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nath reiſt, dieſe fand ſeien bei Schweſter T a der⸗ verheirat hete f den Folgen en Agen i iſt ihre S Spur wereitelten Liebes. icht die Rad ſein, anz einfach zu löſen der weülng Es wa hwantenden Jü ng⸗ o wenig Erſt wie leiniſchen Studien; ſehnte ſich jedoch Ax Exiſtenz, und de e ddg M⸗ tihm mit der Ein⸗ zu auf eine reellere als deſſen Antworr⸗ ein Schweigen auf eundſchaft mit Kör⸗ 8 gewährte, was er dichten, zum freien zigen, höchſten Ver⸗ Schiller vom irdi⸗ itt er unglückich, n durch die Schran⸗ uck der Lebensvei⸗ nenliebe nabm, bid in kennen lernte, ie ſo unterge eordnete ge vor ſeiner Verlo⸗ 4s offenherzig ge Be⸗ u mir innerhalb ei⸗ uur Kveiſchaffen attachiren könnte, eine Frid dericiade,
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Vierte Holge.
ſo leitete, daß er von Stufe zu Stufe mehr veredelt ward, und zu immer reinerer Harmonie ſeiner geiſti⸗ gen und ſittlichen Kräfte gelangte, führte ihm in Charlotte von Lengefeld eine Lebensgefährtin zu, durch die er den Werth einer ſchönen weiblichen Seele ganz erkennen und verſtehen lernte. Der An⸗ theil, den ſie an Schiller's dichteriſcher und ſitt⸗ licher Größe hat, iſt noch lange nicht nach Gebühr gewürdigt worden. V
Wen man auch mit Herrn Schäfer darin gern zuſammenſtimmen darf, daß in dem Liebesverhältniſſe Schiller's zur jungen Schwan durchaus kein nagi. ſches Moment lag, ſo glaube ich doch, daß man zur Erklärung der Thatſachen nicht gerade in die mer— V cantile Auffaſſung hinüber zu greifen braucht. Schil⸗ V ler war allerdings nicht ſo frei wie manche andere große Genien von guten praktiſchen Einfällen; warum aber ſollte er aus reiner Speculation um die
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Hand Margarethens angehalten haben? Man darf die Angelegenheit gewiß etwas höher und edler faſ⸗ ſen, ohne die rechte Mitte zu treffen: wie viele ſtreb⸗ ſame junge Männer, welche ohne eigentliche Paſſion zum weiblichen Geſchlecht ſind, deſto eifriger und voreiliger an die Ehe denken, ſo hat dies auch Schil⸗ ler wiederholt gethan; gewiß er war für ſein Naturell genügend in Margarethe verliebt, wie ja dies auch ſeine Bewegung bei dem ſpätern Begegnen mit der⸗ ſelben vollſtändig beweiſt; aber es war ihm bei ſei⸗ ner ſchwärmeriſchen Neigung nicht unangenehm, zu⸗ gleich zu wiſſen, daß die junge Manheimerin eine wohlbegüterte Partie ſei. Seine Aeußerung an Kör⸗ ner wegen einer Frau mit 1200 Thaler Rente war einer von jenen unſchuldigen Scherzen, die man ſich gern im Leben unter der Hand zum Ernſt umwan⸗ deln läßt, wenn ſie ſich durch einen günſtigen Zufall realiſiren.
Feuilleton.
Eine Sylveſternacht in zwei Theatern von Hermann Leſſing.*)
Ein vorſichtiger Mann, der weder einer Partei noch einer Fraction ſich anſchließen wollte und wie die Spinne im Centrum ſaß, wurde einſt gefragt, ob der Menſch ſterblich oder unſterblich ſei, und er antwortete, ſeinem Standpunkte getreu, daß die Wahrheit in der Mitte liege. War auch unſere Frage mehr weltlicher Natur, ſo erhielten wir doch dieſelbe Antwort, als wir in der letzten Nacht des vergange⸗ nen Jahres, von einem rauſchenden Strome von maskirten Geſtalten getragen, in das Berliner Victoria⸗Theater traten, und auf dem rieſigen Schauplatz uns kaum zurecht finden konnten. Ein theilnehmender Freund war der Retter unſerer Geſellſchaft und erklärte uns mit ſeltnem Scharfblick, daß wir Bürger zweier Welten wären, daß wir im Centrum uns befänden und von dieſer Doppelbühne aus dem Sommer und dem Winter zugleich in's Autlitz ſchauen. Was noch kein Architekt vermochte, den Süden und den Norden mit demſelben Dache zu umſpannen, die Blumen, die das Eis bildet, mit den Töchtern der Sonne zu vereinigen, die Ge⸗ genwart zur Zukunft und die Zukunft zur Gegenwart zu machen: das iſt den Erbauern des Victoria⸗Theaters, den vereinigten Architekten Langhans und Hitzig gel ungen, die durch dieſes impoſante Werk unſrer Stadt eine Zierde ver⸗ leehen haben, der ſich— wir ſagen es mit Bedacht— weder Paris, noch Wien, noch London rühmen können. Ja es hat etwas Berauſchendes in Räumen ſich zu bewegen, die einzig in der Welt ſind, und der gerechte Stolz, in architekto⸗ niſcher Beziehung an der Spitze der Bewegung zu ſtehen, muß uns für manche andere gebotene und fehlende Spitze
*) Siehe Beſprechung von„Daheim und Draußen“ in Nr. 44.
entſchädigen. Wer außerdem noch weiß, mit welchen mate⸗ riellen Schwerigkeiten dieſer großartige Bau zu kämpfen
hatte, indem der Baugrund gut, aber der Baufonds nicht immer von gleicher Güte war, wer es außerdem weiß, daß nur durch eine hohe Protection die Vollendung dieſer ſeltenen Schöpfung ermöglicht wurde, der wird in dem Gedanken an
andere noch unvollendete Werke neuen Muth gewinnen und
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dem größern nationalen Bau dieſelbe Protection wünſchen, die dem Tempel der Muſen und des Vergnügens zu Theil geworden.
Bei den großen Dimenſionen, die faſt mit römiſchen Bauten wetteifern können, bei einem Längenraum von 225 Fuß, iſt es ſchwer, einen Standpunkt zu gewinnen, von dem man nach allen Seiten hin mit Erfolg Front machen kann. Ein Meer von Flammen, Candelabern und Kronleuchtern, ein vollſtändiges Sonnenſyſtem mit einer Weihnachtsſonne im Centrum, beleuchtet zwar die Zuſchauerräume und die rieſige Arena, die beiden mit den Bühnen vereinigten Parquets, aber wie bei dem himmliſchen Geſtirn reichen auch die ge⸗ wöhnlichen Teleſkope nicht hin, um die Entfernungen voll⸗ ſtändig zu durchmeſſen. Wie man in der Peterskirche zu Rom einer Trauung, einer Taufe und der Einkleidung einer
Nonne zugleich beiwohnen kann, ohne daß dieſe verſchiedenen
kirchlichen Acte ſich ſtören, und in den koloſſalen Räumen den wirklichen Menſchen vom Leben bis zum Tode begleiten kann, ſo kann man auch im Victoria⸗Theater die Blüthe des Lebens in allen Freuden und Gefahren ſehen, und eine liebenswür⸗ dige Frau kann ſelbſt ohne den Schutz der Maske ihrem unglücklichen Mann Stunden lang entführt werden, obgleich ſie unter einem Dache mit ihm bleibt. Ja ſie kann ruhig in den Zuſchauerräumen des Sommertheaters, die ſich bis in’s Endloſe ausdehnen, an den Qualen ihres Gatten ſich


