erer R d dor 6% der
1 Iͤnen an mei⸗ fi dieſen Worten Mund des Jrei⸗ hatte jedoch ein i. Johann half rächte ihm die tt rollt die „wo das geprie Dutzend Meilen
noch in den Weg krer zum Bürger⸗ in nachſchaute— agseſſen verdor⸗ à Rfte Vatte.“ mreinſten Waſ⸗ „dem man das anſehen konnte, gahm, die er in fen mag. Aber inesgleichen, ſie wo es ſchon ſo und Anſer Fürſt hofskleider aus⸗ t ſchon wieder heiten auf die h nicht fehlen!“ el hatten ſchon ihren Platz ge⸗ Ausnahme er⸗ utpaares, und dlten. Al der V mit dem Frei⸗ r Anweſenden n Ihnen das
im Zimmet in
großer Aner⸗ err v. Feldern deſen Unge
ari⸗“
Vierte Folge.
bungen vorgenommen hat. Nach der Ausſage des herrn kennen
zu lernen. Wäͤhrend eines längeren
Dieners iſt er kürzlich zum Landrath ernannt und Aufenthaltes in England hatte er neben dem Indu⸗
jetzt auf der Rundreiſe in ſeinem Kreiſe begriffen.“ „O weh!“ riefen hier der Bürgermeiſter und der Kämmerer zugleich.
Aeußerung über den zürnenden Ariſtokraten. Mit
ſondere Aufmerkſamkeit gewidmet. Es war die erſte und letzte
Liebe aber wurde noch zum öftern der Name v. Fel⸗
dern's genannt.—
jungen Referendar, welcher die Fahrt entreprenirt hatte. Es war der Secretär des Gerichtsamtmanns von Auguſtenau. Das Bild des ſchönen Ehepaares aber und Winterfeld's Traurede blieben Allen, die da⸗ mals in der Kirche anweſend waren, noch lange vor Augen und im Herzen.———
Es war im zweiten Jahre nach Feldern's Ver⸗ mählung, als der alte Fürſt das Zeitliche ſegnete.
ſtrieweſen den britiſchen Staatseinrichtungen ſeine be— Die Freiheit der Völker iſt das Glück der Staaten! mit dieſem Haupt— ergebniß ſeiner auf dem engliſchen Boden gemachten Studien kehrte er zurück, und es blieb der Wahl⸗ ſpruch, mit dem er nach dem Ableben des Vaters die
Als endlich die Stunde zur Heimfahrt gekom— Regierung übernahm.———
men, dankte die fröhliche Geſellſchaft einſtimmig dem
Feldern glaubte es ſich ſelbſt und ſeiner Gemah⸗
(lin ſchuldig zu ſein, ſie in die Reſidenz und deren höhere Kreiſe einzuführen, um der vornehmen Welt, der er
vielen
Seine Regierung gehörte noch jener Periode an, wo
ohne Erlaß neuer die alten Geſetze zu beſtimmten Zeiten, wie die Kriegsartikel in den Kaſernen, von den Kanzeln verleſen, hin und wieder auch am ſchwar⸗ zen Bret vor den Gerichtslocalen angeheftet wurden. So glaubte man genug für das langſame Fortgehen der Staatsuhr gethan zu haben. Sie ſchlug auch fort, aber niemals die richtige Zeit. Erſt der Generation der Freiheitskriege war es vorbehalten, die geiſtigen Kräfte aus den Banden zu befreien, die der den Völkern gebührenden Wohlfahrt ſo lange hinderlich ge⸗ weſen.
Wenn auch nicht gleich Alles, ſo änderte ſich doch Vieles mit dem Regierungsantritt des Erb⸗ prinzen, auf den Alle, die früher in nähere Berüh⸗ rung mit ihm gekommen, zu denen auch Feldern ge— hörte, Hoffnungen begründeten, deren Erfüllung vom hochſeligen Herren nicht mehr zu erwarten ſtanden. Der neue Regent hatte als Erbprinz weder durch leere Phraſen, noch durch unzeitige Herablaſſung um die Gunſt des Volkes geworben, um es ſpäter, wenn Scepter und Schwert in ſeiner Hand, nach dem Bei⸗ ſpiele anderer Gottbegnadeten, die Abhängigkeit von ſeiner Willkür deſto ſchwerer fühlen zu laſſen. Der Fürſt war ein ſchöner kräftiger Mann, auf deſſen hoher, faltenloſer Stirn eine edele, von Gott begna⸗ dete Seele ſich widerſpiegelte. Auf längeren wiſſen⸗ ſchaftlichen Reiſen hatte ſeine Vertrauen erweckende, liebenswürdige Perſönlichkeit ihm viele Freunde auch in ſolchen Ständen erworben, die leider zu wenig im fürſtlichen Leben beachtet werden. Mit Nutzen hatte der Prinz mehrere Jahre die Hochſchulen in Göttin— gen und Heidelberg beſucht. Am letzteren Orte hatte Feldern das Glück gehabt, ſeinen künftigen Landes⸗
in früherer Zeit durch ſeine Lebensanſichten ſo Anſtoß gegeben, die Erfolge vor Augen zu ſtellen, zu denen ſie geführt. Die bevorſtehende Hul⸗ digung des Landesherrn, die ſeine perſöͤnliche Anwe— ſenheit in der Hauptſtadt verlangte, ſchien ihm zu Anna's Vorſtellung bei Hofe die geeignete Zeit. Trotz der Vorbereitungen zu den Feſtlichkeiten, welche beſonders die höhere Welt in athemloſer Thä⸗ tigkeit erhielt, ohnerachtet der zuſtrömenden vornehmen Fremden, deren Namen die von den Tagesblättern ge⸗ brachten Liſten füllten, hatte die vom„Hotel du Nord“ gemeldete Ankunft des„Freiherrn v. Feldern nebſt
Gemahlin und Dienerſchaft“ die Aufregung der Haute
Volée der Reſidenz in ein neues Stadium verſetzt. Die am Morgen in den Kaffeehäuſern von jungen und alten Herren beſprochne Neuigkeit bildete in den Abendzirkeln den Hauptgegenſtand der Unterhaltung, und mit wenig Unterſchied lautete der Refrain in der einen Soirée wie in der andern:„Man wird alſo baldigſt Gelegenheit haben den Sonderling Fel⸗ dern und den Gegenſtand ſeiner romantiſchen Liebe in aller Form zu begrüßen.“ 1.
Allgemeine Bewunderung erregte am folgenden—
Morgen Feldern's geſchmackvolle Equipage, als er bei
dem Hofmarſchall vorfuhr, um ſich mit ihm über den ceremoniellen Theil der Feier zu beſprechen. Zwei vorübergehende ältere Officiere, die Feldern erkannte und fluchtig aus dem Wagen begrüßte, blieben ſtehen.
von ihm geſchloſſenen Mesalliance hätte
„Die nobele Paſſion hat er denn doch noch nicht aufgegeben,“ ſagte der eine,„koſtbare Pferde! und
wie elegant und geſchmackvoll das Ganze, Wagen und Schirrung! So ganz verkommen ſcheint der Feldern auf dem Lande doch nicht zu ſein, wie man bei der
glauben
ſollen!“
V e
„Pah! in Graf Meyenberg, Rittmeiſter bei den Dragonern, Wan der Caſſe ſtets Ebbe, aber bei einer Fülle guten Humors an Feldern ſtets einen warmen aus⸗ helfenden Freund gehabt hatte—„Ein Mann wie
Mesalliance!“ entgegnete der Angeredete,


