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lichen Tugenden. feld große Stücke, und die wunderbar ſchnelle Aus⸗
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neten Thür.„Willkommen, Ihre Ankunft ſchon aus dem Rapporte weiß aber, daß Sie viel hier zu
erfahren, thun haben, weiß
Alles, auch die Anerkennung, die Ihnen von Seiten!
unſers gnädigſten Herrn zu Theil geworden“— dabei deutete er auf den Orden—„gratulire von Herzen, Sie tragen mit Ehren den Orden sfür wahres Ver dienſt«! Doch ſetzen wir uns. Erzählen Sie mir wie es zu Hauſe geht. Ich
habe auch einen Brief von Ihrem Schwager, hat mich frappirt, wollte ihn
nicht beantworten, ehe ich zuvor mit Ihnen ge⸗ ſprochen.“
„Excellenz!“ nahm jetzt Feldern das Wort,„bei Ihren geläuterten Lebensanſichten darf ich, wenn ich das Wort für meinen Suaper ergreife, nicht voranſchicken, daß die Zeiten ſich anders geſtaltet ha⸗
ben, als ſie zu Lebzeiten unſerer Buefahen beſtanden. Verdienſt verleiht heute dem Adel gegenüber Ebenbürtigkeit und erſetzt, was am Stammbaume ab⸗ geht.“———
„Ja, ich weiß ſchon, wo Sie hinauswollen,“ un⸗ terbrach der General,„Sie meinen, daß es nicht mehr zu den Seltenheiten gehört, wenn ein Graf eine Sängerin heirathet, oder ein adeliges Fräulein ſich einem Schauſpieler vermählt. wiederholen in unſerer
nivellirenden Zeit. Geſcheidtes
ine Bier väbei herausgekommen; ſolche Ehen haben
wie bei den Frauen die Nein!
immer nur kurze Dauer gehabt weil, Künſtlern, ſo bei den ihnen geneigten Phantaſie über den Kopf die Rmnſt übt. nimmer würde ich mein Kind einem ſolchen anvertrauen, und wäre er ſchön wie Apoll. Dafür lieber einen ehrenhaften, dabei ſchmucken Pfarrherrn, wie der Winterfeld einer iſt mit dem eiſernen Kreuz auf der männlichen Bruſt. Ich achte in Ihrem Schwa⸗
ger nicht blos den Gelehrten, ſondern den tapferen
Krieger, der ſich ſeine ſchweren Wunden im Kampf für das Vaterland, und für ſeine Tapferkeit den ehrenvollſten Orden, den es giebt, verdient hat.“ „Mein Schwager iſt ein Ehrenmann im vollen Sinne des Wortes, der meine Achtung ſchon in Hei⸗ delberg beſaß, ehe ich eine Ahnung davon hatte, ihm durch meine liebe Anna ſo nahe verwandt zu werden.“ „Ja, Keine in der Reſidenz, die ſich mit ihr ſo leicht meſſen würde an Schönheit und den edelſten weib⸗ Drum halte ich auch auf Winter⸗ bildung Bertha's bei
ihrem früheren ſo geringen
Wiſſen hat ihm meine beſondere Achtung erworben.
Aber wie ſteht's, Feldern, hat ſich Winterfeld gegen meine Tochter ſchon ausgeſprochen?“
lieber Feldern! Ich habe
die
Das wird ſich noch öfter
Genie
Ihre Frau iſt das Muſter einer Fuan.
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Folge. 787
„Daß er es in Achtung der Verhältniſſe nicht ge—
than, daß er zuerſt Ew. Excellenz von ſeiner Liebe ſin Kenntniß geſetzt, das wird ihn in Ihrer Meinung um ſo mehr erhöhen, da er ſchon ſeit einem halben Jahre zwiſchen Pflicht und Liebe einen ſehr ſchweren Kampf gekämpft hat.“ Der General erhob ſich und ſchritt mit gekreuz⸗ ten Armen einige Male lar ian durch das Zimmer, ſprach leiſe mit ſich ſelbſt und ging wieder, doch im⸗ mer raſcher auf und ab. Dann ſtellte er ſich Feldern gegenüber und legte die Hand auf ſeinen Arm.
„Wenn meine Selige noch lebte,“ ſagte er in ernſtem Tone,„würdet Ihr Alle in Auguſtenau, zunächſt Bertha, einen ſehr harten Stand haben. Sie ent⸗ ſtammte dem altgräflichen Geſchlecht der Wulferode. Eine ihrer Schweſtern war mit dem Fürſten Dachen⸗ heim vermählt. Streng hielt ſie auf ebenbürtige Vermählung. Hatte wohl etwas für ſich; oft aber auch brachen die Herzen unter dem Zwange der Con⸗ venienz.— Es iſt eine ernſte Sache, lieber Feldern; ſie will ernſtlich von meiner Seite überlegt ſein. Drum kann ich Ihnen auch mein Jawort ſo mir nichts dir nichts auf den Heimweg nicht mitgeben. Meine Bertha iſt wohl aufgehoben in der edeln Familie v. Feldern; ich will ſie nicht gleich wieder von dort wegholen. Aber ich folge Ihnen in einigen Wochen, und dann wiſſen, habe ich einmal überlegt, bin ich kurz im Entſchluß— dann ſage ich ohne Umſchweife Ja oder Nein.“
Sie
Kenntniß von des Generals ehrenwer⸗ them Charakter glaubte Feldern dieſem Ausſpruch ſoviel entnehmen zu können, daß das Schickſal der Liebenden, wenn auch nicht in allernächſter, doch auch in nicht zu ferner Zeit ihren Wünſchen entſprechend ſich geſtalten würde. Frohen Herzens, mit höchſter Befriedigung über den Ausgang, den die Geſchäfte
Bei der
genommen, zu denen er in die Hauptſtadt berufen war, trat er einen Tag ſpäter die Rückreiſe an.—
Es ⸗bedarf wohl nicht der Erwähnung, daß Anna, die nur im Wohlergehen, im Glücke ihres Gemahles das eigene Glück fühlte, hocherfreut war, als Feldern über die ertheilte Ehrenbezeigung Mittheilung machte.
Dagegen war ſie keines Wortes mächtig, als er au⸗ ßer den Inſignien des aus den Händen des Fürſten empfangenen Verdienſtordens auch das ſchimmernde Medaillon mit dem Bildniß der fürſtlichen Gemahlin aus dem eleganten Käſtchen hervornahm und ihr Zweck und Bedeutung desſelben erklärte. Unter hohem Er⸗ (röthen neigte ſie ſich demüthig auf ein Knie, als Feldern das an goldner Kette befeſtigte Bild im Namen der hohen Geberin um Anna's weiße Schul⸗ ter legte.


