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Vierte
Roaſtbeef, oder kaltes Huhn, oder einige Auſtern brin⸗ gen zu dürfen. Nein, Roſamunde war ſo tief in das vertrackte Buch verſunken, daß ſie darüber Alles um ſich her zu vergeſſen ſchien.
Hugo ſetzte ſeinen Stuhl mit ſolcher Gewalt nie— der, daß das ganze Zimmer davon erdröhnte, und ſtieß dann den Fußſchemel ſeiner Frau durch das halbe Zimmer. Ohne nur von ihrem Buch außzublicken, ſtellte Roſamunde den Fußſchemel wieder an ſeinen Platz, indem ſie augenſcheinlich über eine Stelle, die ſie eben geleſen, lächelte.
Das war zum Tollwerden. Weshalb fragte ſie ihn nicht, was ihm fehle? Sie that es aber nicht, und ich bezweifle, ob er es ihr hätte erzählen können, wenn ſie es gethan hätte. Hugo Calculus war übri⸗ gens ein Mann von einiger Entſchloſſenheit und er ging, ohne gegeſſen zu haben und ſehr hungrig, in ſein Schlafzimmer. Roſamunde argwöhnte ziemlich ſtark, nachdem ſie eingeſchlafen geweſen ſei, hätte ihr Ge⸗ mahl dem Theile des Hauſes, wo die Lebensmittel aufbewahrt werden, verſtohlen einen Beſuch gemacht;
doch das war blos eine Vermuthung.
Als Hugo am folgenden Morgeu erwachte, ſtand Roſamunde in einem ſehr hübſchen blaßrothen Um⸗ ſchlagetnche vor dem Spiegel und ſie erſchien wie eine
ſich umdrehte und ſehend, daß er d einen guten Morgen wünſchte und an tym vorüvergehend die Treppe herabtrippelte.
Kurz nachher ertönte die Frühſtücksglocke, und als das geſchah, drehte Hugo düſter den Schlüſſel in ſeiner Zimmerthür um und erwartete nun verdrießlich, was geſchehen werde.
Ein leichter Fuß näherte ſich ſeiner Thür, ver⸗ ſuchte ſie zu öffnen und ging wieder fort; das war Alles. Vergebens öffnete er vorſichtig die Thür, um ſich behutſam nach den Speiſen umzuſehen, die bei früheren Gelegenheiten dort in aller Stille niederge⸗ ſetzt worden waren.
Er konnte die ſüße Stimme Roſamundens, welche die Lerche nachahmte, hören, als ſie ſingend durch das Haus ging, und lockende Gerüche verbreiteten ſich den ganzen Tag aus der Küche; aber keine Bruſt eines mit Trüffeln gefüllten Truthahns oder Lammfleiſch in Sardellenſauce wanderten dieſen Weg— nicht das kleinſte Stück.
Man muß dem Herrn Hugo Calculus zugeſtehen, daß er in einem hohen Grade Feſtigkeit und Beharr⸗ lichkeit in dem Wege, den er ſich ſelbſt vorgezeichnet hatte, bewies. Er blieb den ganzen Tag über ehr⸗ lich in ſeinem Zimmer, und als er, nachdem das ganze Haus in tiefem Schlafe lag, verſtohlner Weiſe die Küche beſuchte, ſo fand er, daß alle Eßwaaren
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Folge. 777
ſorgfältig verſchloſſen waren. Die Köchin war über⸗ zeugt, daß in der vorhergehenden Nacht Jemand über den Eßſchrank gerathen war, und ſie hatte ihre Maßregeln genommen. Am folgenden Morgen kam er herab, um mit der hübſchen Roſenknospe, die er ſeine Gattin nannte, zu frühſtücken, ſah aber da⸗ bei ſo grämlich wie ein Türke aus.
Roſamundens Appetit ſchien indeſſen durch die ſchmerzlichen Blicke ihres Eheherrn nicht im Mindeſten zu leiden. Sie ließ es ſich ſehr gut ſchmecken, plau— derte ſehr ſüß und war ſich augenſcheinlich gar nicht der Thatſache bewußt, daß ſie auf ihre freundlichen Fragen gar keine Antwort empfing.
demzufolge
Herr Calculus ging in einer ſehr verwunderten Gemüthsſtimmung in ſein Waarenmagazin. Von dort kehrte er zur gewöhnlichen Zeit zurück, doch ſeine Laune ſchien ſich unglücklicher Weiſe nicht verbeſſert zu haben. Er war in der That in einem noch be⸗ dauernswerthern Zuſtande als an dem Abend, wo er ſo durchnäßt nach Hauſe kam, denn er hatte nicht blos eine gute Speculation gemacht, die ihm einige tauſend Dollars einbrachte, ſondern irgend ein ab⸗ ſcheulicher kleiner Schurke— ohne Zweifel der Sohn des Mannes, der ihm den Regenſchirm geſtohlen— hatte Orangeſchalen auf das Pflaſter geſtreut, und unſres Calculus Fußſpitze war darauf ausgeglitten, und er hätte beinahe ſeine Naſe an ſeiner eignen Thür gebrochen. Außerdem— er hätte die Thatſache allerdings nicht beſchwören können— war er beinah überzeugt davon, ein Paar ſchelmiſche Augen geſehen zu haben, die mit etwas Schadenfreude durch die Jalouſieen auf ihn herabſahen, als er wieder aufſtieg
zund ganz wild das ſtrafbare Stück Schale fortſchleu⸗
derte, das die unmittelbare Urſache ſeines Falles ge⸗ weſen war.
Als er indeſſen ins Zimmer trat, ſaß Roſamunde ganz ruhig, das unzertrennliche Buch in der Hand, an der entgegengeſetzten Seite des Zimmers und ſah in ihrem blauen Muslinkleide und in ihren ſchwar⸗ zen Locken, die ein pagr weiße Knospen trugen, ganz wie ein Engel aus. 8*
Er bildete ſich indeſſen ein, daß die Winkel ihres kleinen rothen Mundes nervös zuckten, und ſicher waren die Grübchen auf ihren rothen Wangen in Bewegung. Sie konnte wirklich ihr Geſicht nicht genug beherrſchen, um ihm„Guten Abend“ zu ſagen. In dem vollen Bewußtſein ſeiner beſchimpften Würde und irgend eine leichte ſchüchterne Aufregung, die in ihm aufſteigen mochte, unterdrückend, ſtampfte Herr Calculus durch das Zimmer und ſah ſeiner Frau ins Geſicht.
Es war nur allzuwahr. Sie konnte ihr Lachen


