ werke jeder Art, die Officiere aus dem Lager oder Gutsbeſitzer⸗-Familien der Umgegend hatten. 3
In der untern Etage des Hauptgebhäudes waren die Gaſt⸗ und Garderobezimmer für Herren und Da⸗ men eingerichtet, in der oberen wöogte die zahlreiche glänzende Geſellſchaft durch alle Räume. Im gro⸗ ßen Ballſaale, der feenhaft geſchmückt und beleuchtet worden, tanzte man nach den Melodien, die ein vom General beordertes Regimentsmuſikcorps aufſpielte, in anderen Zimmern wurde geſpielt, Whiſt, Lhombre oder Hazard, in wieder anderen wurden Erfriſchun⸗ gen ſervirt, Saale, von deſſen Wänd Ahnen ernſt herabblickten, promenirten die Paare mit munterem Geſpräch und Gelächter.
Am Ende dieſer Gallerie, ganz an der Giebel⸗
Boden, ad
und in dem langen gallerieähnlichen en die Bilder der gräflichen
den
herbeigeführt
ſeite des Hauſes, das
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lag ein heimliches kleines Gemach, nur ein großes Fenſter hatte. Es war das Bibliothekzimmer, wie man ſogleich an den vielen in hohen Glasſchränken aufgereihten Büchern in ele⸗ konnte. Außer dieſen Schrän⸗ ken, welche faſt alle vier Wände einnahmen, befanden ſich in dem Zimmer nur noch ein kleines Sopha, ein Tiſch, auf dem eine Aſtrallampe brannte, und zwei oder drei gepolſterte Lehnſeſſel. Die Thür dieſes Zimmers, welche zur Gallerie führte, war geſchloſſen. In einem der Seſſel ſaß der Herr des Hauſes, Anton K.. Er war ein Mann hoch in den Sechszigen, von großer Figur und edler, wenn auch durch das Alter etwas gebeugter Geſtalt; faſt ſchien moderne Pariſer Ballanzug nicht zu dem würde⸗ Dieſes Geſicht Runzeln und Falten, aber ſie hatten nicht ganz ſeine ehemalige männliche Schönheit zu verwiſchen vermocht; die hohe, gewölbte Stirn, von ſpärlichem ſilberweißen Haare umfaßt, die klugen ſin⸗— nenden Augen, die leicht gewölbte, regelmäßig ge⸗ ſchnittene Naſe und die feſtgeſchloſſenen wohlgeform⸗ ten Lippen, die zum Theil von dem ſtarken weißen Schnurrbarte bedeckt wurden, vereinigten ſich zu dem Bilde eines würdigen und feinen Mannes von alter ariſtokratiſcher Familie. Ebenſoviel wohlwollende Güte als imponirender edler Stolz ſprach aus dieſen geal⸗ terten Zügen, auf denen ſich in dieſem Augenblicke noch eine ſchmerzliche B
der
rug ſchon viele
h nendis ausdrückte.
Zu den Füßen des alten Herrn kniete auf einem Sammetkiſſen eine junge d ame, die man für höchſtens ſiebzehn Jahre alt halten konnte, wenn man die Maienfriſche ihres Geſichts und die zarte, kaum zur Jungfräulichkeit entwickelte Figur in Betracht zog. Sie hatte die feinen Hände zuſammengefaltet über das Knie des alten Grafen gelegt und die wunder⸗ ſchönen, in Thränen ſchwimmenden blauen Augen mit
einem Ausdrucke auf ihn geheftet, als erwarte ſie von
ihm Rath
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oder Hülfe gegen die Angſt, die ihr Herz zuſammenzupreſſen ſchien; daß ſie das koſtbare, mit friſchen Roſenknospen garnirte. Ballkleid von weißer Seide und den leichten Ueberwurf von Spitzen in ihrer Stellung zerknittere und das Diadem von je— nen Blumen, das ihr ſchönes dunkelblondes Haar umſchlungen hatte, auf den plendend den Nacken zurück⸗ gefallen war, mochte ſie gar nicht bemerken, oder es ſchien ſie jetzt in ihrer augenſcheinlichen Seelenerre⸗ gung nihe weiter zu bekümmern.
Ju dem Schnitte der Geſichtszüge dieſes jun⸗ gen Mädchens ſprach ſich ine frappante Aehnlichkeit mit denen des alten Herrn aus, nur waren ſie wei⸗ cher und zarter. Niemand, der Beide ſo geſehen,


