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ntlich verkündigt, dern's langjähri⸗ en noch ein Ge⸗
die ſchöne Braut aß ſie auf dem zſich mit dieſem ne das Tafeln ſo u machen.
, als, wie das 's Vermählung tattfand. Ohne und nachfolgende uß ſeine ſchöne ganz neu herge⸗
Vierte
ſtellte Gotteshaus war der einzige Schmuck, den Anna zur Feier des Tages von Feldern erbeten hatte. Dafür aber hatte die Natur das Hofmarſchall⸗ amt zur glänzenden Feier des Hochzeitsfeſtes über⸗ nommen. Vom Herbſt in ſein goldumſäumtes Pur⸗ purgewand gekleidet, ſchimmerten im Parke die alten Bäume in ſtrahlender Pracht, und über ihnen ragten die wunderbar geſtalteten Felſengruppen empor, die Au⸗ guſtenau zum Ziele ſchon manches naturliebenden Wanderers gemacht, von der Sonne halb beſchienen, wie eine Schaar erzgepanzerter Krieger. Die mild Luft,
Dorfe mit friſchem Leben erfüllt. Keiner wollte zu⸗
rückbleiben, Alle wollten Zeuge der Handlung ſein, Braut feſt auf den ſchönen
wodurch das Glück der zwei Menſchen begründet wurde, die von Allen ſo hoch verehrt und ſo herzlich geliebt wurden.
der Bräutigam von einem Jugendfreunde, die Braut von einem lieben Bruder getraut wird. Auch gehört es zu den ſeltenen Fällen, daß ein reicher, junger deutſcher Freiherr uralten Geſchlechtes neben einer bürgerlich geborenen Jungfrau am Traualtare erſcheint. So war denn an dieſem Tage die Dorfkirche nicht allein von den Kirchſpielsgenoſſen faſt überfüllt; es hatten ſich auch, ſchon durch das prächtige Wetter veranlaßt, viele der Honoratioren aus dem nächſten Städtchen eingefunden, denen dieſe öffentlich abzu⸗ haltende Vermählungsfeier durch den täglichen Ver⸗ kehr mit den Landbewohnern kein Geheimniß geblie⸗ ben war.
Winterfeld's Traurede machte einen tiefen Ein⸗ druck auf die zahlreiche Verſammlung. Meinten doch ſelbſt manche der Städter, von ihrem Superintenden⸗ ten, der doch auch als ein guter Redner bekannt war, ſo ergreifende Worte noch nicht gehört z8 haben. Die guten Leute vergaßen aber t theile in Erwägung zu ziehen, d digen Herrn in der Stadt zu einer G lenhettsrede für die ſeinen Haushalt leitende alkernde Schweſter die Zeit vorüber, die Ausſicht aber, eine Traurede bei Verheirathung ſeiner beiden ſchönen Toͤchter von ihm zu hören, nur um deshalb ſich verſpäte, weil wegen der Anfoͤrderungen, welche die jungen Damen aus
dem Penſionat in das heimathliche Städtchen zin.
gebracht, gefunden.
die geeigneten Freier dort ſich noch nicht
Unter den älteren und jüngeren Herren aus der nahen Landſtadt waren einzelne, die auch über das Weichbild von Frankenberg hinaus ein gutes Stück von der Welt, daher auch manche ſchöne Frau nah und fern, wohin der Beruf ſie geführt, geſehen hatten.
Folge.
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Aber alle ſchauten mit Bewunderung auf die Braut, die im weißen Atlasgewand,
bis auf den Schleier und den Myrthenkranz im dunkelen Haar, alles anderen
Schmuckes entbehrend, eine vollendete Schönheit, aber
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der reine Aether hatte ſelbſt die Aelteſten im
ſo demüthig gleich einer der edelen frommen Geſtal⸗ ten daſtand, wie Meiſter Rubens ſie mitunter in ſei— nen unvergleichlichen Schöpfungen den Frauen ſei⸗ nes üppigen, glanzliebenden Zeitalters zur Nachah⸗ mung aufgeſtellt hat.
Schwer iſt es zu ſagen, was in dem Innern einiger bei der kirchlichen Feier anweſenden jungen Stadtdamen vorging, wenn ſie von des Barons ho⸗ her ſtattlicher Geſtalt, von ſeinem ausdrucksvollen Auge zu dem Blick übergingen, den er gleich der würdevollen Pfarrherrn
gerichtet hielt. Ob ſie etwa daran dachten, wie die
Romanſchreiber bei dem beſten Willen vergebens ſich Es ereignet ſich nicht gerade ſehr häufig, daß
abmühen, den äußeren Geſtalten ihrer ſchaffenden Phantaſie den Ausdruck des inneren Lebens zu ver⸗ leihen, wie er ſich hier, um nie von ihnen vergeſſen zu werden, in der Haltung und in den Zügen des ſchönen Brautpaares widerſpiegelte— iſt nicht un⸗ wahrſcheinlich, aber verbürgen können wir es nicht.
Als endlich die Neuvermählten, und mit ihnen die ganze Verſammlung unter einer vom talentvollen Cantor vorgetragenen Symph honie das Gotteshaus verließen, bildeten Stadt- und Landleute im bunten Gemiſch eine Hecke, um unter achtungsvollem Ver⸗ neigen das ſchöne Paar und den Pfarrherrn paſſi⸗ ren zu laſſen.
„Machten es nur erſt Mehre ſo, wie hier der Baron von Feldern ſeit vielen Jahren gewaltet— glauben Sie mir, Herr Gevatter, ſo hörte man von Demokraten und Ariſtokraten bald kein böſes Wort mehr in der Welt!“ So ſprechend, nahm der Bür⸗ * ermeiſter aus Frankenberg den Stadtkämmerer am Arm, und langſam ſchritten die beiden Herren dem Gaſthofe zum weißen Roſſe zu, wo außer den von ihnen mitgebrachten Flaſchenkellern das beſtellte Mit⸗ tagseſſen ihrer harrte.—
Vor der Thür des ganz reſpectabel ausſehenden Gaſthauſes hielt ein Reiſewagen. Nicht weit davon ſchritt ein ſchon ältlicher Herr auf und ab, deſſen beſchnurrbartetem etwas ſtark geröthetem Geſicht man es anſah, daß er ſich nicht in beſter Laune befand.
Daß er von Adel, ſahen die beiden Stadtherren am offen behelmten Wappen am Kutſchenſchlage. Einige militäriſche Orden auf der Bruſt, wie ſie einſt im Freiheitskampfe dem Verdienſte verliehen wurden, be⸗
ete ſie, daß er längere Zeit im Heere gedient hatte.
Grüßend wollten die beiden Freunde vor über⸗ gehen, aber der ſtreng blickende alte Herr ſtelll⸗ ſich


