Jahrgang 
27-52 (1864)
Seite
745
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1 einnn r, die ich ean bereit Anderen Din⸗ Einricht tungen, 4 ig ſind, und t für das 3 Halten de ben Sie 8 den Frieden. cniſſe auch die 1 bösartig von Kege wingt. ſere Zeit, und h zur Ruhe. à8 überzeugenden Et vetſprach, end die Hand. una führte er kleine Heldin a beſonderen Ft, vor der Zen

n für den ihm Beiſtand noch tausgeſprochen, d von einen au adwarſchirten. (Fortſezung folgt.)

urDiehl.

i flammen

den Gewand.

Berge Thal, teert l.

Vierte Folge.

Welch wunderbares, tiefes Schweigen Im großen, weiten Schöpfungsraum, Verſtummt ſind alle Erdenklänge Und Alles, Alles ſinkt in Traum.

Auch mir ein Traum, der Unruhvollen, Ein Traum von dem verlornen Glück, Der alle Freuden, alle Wonnen

Der ſchönen Jugend bringt zurück.

Im Traum ein Bild ein heißgeliebtes, Dein Bild dem Auge längſt entſchwebt,

Das bleibend ſchön, in heil'gen Schmerzen In meinem tieſſten Herzen lebt

Umſonſt iſt all mein heißes Sehnen, Was mich beſeligt, iſt dahin! Erinnrung, nimm noch dieſe Thränen, Die zitternd an der Wimper glühn!

Du Abendwolke, ſanft beflügelt,

Mit goldumfloſſ'nem Roſenhaupt, Trag mein Gebet hinauf zum Vater, Nicht einſam iſt, wer an ihn glaubt!

Blumenleben.

Der junge Tag und jubelnd ſpraugen Ringsum die vollen Knoſpen auf,

Die Lebensſpenderin, die Sonne,

Weckt ihre holden Kinder auf.

Und Freudenthränen auf den Wangen, So grüßen ſie des Lebens Mai,

Den ſie in langen Winterträumen Geahnt, gehofft, geſehnt herbei.

Und höher ſtieg die große Sonne, Die Blumen wonnezitternd glühn, Im Sehnſuchtsdrang der Liebe hauchen Die Glücklichen ihr Leben hin.

Melodiſch ſäuſelt um die Blumen Der Abendwind im leiſen Thun, Die lebeusmüden Sonnenkinde

In ſüßen Träumen ſelig nuhn.

Ach, ſolch ein kurzes Blumenleben, Ein Jugendtraum ſo morgenſchön, Und in des Thaues milder Stunde Sanft wie ein Klang, ein Hauch verwehn!

4 .

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V Literariſche Briefe von Otto Banck.

deutſchen

Der Herr der Ueberſetzt von H Geisler. 1854.

Die Fabel dieſes romantiſchen Epos von Walter Scott iſt, wie der Ueberſetzer ſehr richtig ſagt, ſo eng mit den Ereiguiſſen der Zeit verwoben, in welche der Dichter ſie verlegt hat, und letztere ſind mit ſolcher Vorliebe und Ausführlichkeit von ihm behandelt, daß ſie nicht ſowohl den hiſtoriſchen Hintergrund des Gedichts, als ſein wahres und weſentliches Material bilden, dem die Fiction nur zu belebender und ver⸗ anſchaulichender Staffage dient. Es wird daher dem Leſer eine Auffriſchung der weſentlichen Thatſachen jener großartigen Epiſode der britiſchen Geſchichte nicht unwillkommen ſein.

Alexander III. von Schottland war im Jahre 1286 ohne männliche Nachkommen geſtorben. Nur

ne Enkelin hatte er nachgelaſſen, Margaretha von ſeiner gleichnamigen Tochter, die mit dem König Erich von Norwegen vermählt geweſen. Dieſe war

Inſeln, von W. Scoll.

ertzberg. Bremen, Verlag von

von Alexander, mit Zuſtimmung der Stände, zur Er⸗

bin des Reiches ernannt. Edward I. von England, begierig die beiden Kronen der Inſel ſeinem Ge⸗ ſchlechte zu vereinigen, wußte die Vermählung Mar⸗ garetha's mit ſeinem älteſten Sohne Edward(dem nachmaligen Edward II.) durchzuſetzen. Aber ſeine hochfliegenden Pläne wurden im Augenblick ihrer Er⸗ füllung auf empfindliche Weiſe gekreuzt. Denn die junge(erſt ſiebenjährige) Fürſtin ſtarb plötzlich auf der Reiſe in ihr heimathliches Reich(1290). Aus dem alten ſchottiſchen Königshauſe waren nunmehr allein die Nachkommen David's, Grafen von Hunting⸗ don übrig, eines Bruders Königs Wilhelm's des Lö⸗ wen(†⁸ 1214). David hatte drei Töchter hinterlaſſen: Margaretha, Iſabella und Adama. Margaretha, die älteſte, mit Allan von Galloway vermählt, hinterließ eine Tochter Devergilda, aus deren Ehe mit John Balliol ein Sohn entſprungen war, eben ſo wie ſein Vater geheißen. Iſabella, die zweite Tochter David's,

war an Robert Bruce verheirathet, deſſen gleichna⸗

miger Sohn(Vater unſres Helden Robert und ſeines

Bruders Edward), als dem Königsſtamme um einen

Grad näher im Blute ſtehend, dem jüngern John Balliol den Thron ſtreitig machte, dem nach dem ſonſt in Schottland beſtehenden Erbrechte er aller⸗

machte ſauch Adama's noch

dings in erſter Linie hätte zufallen müſſen. Vorüber (wenigſtens auf ein Dritttheil des Reichs) lebender Sohn John Haſtings Anſpruch.

Die Prätendenten wie die Stände in Schottland