Jahrgang 
27-52 (1864)
Seite
743
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zu den ebelſtinde welches ſo eſinnung dr befand.

alten Herrn Die kurze dng wrwiſcht, Angenonan, Guverſicht aud, noch nicht feh⸗ gen die Damen rau die Hand, lnruhe, welche ngranten ver⸗

ihr Bedauern die kindliche Freihertn ent⸗ gewohnt war, altung die Er⸗ ſſſen. Es war e beruhigenden ihn ühte, ſo den Freiheits⸗ uf die Lage zu es Ver⸗ zur Laſt gelegt

te Feldern mit g, die wenige hervorgebracht tethaltung eine tgegengeſetzten rbei zu führen, Flintenſchüſſe gaben. Das de Horn, wel⸗ hen zum Aus⸗ ig, Alle eilten larmzeichens zu

Winterfld ſch Nachricht din

grihert, und ih wieder, wie zung ſcchtbat, gehen der e⸗ ſicht genug an e werden jett

Aufenthalt ſie erfahren,

Vierte Folge. 743

Bürgerſchützencorps ſchon im Anmarſche zum Schutze des verehrten Landrathes zu ſeiner fernern Befehle zur Abwelh gewärtig zu ſein.

Daher alſo die Lärmſchüſſe, die vernahmen ſagte Feldern, ruhig dem Freiherrn das Schreiben überreichend. Kaum aber hatte dieſer es haſtig überflogen, als er ausrief:Da ſäßen wir alſo feſt wie der Fuchs in der Falle, und ich bin es der hier Schuld trägt, daß auch Sie und die Ihrigen in Gefahr gerathen!

Wir ſind hier frei und ſicher wie die Vögel in den Lüften, und Niemand wird es wagen, ſich an unſern werthen Perſonen zu vergreifen! Mein Wort darauf, Herr v. Trobiſch! die Sachen ſtehen nicht ſo ſchlimm, wie Sie glauben.

Aber wie können Sie noch ſcherzen bei ſo ern ſten Dingen, während ich im Hintergrunde die ſchwe ren Folgen des verruchten Unternehmens erblicke? ſeufzte der Freiherr.

Eine im Schloßhofe entſtandene Bewegung ver⸗ offene Fenſter zu tre⸗ der wackere Bürger⸗ Obgleich ſeine Loya ihn ſo früh kaum mit

auch hier einfallen, um an Ihnen Rache zu üben, daß Sie mir Schutz gewährt haben.

Feldern ſuchte ihn zu beruhigen, und auch Anna ſprach mit einer ſolchen. Ruhe die Zuverſicht aus, daß ſo wenig in Auguſtenau als auf dem Gebiete ihres Fürſten ein Attentat von irgend einer Bedeutung verübt werden würde, daß Herr v. Trobiſch mit Er⸗ ſtaunen bald die ſchöne Troſtſpenderin, bald Bertha anblickte, welche Anna umfaßt hielt und, um ein leichtes Lächeln zu verbergen, das blühende Geſicht auf ihre Schultern gelehnt hatte..

Indeſſen war es lebendig auf dem Schloßhofe geworden. Die zunehmende Bewegung veranlaßte den Freiherrn ſich wieder an Feldern zu wenden:Aber warum requirirten Sie auch nicht gleich Soldaten zu Ihrem Schutz, ſobald Sie von den erſten Bewegun⸗ gen unſeres Geſindels in den Harzbergen die Kunde erhielten? Jeder Landrath hat das Anrecht an mili täriſche Hülfe. Ich habe, wie ich ſchon früher er⸗ wähnte, in altgewohnter Sicherheit von der Möglich keit ſolcher brutalen Volksexceſſe keine Ahnung ge⸗ habt..

Feldern führte jetzt den Freiherrn anAch! da kommt ſchon Fenſter, von dem ſie zurückgetreten waren:Sehen meiſter mit ſeiner Avantgarde. Sie dort unten meine Soldaten, Herr College; es lität wohl bekannt iſt, hätte ich ſind die Soldaten des Geiſtes, die mein Schwager erwartet. Ich gehe jetzt, um einen Kriegsrath zu als Pfarrer und echter Ritter des eiſernen Kreuzes halten. Liebe Anna! wandte er ſich zu ſeiner Gat während ſeiner erſt kurzen Amtsführung ausgebildet tin, die an einem andern Fenſter neben Bertha dem hat. Anderer Soldaten bedarf ich nicht, und auch Bruder freundlich zunickte, der eben den Bürgermeiſter dieſe wohl nur noch für kurze Zeit. begrüßt hatteunterhalte unterdeſſen mit unſerer

Unten im Schloßhofe ſtand die kleine Schaar, lieben Freundin unſeren werthen Gaſt. Nur keine die Büchſen bei Fuß, und mit heiterem Geſicht die Beſorgniſſe, Herr v. Trobiſch! ſagte er lächelnd im Mützen zum Gruße ſchwenkend, als ſie die Herrn Abgehen zu dieſem ſich hinwendendtrübt ſich auch oben am Fenſter erblickte. Voran ſtand der Ober- einmal der Himmel, trägt doch die Sonne immer inſpector und ſeine Verwalter. Winterfeld ſprach wieder den Sieg davon. eben einige freundliche Worte zu dieſen freiwilligen Es dauerte nicht lange, bis Feldern von ſeiner Jägern, als ein Bote aus der nahen Stadt in den Berathung zurückkehrte. Mit ihm traten auch Win⸗ Hof ſprengte. Er überbrachte ein vom dortigen Bür- terfeld und der Bürgermeiſter in das Zimmer. Ob⸗ germeiſter an den Landrath Waron v. Feldern gerich⸗ V gleich dem Letzteren die Anweſenheit des Freiherrn tetes Schreiben, deſſen Inhalt auf den erſten Blick nicht fremd war, ſo machte doch der Anblick des die vom Freiherrn geäußerte Befürchtung zu beſtäti⸗ Mannes, deſſen Bekanntſchaft er vor faſt zwei Jahren gen ſchien. Es war die Abſicht der Aufſtändiſchen, in ſo unerwarteter Weiſe gemacht, den er heute unter die Auslieferung des Freiherrn v. Trobiſch, deſſen beſonderen Umſtänden hier wiederſehen ſollte, einen

nöthigenfalls mit Gewalt eigenthüͤmlichen Eindruck auf ihn. Nicht beſſer er von Herrn v. Feldern zu erzwingen, falls der Erſtere ging es Herrn v. Trobiſch, als er in dem Vorgeſtell⸗ nicht unverweilt auf ihre Bedingungen eingehen ſollte. tten jenen Fremden wieder erkannte, dem er nicht eben Ein dem Haupttrupp voranziehender Haufen habe iin ſehr freundlicher Weiſe über die Neuerungen in Au ſich auf dem Gebirgsrücken gelagert, welcher das dieſ guſtenau ſeine Meinung geäußert. Darum waren es ſeitige vom Hſchen Landesgebiete als Grenzlinie nicht gewöhnliche Blicke, mit denen ſich die beiden ſcheide, deſſen Vorhut aber ſchon das dieſſeitige Ge⸗ Herren ohne Worte gegen einander verbeugten. Aber biet überſchritten und dort Poſto gefaßt. Am Schluſſe ſelbſt der bei der Unterredung vor dem Gaſthauſe zu meldete das ſtädtiſche Oberhaupt, daß er mit dem Auguſtenau gegenwärtige Stadtkämmerer von Fran⸗

ſei, um ſich ſtellen und ör der Aufſtändiſchen

wir vorhin