Jahrgang 
27-52 (1864)
Seite
785
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Vierte Folge.

Erſcheint regelmäßig

jeden Freitag. Lei pzig, am

9. December 1864.

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II. Jahrgang.

eiine Colorhenchronik für Titeratur, Kunst, ſchöne Miſſenſchaſten und Geſellſehaft.

Abonnementspreis jährl. 5 ½ Thlr.

Die Ebenbürtigen. Eine wahre Geſchichte von E. Heuſinger. (Schluß.)

Während die Frauen im Park ſich befanden, war Feldern nach dem Pfarrhauſe gegangen, wo er Winter⸗

feld, wie gewöhnlich um dieſe Zeit, unter ſeinen Blu⸗

men fand, die unter ſeiner pflegenden Hand an Duft 8. 1 2 57= und Farbenpracht denen in Feldern's Gewächshäuſern

wenig nachſtanden.

Lieber Hermann, ich komme in der letzten Stunde die Antwort zu holen, die Du mir vor ſechs Mona⸗ ten unter Verhältniſſen, wie ſie jetzt eingetreten ſind, zu geben verſprachſt. Ich vermag nicht länger als unthätiger Zuſchauer anzuſehen, die ſich in Sehnſucht verzehren.

Längſ

ſechs Monaten verſprach.

gleichgeſinntes zu legen, und jetzt, wo es ſich Dir dar⸗ bietet, fliehſt Du es. Bedenke, es ſteht das Heil zweier Leben auf dem Spiel, die mir und Anna gleich theuer ſind! Was ſoll ich dem Grafen Felseck ſagen?

Wenn Du willſſ, nichts! entgegnete Winter⸗ feld ernſt.Ich habe ihm bereits geſchrieben. Von ſeiner Antwort hängt das Geſtändniß ab, welches ich Bertha nicht einen Augenblick vorenthalten werde, und wäre es meine Entſagung auf jegliches Erden⸗ glück. In meinem Schreiben, fuhr er nach einer kurzen Pauſe fort,glaubte ich den rechten Weg ge⸗ funden; es liegt die Antwort darin, die ich Dir vor Bertha's Geſchick und das meine ruhen jetzt in der Hand Deſſen, der mir vor vielen Jahren wie im Kampfe ſo im Siege ſchirmend zur Seite ſtand.

Auch ich erkenne den Weg als den rechten, den

die Qual von zwei Herzen Du, mein theurer Bruder, hier erwählt haſt, ent⸗

t gegnete Feldern,und ſo hoffe ich ſelbſt zu Gott, hat heiße Sehnſucht Dich erfüͤllt, Dein Herz an ein daß er Alles zum glücklichen Ende führen wird. Und