Jahrgang 
27-52 (1864)
Seite
759
Einzelbild herunterladen

ch b einte,

die Herre eſond ders de alke, heute ei 18 am S Schlacht⸗

in den letten Ktfernen von zA Feigt, um vi

onm. nende

ter düiinn&NN5 '

unteſten Putt unenden Wieſen Fäd dn gezogen, n am niedrigen ingen ruhig den auf dem Schloß⸗ erfeld, die dem

zur rückkehrt rten,

Tundenes El⸗ thudigad daß den war, Let⸗ §auf ihn ge ei dem Anklos nuf einer halben der Schloßdiener joar nach einiger die ihm zum Bett

offen bei dieſen durchzuckt, hü⸗ Umſtehenden laut flüſterte er zur genowwen, Un ſers zu warnen. den Damen guten Pracht des jun⸗ ſeinen Gaſt zu

ſichte, lieber Fel⸗ h löſen! der treule die

der eigenen Equi

u drhi irgend

ian reden. Ich ſeh

nach ihrem Ver daun b hah

auf, hielt, verlorell.

1 eins Hen tebegleitete 4 war zuat h

e dl

terer als am Tage zuvor,

Vierte Folge.

Unna als der fröhlichen Bertha gelingen die ſich mehrende Unruhe des alten Herrn zu verſcheuchen,

doch wollte es ſo wenig hinzuzufügen, daß

uls die von ihm geſetzte Stunde abgelaufen war, ohne

Anton zu bringen.

Alle Vorſtellungen noch den Mittag abzuwarten blieben umſonſt, und ſo befahl Feldern das Anſpan⸗ nen. In dieſem Augenblick überbrachte der Inſpec⸗ ior einen Brief des Bürgermeiſters, den er aus dem Dorfe B., wo er mit ſeinem Trupp einen halt gemacht, durch einen Expreſſen abgefertigt hatte.

Nachdem Feldern das Schreiben in zunehmender Spannung geleſen, theilte er es nach ſeinem ganzen Vortlaut den Anweſenden mit:

Da ich mich vor Erreichen des Standquartiers Fiw. Hochwohlgeboren gegenüber der mir obliegenden Landwachtpflicht noch nicht entbunden glaube, habe ſch damit in Uebereinſtimmung die nachſtehende Mel⸗ dung für nöthig erachtet. Geſtern Abend, etwa ſieſelbe Zeit, als wir von unſrem erfolgreichen Unter⸗ ſehmen nach Auguſtenau zurückkehrten, hat die braun⸗ chweigiſche Grenzwacht den berüchtigten Freiherrn bender v. Binnenthal zum Gefangenen gemacht. Er jatte ſich auf die Nachricht der völligen Auflöſung der uns gegenüberſtehenden Schaar mit einem klei⸗ nen Häuflein, ſtatt vorwärts, rückwärts gewandt, um Schutz in der preußiſchen Stadt Elrich zu ſuchen, wo ſein Herr und Gebieter, der vertriebene Herzog Carl, rze Zeit vorher ſein Hauptquartier hatte. Zwiſchen Walkenried und

um

dem Bergſtädtchen Zorge ſtieß er auf

kurzen

ein Commando braunſchweigiſche Jäger, denen er ſich

uch kurzem Widerſtande mit ſeinem Gefolge ergab. Rach der Ausſage des Wirthes hier, der eben von porge zurückkehrt, hat man nicht allein viele Briefe des herzogs an ſeine Anhänger in Braunſchweig, ſondern uuch eine Menge Proclamationen bei dem Gefange⸗ nn gefunden. In den Letzteren werden Allen, die (em Banner des vertriebenen Fürſten ſich anſchließen, Nreiheit, Gleichheit und völlige Abgabenfreiheit ver⸗ tißen! Unſer Stand wäre geſtern ſicherlich ein viel ſhwierigerer geworden, wenn dieſe herzoglichen Ver⸗ tißungen bereits bekannt geweſen. Der Wirth, in deſſen Hauſe ich dieſen Rapport abfaſſe dhört zu haben, daß ein Lieutnant Aloard, Allart, dher ähnlichen Namens, von des Herzogs ſtattlichen Gardehuſaren, ſich unter den Gefangenen befunden. Der letztere Name thut nichts weiter zur Sache.

Seitdem der Hauptagent des Exherzoges in ſicherem Gewahrſam iſt, hat es mit den Umtrieben auf den Srenzen ein Ende, und wir leben ruhig wieder in unſrem Ländchen wie zuvor.

Zur Notiz des Herrn v. Trobiſch erlaube noch Cerii

glaubte auch

ſchied für die erwieſene Gaſtfreundſchaft Damen um Nachſicht wegen der

mich zum Wagen, damit Ihr beſtärkt in allen guten Gedanken, die Sie in mir er⸗ weckt haben. er zum Pfarrherrn gewandt, zum letzten Male Rathes in mit anderen Augen betrachte als vordem. einmal verbengte ſich der Freiherr gegen die Damen, in deren Augen unwillkürlich eine Thräne erglänzte, als der Schlag ſich das Schickſal in ſo unerwarteter Weiſe getroffen Im Augenblick, als der Wagen vom Hofe pollte, ſagte Anna mit bewegter Stimme: möge uns lehren, ihre Schickſale Macht gebricht!

*) Aus:

759

ein Piket hſcher Dragoner auf

der Grenze biwachtet, um dem Herrn das ſichere Ge⸗ leit nach Wuſtrow Schloſſe Quartier genommen.

zu geben, wo der Offfeier im Die letzten Worte ließen den Freiherrn den Ab⸗ beſchleunigen. Nach einem herzlichen Dank bat er bei den verurſachten Unruhe kommen Sie, geleiten Sie letzter Blick mich noch

nun, lieber Feldern,

Und Sie, lieber Winterfeld! ſagte hoffe ich heute nicht

Ih

Dingen bedürfen, die ich jetzt Noch

geſehen zu haben, ich werde manchen

hres

hinter dem Manne ſchloß, den hatte.

liebe Bertha, der Erde ihnen die

Dieſe Zeit, daß auch die Mächtigſten haben, denen zu entgehen

(Fortſetzung folgt.)

Gedicht von Eaieton Cerri).

Weckruf.

Warum, Dichter, traumverloren, Warum trüb und traurig Du, Den die Götter auserkoren

Sich zum Liebling? ſchlage zu

Buch und Schrift, aus deren Blättern Ewig doch die Form winkt nur; Zieh' hinaus! mit goldnen Lettern Spricht zu Dir dort die Natur.

Wohl iſt dieſe ſchöne Erde

Längſt entweiht und fluchbedeckt;

Doch des Schöpfers Wort:es werde! Ihrer Pulſe Schlag noch weckt;

Seine Adler tauchen immer

Noch in Aether, rein und klar,

Seiner Sterne Hoffnungsſchimmer

Küßt Dir mild noch Stirn und Haar.

Aus einſamer Stube. Dichtungen von Cajetan

X8△ Wien, 1864. Verlag von Carl Schönewerk. 4